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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAP UND HECKANTRIEB


Koppi
Mi., 09. Jul. 2008, 00:55:59
Hat eigentlich jemand eine genaue Vorstellung was der FAP Partikelfilter genau macht? Der neue "große" Motor hat den FAP ja serienmäßig, muß da regelmäßig ein Additiv getankt werden oder wie funktioniert das eigentlich?
Nimmt der Filter Schaden wenn im Kurzstreckenbetrieb gefahren wird?

Fossi
Mi., 09. Jul. 2008, 08:14:13
Moin,

http://de.wikipedia.org/wiki/Partikelfilter
da ist auch FAP erklärt

. Guido QQ
Mi., 09. Jul. 2008, 09:04:45
Hi, Koppi!

Tja, wie das nun beim aktuellen Berlingo ist, weiss ich nicht. Mein C5 hat einen kleinen separaten Tank (vor den Augen des Besitzers gut versteckt, will sagen: keine Ahnung, wo der sitzt;)), in dem sich Harnstoff befindet. Alle paar hundert km wird eine ganz geringe Menge davon eingespritzt und sorgt dafür, dass die Verbrennungstemperatur von Russ absinkt. Dadurch brennt der Russfilter wieder völlig frei.

Es gibt aber auch viele Hersteller, die sog. "wartungsfreie" Systeme einbauen. Sie vertrauen quasi darauf, dass die Besitzer mit dem Auto immer mal wieder über die Autobahn brettern und damit der Filter gut heiss wird und von selbst wieder freibrennt. Tun sie dies nicht, setzt sich der Filter zu und das Auto läuft besch... bis gar nicht.

Gruss
Guido

Koppi
Mi., 09. Jul. 2008, 13:55:54
@ Fossi
Danke für den Link, sehr interessant!
Demnach scheint die Harnstofftechnologie wie sie der Guido noch hat überholt zu sein.
Also immer mal am Wochenende eine längere Tour fahren damit der Filter nicht verstopft.

@ Guido
Zeigt denn eine Leuchte im Armaturenbrett die Filtersättigung an?
Konntest du schon mal einen Rußverbrennungsvorgang beobachten?

zooom
Mi., 09. Jul. 2008, 14:06:30
Las ich gestern ein interessantes Gerichtsurteil drüber:
http://www.heise.de/autos/Urteil-Partikelfilter-verstopft-Geld-zurueck--/artikel/s/6054

. Guido QQ
Mi., 09. Jul. 2008, 23:49:20
@ Fossi
Danke für den Link, sehr interessant!
Demnach scheint die Harnstofftechnologie wie sie der Guido noch hat überholt zu sein.
Also immer mal am Wochenende eine längere Tour fahren damit der Filter nicht verstopft.

@ Guido
Zeigt denn eine Leuchte im Armaturenbrett die Filtersättigung an?
Konntest du schon mal einen Rußverbrennungsvorgang beobachten?

Von wegen. Haar genau die Technik verkauft Mercedes jetzt als "bluetec".

Koppi, ich merke nichts von dem Filter. Es leuchtet auch kein Lämpchen auf. Bis jetzt zumindest noch nicht. und ich hab gestern die 120.000 vollgemacht

Tja, Russvorgang beobachten: also ich bilde mir ein, das zu hören. so alle paar hundert km klingt der Auspuff irgendwie "fülliger". Und es steigt eine gehörige Wärme unterm Auto hervor, wenn man dann aussteigt. Aber ansonsten: es arbeitet super zuverlässig. Es müffelt nicht eine Sekunde nach Russ, auch nicht nach dem kältesten Kaltstart.

Gruss
Guido

wolfson
Do., 10. Jul. 2008, 15:26:28
in dem sich Harnstoff befindet. Alle paar hundert km wird eine ganz geringe Menge davon eingespritzt und sorgt dafür, dass die Verbrennungstemperatur von Russ absinkt. Dadurch brennt der Russfilter wieder völlig frei.Sorry, wenn ich widersprechen muß, der Harnstoff wird gebraucht, um den sog. SCR-Kat (Selective Catalytic Reduction) zu regenerieren. Dieser dient dazu, Stickoxide zu speichern und dann mithilfe von Ammoniak, welches aus dem Harnstoff erzeugt wird, zu regenerieren. So funktioniert das auch unter dem Namen BlueTec bei MB und anderen (um den Diesel in den USA salonfähig zu machen, haben sich die deutschen Autohersteller auf eine gemeinsame Verwendung dieses Namens geeinigt).
Die ersten PSA-Partikelfilter wurden mittels Additiveinspritzung regeneriert, dieses Additiv senkt die Entzündungstemperatur des Rußes. Da das Additiv Asche erzeugt, muß der Filter irgendwann ausgebaut, theoretisch gereinigt und wieder eingebaut werden. In der Praxis wird wohl alt gegen neu getauscht und der Filter max. recycelt.Es gibt aber auch viele Hersteller, die sog. "wartungsfreie" Systeme einbauen. Sie vertrauen quasi darauf, dass die Besitzer mit dem Auto immer mal wieder über die Autobahn brettern und damit der Filter gut heiss wird und von selbst wieder freibrennt. Tun sie dies nicht, setzt sich der Filter zu und das Auto läuft besch... bis gar nicht.Diese Systeme erhöhen z. B. die Abgastemperatur zur Regeneration durch motorische Maßnahmen (spätere Einspritzung, künstliche Anhebung der Last bzw. Motordrehzahl ...). Leider reicht die Temperatur nicht immer für eine zuverlässige Regeneration aus (VAG). Oder sie spritzen Kraftstoff über die Zylinder ins Abgas, also nach der eigentlichen Verbrennung (spart ein extra Einspritzventil.) Dieser wird auf dem Oxi-Kat ohne Flamme verbrannt und erhöht dadurch die Abgastemperatur. Leider schlägt sich dabei ein guter Teil des Diesels an der Motorwand ab, wandert an den Kolbenringen vorbei und führt dadurch zu massiver Ölverdünnung - schaut z. B. mal in Ford-Foren ...Demnach scheint die Harnstofftechnologie wie sie der Guido noch hat überholt zu sein.Nein, ist absolut Stand der Technik, auch wenn an Weiterentwicklungen gearbeitet wird. (s.o.)
Akute Probleme z. B.: Harnstoff kann sich an den Wänden der AGA niederschlagen und letztlich den Querschnitt verstopfen, auch kann die wäßrige Harnstofflösung einfrieren, während reines Ammoniak giftig ist und nicht so problemlos im Auto transportiert werden kann.Von wegen. Haargenau die Technik verkauft Mercedes jetzt als "bluetec".Du willst aber hoffentlich nicht behaupten, daß das ein Garant dafür wäre, daß die Technik aktuell ist, oder? (Auch wenn es in diesem Fall tatsächlich aktueller Stand der Technik ist) Wer verbaut in den meisten seiner Baureihen immer noch Heckantrieb? :bindagege Seit wann hat Mercedes Luftfederung, und seit wann Citroen Hydropneumatik? :schmoll: Was wiegt ein moderner "Kleinwagen" à la A-Klasse heute? ...
Aber ich schweife ab :pfeiff:

Koppi
Do., 10. Jul. 2008, 19:44:54
Sehr gut und verständlich erklärt!
Hätte nicht gedacht das es so kompliziert ist.
Deshalb also müssen Filterfahrzeuge auch unbedingt regelmäßig zum Ölwechsel. Wieder was dazugelernt!
*D*A*N*K*E*

wolfson
Fr., 11. Jul. 2008, 10:14:55
Deshalb also müssen Filterfahrzeuge auch unbedingt regelmäßig zum Ölwechsel.Zumindest die, die den Filter über zusätzliche Kraftstoffeinspritzung in den Zylinder regenerieren.

Larry
Sa., 19. Jul. 2008, 23:02:17
.. hinzuzufügen ist, dass bei einer Regeneration über späte Nacheinspritzungen oder HCI (Direkteinspritung von Diesel direkt in den Abgastrakt über extra Ventil) natürlich auch der Kraftstoffverbrauch steigt.

Zukünftige PKW Systeme mit Harnstoffeinspritzung zur Reduzierung von NOx im NOx-Kat haben den Vorteil, dass man wieder wesentlich magerer (-> russfreier aber mit höhren NOx Gehalt) verbrennen kann, wodurch man Kraftstoff spart und auch seltener Regenerieren muss (da der DPF nicht so schnell verstopft).

Sehr viele grosse LKW fahren bereits mit Harnstoffeinspritzung.
Der Harnstoff selber kostet nicht viel.

Das PSA Sytem mit Einspritzung einer (recht giftigen) katalytischen Flüssigkeit zur Absenkung der Partikel(ab-)brenntemperatur ist bezüglich Kraftstoffverbrauch die bessere Lösung.

Shaka
So., 20. Jul. 2008, 11:51:15
Wer verbaut in den meisten seiner Baureihen immer noch Heckantrieb?

Was ist denn gegen Heckantrieb zu sagen? Außer einem höheren Aufwand und dadurch höheren Preis gibt es in meinen Augen nur Vorteile.

Beste Grüße
Shaka

FrankP
So., 20. Jul. 2008, 19:39:49
Was ist denn gegen Heckantrieb zu sagen?

Beste Grüße
Shaka

schlechtere Traktion - macht sich besonders bei Eis und Schnee negativ bemerkbar!

Frank

Piper
So., 20. Jul. 2008, 21:03:28
schlechtere Traktion - macht sich besonders bei Eis und Schnee negativ bemerkbar!

Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis und begründet sich diese auf aktuell vergleichbaren Erfahrungen?

Ich kann das nämlich über die letzten 8 Jahre mit Golf 1, 2x Mercedes A 170 CDI, Peugeot 106, Peugeot 206, Peugeot 307 SW, Citroen C2 (alles Fronttriebler) und in der selben Zeit mit mind. 15x verschiedenen heckgetrieben Fahrzeuge der Marke mit dem Stern ins keinster weiße bestätigen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass es sich sogar ins Gegenteil gedreht hat!

Ich muss anmerken, ich war auch immer ein Befürworter des Frontantriebs, mit genau der oben genannten Argumentation, aber ich musste erkennen, dass diese Erkenntnis nicht mehr der automobilen Realität entspricht.

Gruß Piper

. Guido QQ
So., 20. Jul. 2008, 22:11:46
Mein Vater hat 25 Jahre lang Benze gefahren. Im Winter waren die Dinger eine Kathastrophe. Im Winterurlaub mussten wir Kinder bei Steigungen immer in den Kofferraum, damit die Karren überhaupt den Berg hochkamen (Werner und Krischan wissen, welchen;)). Die machten überall da Probleme, wo ein Fronttriebler sie nicht einmal erahnt.

Und dann war da mal mein Bruder, der mal einen 325 td hatte. Den durfte ich mal dabei beobachten, wie er sich auf dem Eis festgefahren hat. Eis in Grösse einer Pizza. Auf dieser kleinen zugefrorenen Pfütze stand ein Hinterrad. Ein Einziges. Die anderen drei Räder standen auf trockenem Untergrund. Und es ging nix mehr. Wir mussten schieben.

Und dann war da noch der 525i, der hier im Kreuz Münster Nord das machte, was man auf einem Beschleunigungsstreifen macht: beschleunigen. Um auf die Autobahn aufzufahren. Auch hier: trockenes Winterwetter. Nur ein kleiner Fleck auf der Spur muss rutschig gewesen sein. Der 5er ist derart wild ausgebrochen, dass ich echt dachte, das war's. der geht jetzt quer über die Bahn. Glücklicherweise hat der Fahrer das Auto super abgefangen, dass da nichts weiter passiert ist.

Denn, wie wir bei den Fahrsicherheitstrainings gelernt haben: Die Hinterachse führt das Auto. Damit ist sie eigentlich auch genug beschäftigt.

OK, was die Traktion angeht, nehme ich Heckmotoren hier mal aus.

Just meine Meinung.

Gruss
Guido

Werner
So., 20. Jul. 2008, 23:24:01
Und dann war da mal mein Bruder, der mal einen 325 td hatte. Den durfte ich mal dabei beobachten, wie er sich auf dem Eis festgefahren hat. Eis in Grösse einer Pizza. Auf dieser kleinen zugefrorenen Pfütze stand ein Hinterrad. Ein Einziges. Die anderen drei Räder standen auf trockenem Untergrund. Und es ging nix mehr. Wir mussten schieben.

Das wäre aber bei jedem Antriebsrad so - egal ob vorne oder hinten:)

Aber stimmt schon, der Frontantrieb ist einfacher zu händeln. Aber nicht jeder Hecktriebler ist schlecht im Winter - wenn ich so mal an den alten Käfer denke - der kam überall durch. Bei dem war ja auch etwas Anpressdruck auf der Achse - Mit meinen Hecktrieblern war ich oft im Winter in Österreich - kam überall hin. Aber das Fahren erfordert mehr Übung und leerer Kofferraum war nu ganz schlecht. Mit etwas Ballast war das aber klasse. Und das Fahren bei Schnee machte damit auch viel mehr Spass ( wenn mans konnte ) mit links eingeschlagenen Rädern rechts um die Kurve - schön nur mipm Gaspedal gesteuert :D
Aber für "Ottonormalo" is wohl der Frontantrieb besser und hat sich deshalb wohl durchgesetzt.
Ein wehmütiger Rückblick an meinen NSU TTS .....darf erlaubt sein:heul:
Ja und wenn beim Frontler die Traktion nich reicht - im Zweifelsfalle rückwärts rauf - dann klappts besser:)

kruemel
So., 20. Jul. 2008, 23:38:11
Können wa ma zurück zum Thema kommen :ichsagnix

. Peter.R
So., 20. Jul. 2008, 23:43:41
Können wa ma zurück zum Thema kommen :ichsagnix



Pedant!

:duck::duck:

Werner
So., 20. Jul. 2008, 23:48:19
Pedant!

:duck::duck:
der Peter versteht mich :knuddel:

aber Kruemel hat ja recht:)

. Guido QQ
Mo., 21. Jul. 2008, 00:15:29
Als wär das ein Grund.

Der soll mal nich soviel Feinstaub aufwirbeln hier, soller mal nich:bussi:

gefilterter Gruss
Guido

cub
Mo., 21. Jul. 2008, 02:06:42
Läuft der hier denn ungefiltert rum? Wie war noch gleich das Thema:gruebel: :duck:

:wave:Uwe

FrankP
Mo., 21. Jul. 2008, 13:19:39
Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis und begründet sich diese auf aktuell vergleichbaren Erfahrungen?

Ich kann das nämlich über die letzten 8 Jahre mit Golf 1, 2x Mercedes A 170 CDI, Peugeot 106, Peugeot 206, Peugeot 307 SW, Citroen C2 (alles Fronttriebler) und in der selben Zeit mit mind. 15x verschiedenen heckgetrieben Fahrzeuge der Marke mit dem Stern ins keinster weiße bestätigen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass es sich sogar ins Gegenteil gedreht hat!

Ich muss anmerken, ich war auch immer ein Befürworter des Frontantriebs, mit genau der oben genannten Argumentation, aber ich musste erkennen, dass diese Erkenntnis nicht mehr der automobilen Realität entspricht.

Gruß Piper

Hallo Piper,

zwar haben die aktuellen Hecktriebler elektronische Helferlein - die Achslast können sie auch nicht erhöhen. Vor wenigen Jahren erlebte ich auf einer Steigung von Trier nach Bitburg ein Waterloo verschiedener BMW und Mercedesse. Ich sah beim Anfahren dieser Wagen das durchdrehende Hinterrad, das von der Elektronik immer wieder abgebremst wurde. Sie kamen keinen Meter voran. Mein Berlingo hat's geschafft (natürlich auch mit durchdrehenden Rädern) und überholte dann diese Fahrzeuge.

Meine Erfahrungen mit einem AX D und 145er Winterreifen waren nicht zu toppen. Leichtes Auto, sehr frontlastig durch den schweren Dieselmotor und schmale Reifen dazu. Ein sehr angenehm zu fahrendes Vehikel im Schnee ohne böse Überraschungen. Der hatte diesen ganzen elektronischen Firlefanz überhaupt nicht nötig.

Gruß

Frank

Piper
Mo., 21. Jul. 2008, 13:38:24
Hallo Admins,

bitte an dieser Stelle das Thema mit dem Heckantrieb in einen neuen Thread verschieben. Ich weiß leider nicht wohin, da mir das Forum von der Bedienbarkeit nach wie vor suspekt ist. Hatte auch mal einen Thread begonnen und ihn danach nie wieder gefunden. Das ist auch der Grund warum ich immer wieder auf die Endless-Threads antworte und bei einem neuen Thema, keinen neuen eröffne.

Gruß Piper

c020704
Mo., 21. Jul. 2008, 14:30:37
Aber nicht jeder Hecktriebler ist schlecht im Winter - wenn ich so mal an den alten Käfer denke - der kam überall durch. Bei dem war ja auch etwas Anpressdruck auf der Achse - Mit meinen Hecktrieblern war ich oft im Winter in Österreich - kam überall hin. Aber das Fahren erfordert mehr Übung und leerer Kofferraum war nu ganz schlecht. Mit etwas Ballast war das aber klasse. Und das Fahren bei Schnee machte damit auch viel mehr Spass ( wenn mans konnte ) mit links eingeschlagenen Rädern rechts um die Kurve - schön nur mipm Gaspedal gesteuert :D


http://img391.imageshack.us/img391/1898/jumpix0.jpg

Koppi
Mo., 21. Jul. 2008, 14:49:27
Eigentlich ging es hierum die Funktionsweise des Partikelfilters oder auch Dieselfilter genannt...

. Guido QQ
Mo., 21. Jul. 2008, 15:04:34
Meine Erfahrungen mit einem AX D und 145er Winterreifen waren nicht zu toppen. Leichtes Auto, sehr frontlastig durch den schweren Dieselmotor und schmale Reifen dazu. Ein sehr angenehm zu fahrendes Vehikel im Schnee ohne böse Überraschungen. Der hatte diesen ganzen elektronischen Firlefanz überhaupt nicht nötig.

Gruß

Frank

üüüüüberhaupt nicht zu toppen war der Jeanskäfer meiner Tante, den ich eines Winters mal eine ganze zeitlang leihweise benutzen durfte. Mit dem hab ich immer da geparkt, wo die anderen den Schnee zusammengeschoben haben. Brrrrooch, rein und juiiiiiiiii wieder raus. Leider hatte er keinen Filter (wir wollen ja beim Thema bleiben;);))

Gruss
Guido

. Peter.R
Mo., 21. Jul. 2008, 16:37:04
üüüüüberhaupt nicht zu toppen war der Jeanskäfer Leider hatte er keinen Filter (wir wollen ja beim Thema bleiben;);))

Gruss
Guido

doch zu toppen!

mit dem 2CV anno dunnemals mit Spikes!! Die waren in den frühen siebzigern noch erlaubt. Frontantrieb, große Räder,Winterreifen mit Spikes, leider auch kein Filter! Da kamste jeden, aber wirklich jeden Berg rauf!!
Grüße
Peter

FrankP
Mo., 21. Jul. 2008, 16:41:37
üüüüüberhaupt nicht zu toppen war der Jeanskäfer meiner Tante, den ich eines Winters mal eine ganze zeitlang leihweise benutzen durfte. Mit dem hab ich immer da geparkt, wo die anderen den Schnee zusammengeschoben haben. Brrrrooch, rein und juiiiiiiiii wieder raus. Leider hatte er keinen Filter (wir wollen ja beim Thema bleiben;);))

Gruss
Guido

der Käfer hat zwar eine super Traktion, das Fahrverhalten wechselt jedoch unter solchen Bedingungen schlagartig vom Unter- zum Übersteuern und umgekehrt. Das ist dann alles andere als entspannend - im Gegensatz zu einem Fronttriebler.

Franko

kruemel
Di., 22. Jul. 2008, 13:41:22
so, mal eben die Überschrift geändert :pfeiff::pfeiff::pfeiff: ........:popcorn:

Koppi
Di., 22. Jul. 2008, 13:51:28
Thread schliessen - ist völlig OT:popcorn:

Piper
Di., 22. Jul. 2008, 16:10:58
Thread schliessen - ist völlig OT:popcorn:

Ne jetzt passt es wieder. ;-):laola:

Und schon wieder eine neue Frage. Beeinflusst der Heckantrieb die Funktion des FAP positiv oder negativ?:gruebel: :aetsch:

Gruß Piper

cba
Di., 22. Jul. 2008, 17:50:26
Das habt Ihr ja fein hinbekommen. Während ich in allen möglichen Flugzeugen hocke, fangt Ihr mein Lieblingsthema wieder an.

Mein Vater hat 25 Jahre lang Benze gefahren. Im Winter waren die Dinger eine Kathastrophe.
Die alten Benze waren auch im Sommer eine Katastrophe. Mir ist noch 1998 in einem E230 von meiner eigenen Fahrweise schlecht geworden.

Im Winterurlaub mussten wir Kinder bei Steigungen immer in den Kofferraum, damit die Karren überhaupt den Berg hochkamen (Werner und Krischan wissen, welchen;)). Die machten überall da Probleme, wo ein Fronttriebler sie nicht einmal erahnt.
Im Münsterland gibt's doch garkeine Berge. Ihr hattet bestimmt Widerworte gegeben.

Und dann war da mal mein Bruder, der mal einen 325 td hatte. Den durfte ich mal dabei beobachten, wie er sich auf dem Eis festgefahren hat. Eis in Grösse einer Pizza. Auf dieser kleinen zugefrorenen Pfütze stand ein Hinterrad. Ein Einziges. Die anderen drei Räder standen auf trockenem Untergrund. Und es ging nix mehr. Wir mussten schieben.
Guido, das hört sich so'n bischen wie die Anekdote über unseren ehemaligen Kanzler Kohl an, der mal im Bundestag während eines Stromausfalls eine Stunde auf der Rolltreppe festsaß


Und dann war da noch der 525i, der hier im Kreuz Münster Nord das machte, was man auf einem Beschleunigungsstreifen macht: beschleunigen. Um auf die Autobahn aufzufahren. Auch hier: trockenes Winterwetter. Nur ein kleiner Fleck auf der Spur muss rutschig gewesen sein. Der 5er ist derart wild ausgebrochen, dass ich echt dachte, das war's. der geht jetzt quer über die Bahn. Glücklicherweise hat der Fahrer das Auto super abgefangen, dass da nichts weiter passiert ist.


200 PS benötigen immer eine kundige Hand.
Denn, wie wir bei den Fahrsicherheitstrainings gelernt haben: Die Hinterachse führt das Auto. Damit ist sie eigentlich auch genug beschäftigt.
Und die Vorderachse lenkt das Auto. Wenn Dir ein Vorderrad durchdreht, ist in diesem Moment auch die Lenkung weg. So hat meine Mutter unseren ersten achsosicherimschnee fahrenden VW Jetta anno 1984 von der Fahrbahn entfernt....



OK, was die Traktion angeht, nehme ich Heckmotoren hier mal aus.

Just meine Meinung.

Gruss
Guido

Mein Münchner Kleinwagen (jedenfalls im Vergleich zum Jumpy) hat wenn er eben steht, eine Gewichtsverteilung von 50/50. Sobald man losfährt, verlagert sich der Schwerpunkt dynamisch nach hinten. Fährt man Bergauf, ebenso. Es wird also in der Regel die Antriebsachse stärker belastet. Diese Gewichtsverteilung schafft BMW seit den frühen 80er Jahren.

Alle Fronttriebler haben heute eine frontlastige Verteilung, was Lenkung und Kurvenverhalten träge macht. Und immer wenn's drauf ankommt, (Beschleunigung, Bergauf) verdrückt sich das Gewicht auf die falsche Achse.

Ich fühle mich auf alle Fälle im Winter mit dem BMW ausgesprochen wohl. Und wenn ich sehe, wie oft bei so einem A6 die 450 Nm die Vorderachse überfordern, weiß ich, was für ein Unfug das ist.

Sportliche Grüsse
Christof

PS: Frontantrieb ist billiger zu bauen und spart Platz. Daher ist es ok, wenn es in einem Berli so ist. Aber beim IIIer wirds langsam knapp, weil die 110FAP Maschine einfach an die Grenze der für Fronttriebler sinnvollen Leistung kommt.

PPS: Und hier noch ein Vorschlag: Wer nicht sicher ist, mit welchen Reifen das belästerte Auto ausgestattet war, sollte mal einen 170 TDI-PS Golf auf Schnee ohne ESP fahren. Und wenn möglich, mit Sommerreifen.

Piper
Mi., 23. Jul. 2008, 13:19:39
Das habt Ihr ja fein hinbekommen. Während ich in allen möglichen Flugzeugen hocke, fangt Ihr mein Lieblingsthema wieder an.


Die alten Benze waren auch im Sommer eine Katastrophe. Mir ist noch 1998 in einem E230 von meiner eigenen Fahrweise schlecht geworden.


Im Münsterland gibt's doch garkeine Berge. Ihr hattet bestimmt Widerworte gegeben.


Guido, das hört sich so'n bischen wie die Anekdote über unseren ehemaligen Kanzler Kohl an, der mal im Bundestag während eines Stromausfalls eine Stunde auf der Rolltreppe festsaß

200 PS benötigen immer eine kundige Hand.

Und die Vorderachse lenkt das Auto. Wenn Dir ein Vorderrad durchdreht, ist in diesem Moment auch die Lenkung weg. So hat meine Mutter unseren ersten achsosicherimschnee fahrenden VW Jetta anno 1984 von der Fahrbahn entfernt....



Mein Münchner Kleinwagen (jedenfalls im Vergleich zum Jumpy) hat wenn er eben steht, eine Gewichtsverteilung von 50/50. Sobald man losfährt, verlagert sich der Schwerpunkt dynamisch nach hinten. Fährt man Bergauf, ebenso. Es wird also in der Regel die Antriebsachse stärker belastet. Diese Gewichtsverteilung schafft BMW seit den frühen 80er Jahren.

Alle Fronttriebler haben heute eine frontlastige Verteilung, was Lenkung und Kurvenverhalten träge macht. Und immer wenn's drauf ankommt, (Beschleunigung, Bergauf) verdrückt sich das Gewicht auf die falsche Achse.

Ich fühle mich auf alle Fälle im Winter mit dem BMW ausgesprochen wohl. Und wenn ich sehe, wie oft bei so einem A6 die 450 Nm die Vorderachse überfordern, weiß ich, was für ein Unfug das ist.

Sportliche Grüsse
Christof

PS: Frontantrieb ist billiger zu bauen und spart Platz. Daher ist es ok, wenn es in einem Berli so ist. Aber beim IIIer wirds langsam knapp, weil die 110FAP Maschine einfach an die Grenze der für Fronttriebler sinnvollen Leistung kommt.

PPS: Und hier noch ein Vorschlag: Wer nicht sicher ist, mit welchen Reifen das belästerte Auto ausgestattet war, sollte mal einen 170 TDI-PS Golf auf Schnee ohne ESP fahren. Und wenn möglich, mit Sommerreifen.

Genau diese Argumentationsweise in groben Zügen hatte ich mir auch überlegt, es dann aber nicht gepostet.

Gruß Piper

zooom
Mi., 23. Jul. 2008, 15:37:36
Ich halt es mit dem alten Nordhoff: Da wo der Motor sitzt muß auch der Antrrieb sein.
Aber ich red ja leicht, mit meinem neuen Hayabusa Hecktriebler...;-)

cba
Mi., 23. Jul. 2008, 17:16:02
Genau diese Argumentationsweise in groben Zügen hatte ich mir auch überlegt, es dann aber nicht gepostet.

Gruß Piper

Scared? Chicken? No balls? Wieso nicht? Dann währen wir schon zwei Propheten der Wahrheit.... :duck:

cba
Mi., 23. Jul. 2008, 17:20:46
Ich halt es mit dem alten Nordhoff: Da wo der Motor sitzt muß auch der Antrrieb sein.
Aber ich red ja leicht, mit meinem neuen Hayabusa Hecktriebler...;-)

Du sollst Weekendbetten bauen für'n Jumpy und nicht diesen feuchten Träumen nachhängen.

Gruss
der mit dem Jumpy

wolfson
Di., 29. Jul. 2008, 13:01:02
.. hinzuzufügen ist, dass bei einer Regeneration über späte Nacheinspritzungen oder HCI (Direkteinspritung von Diesel direkt in den Abgastrakt über extra Ventil) natürlich auch der Kraftstoffverbrauch steigt....
Das PSA Sytem mit Einspritzung einer (recht giftigen) katalytischen Flüssigkeit zur Absenkung der Partikel(ab-)brenntemperatur ist bezüglich Kraftstoffverbrauch die bessere Lösung.Die aktuell in der Entwicklung befindlichen Systeme mit zusätzlicher Kraftstoffeinspritzung in den Abgastrakt erhöhen ebenso den Verbrauch, wie auch schon allein der gestiegene sog. Abgasgegendruck im Filter den Kraftstoffverbrauch erhöht.
Wenn man dann noch weiß, daß die größte Feinstaubbelastung von Industrie, Hausbrand und Transport kommt, sollte man vielleicht besser Kurzstreckenfahrten mit dem Auto vermeiden statt die Filter einzubauen ...
200 PS benötigen immer eine kundige Hand.200 PS benötigt kein PKW.Ich fühle mich auf alle Fälle im Winter mit dem BMW ausgesprochen wohl. Und wenn ich sehe, wie oft bei so einem A6 die 450 Nm die Vorderachse überfordern, weiß ich, was für ein Unfug das ist.Unfug: die 450 NmFrontantrieb ist billiger zu bauen und spart Platz.[{quote]Ergo sinnvoller[quote]weil die 110FAP Maschine einfach an die Grenze der für Fronttriebler sinnvollen Leistung kommt.... an die Grenze der sinnvollen Leistung kommt.

Ein Auto, daß nur mit elektronischer Hilfe durch den Winter kommt, ist und bleibt für mich einfach eine Fehlkonstruktion, da es genug Autos gibt, die das ohne Elektronik schaffen. (Übrigens ebenso ein Auto, daß ohne ESP nciht sicher fahrbar ist) Mit meiner Ente bin ich auch ohne Spikes nie liegengeblieben, dafür haben wir reihenweise Hecktriebler aus den Parklücken geschoben. Und auch der Kadett D ist (mit Sommerreifen) bergauf an etlichen Heckschleudern vorbeigezogen - zum Glück war die Straße vierspurig!

Der Heckantrieb wirkt sich dahingehend auf den FAP aus, daß ein Hecktriebler i. d. R. mehr Motorleistung benötigt (allein schon durch das zusätzliche Kardangewicht), d. h. es muß mehr Kraftstof verbrannt werden. Da die Motoren aber üblicherweise hoffnungslos überdimensioniert sind, reicht die Abgastemperatur für eine anständige Regeneration trotzdem nicht aus.

cba
Di., 29. Jul. 2008, 18:23:41
200 PS benötigt kein PKW. ....... an die Grenze der sinnvollen Leistung kommt.
Wiederspruch: Wenn wir etwas in Frage stellen, würde ich es weiter fassen: Niemand braucht den Individualverkehr. Nur durch seine Existenz sind auch die Gründe entstanden, aus denen er heute gerechtfertigt wird. Also bitte nicht willkürlich Grenzen ziehen, die für mich nicht nachvollziehbar sind.
Aber es gibt ihn, den Individualverkehr. Und wenn ich einen Golf mit 170 PS überholen will, brauche ich etwa 200 PS. Sonst geht das nicht. Würde es den Golf mit 170 PS nicht geben, würde ich nicht hinter ihm herfahren, wollte ihn nicht überholen, bräuchte ich keine 200 PS. Würdest Du immer noch mit Deiner Ente fahren, bräuchte ich nur 35 PS (die hatte meine Ente übrigens, nachdem ich den Visa-Motor drin hatte), um Dich zu überholen. Den vorrausfahrenden überholen ist eines der wenigen Dinge, die mit Bus und Bahn nicht gehen. Daher das Beispiel. Ansonsten ist die Transportleistung ähnlich.



Ein Auto, daß nur mit elektronischer Hilfe durch den Winter kommt, ist und bleibt für mich einfach eine Fehlkonstruktion, da es genug Autos gibt, die das ohne Elektronik schaffen. (Übrigens ebenso ein Auto, daß ohne ESP nciht sicher fahrbar ist) Mit meiner Ente bin ich auch ohne Spikes nie liegengeblieben, dafür haben wir reihenweise Hecktriebler aus den Parklücken geschoben. Und auch der Kadett D ist (mit Sommerreifen) bergauf an etlichen Heckschleudern vorbeigezogen - zum Glück war die Straße vierspurig!
Hier stimme ich zu und wüßte gerne, wie mit den Fahrzeuglenkern zu verfahren ist, die nicht in der Lage sind, ein Fahrzeug ohne elektronische Hilfen durch den Winter zu bringen. Ich kann mich nämlich auch an Enten, Käfer und D-Kadetts im Graben erinnern. Obwohl diesen Autos legendäre Fahreigenschaften nachgesagt werden (nur bei der Ente kann ich das bestätigen, der Käfer war dagegen ein fürchterliches Auto, den Kadett mußte ich zum Glück nie fahren), war ein Abflug damit nicht ausgeschlossen.




Der Heckantrieb wirkt sich dahingehend auf den FAP aus, daß ein Hecktriebler i. d. R. mehr Motorleistung benötigt (allein schon durch das zusätzliche Kardangewicht), d. h. es muß mehr Kraftstof verbrannt werden.Das Gewicht wird durch eine deutlich leichtere Vorderachse ausgeglichen. Schlimm ist, wenn man dem billigen Fronttriebler einen Allradantrieb nachwerfen muß, um ihn fahrbar zu halten.



Da die Motoren aber üblicherweise hoffnungslos überdimensioniert sind, reicht die Abgastemperatur für eine anständige Regeneration trotzdem nicht aus.Das liegt aber ehr an der nicht konzeptgerechten Verwendung des KFZ. Wenn ich mit der 200 PS Kiste nur im Dorf rumfahre, ist das sicher Mißbrauch. Da täte es ein ordentliches Fahrrad. Aber es ist ein Teufelskreis: Wer von Euch kann seinen täglichen Bedarf an Lebensmitteln fußgängig decken? Und wenn ja, wer tut es? Oder fährt man doch lieber zum großen Supermarkt am Ortsrand? Am meisten Feinstaub wird vermieden, wenn ich den Motor auslasse, dann ist es auch egal, welche Achse angetrieben wird.

Sportliche Grüsse
Christof

Werner
Di., 29. Jul. 2008, 19:15:00
Am meisten Feinstaub wird vermieden, wenn ich den Motor auslasse, dann ist es auch egal, welche Achse angetrieben wird.

o.K. das kann ich nachvollziehen:D:wave:

wolfson
Mi., 30. Jul. 2008, 18:04:31
Und wenn ich einen Golf mit 170 PS überholen will, brauche ich etwa 200 PS.Nicht zwangsläufig. Nutzt er seine 170 PS, brauche ich ihn nicht zu überholen. Nutzt er sie nicht und schleicht mit 70 über die Landstraße, reicht mir ggf. weniger Leistung. Ich finde meinen Berli I mit 66 kW mehr als ausreichend motorisiert (Anhängerbetrieb mal ausgenommen, da ich den nicht habe.)Am meisten Feinstaub wird vermieden, wenn ich den Motor auslasse, dann ist es auch egal, welche Achse angetrieben wird.Zumindest für den Pkw-Verkehr sind wir uns einig - zur Nachahmung dringend empfohlen.

Ich finde es schon ein geniales Gefühl, wenn ich das Auto erst nach 5 Tagen Pause mal wieder in Gebrauch nehmen muß :bindafuer