Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zu Anhänger
Larry
Mi., 08. Sep. 2004, 22:10:56
Ich möchte mir einen Anhänger (keinen Wohnwagen) zulegen,um Bauschutt abztransportieren.
Zwei Fragen eines wirklich Anhänger-Unerfahrenen:
Fallen hierfür Steuern und Versicherung an?
Muss man hierfür wieder zur Zulassungstelle rennen oder reicht das Nummernschild meines AHK-Fahradträgers?
lemmi
Mi., 08. Sep. 2004, 22:20:58
Ich möchte mir einen Anhänger (keinen Wohnwagen) zulegen,um Bauschutt abztransportieren.
Zwei Fragen eines wirklich Anhänger-Unerfahrenen:
Fallen hierfür Steuern und Versicherung an?
Muss man hierfür wieder zur Zulassungstelle rennen oder reicht das Nummernschild meines AHK-Fahradträgers?
2 mal jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
muetzemichael
Do., 09. Sep. 2004, 07:39:32
Also,
Steuen und Versicherung liegen so zusammen bei max. 75 Euro/Jahr.
Anmelden musst du alles, was auf eigenen Rädern hinter deinen Berli hergezogen wird.
Werner
Do., 09. Sep. 2004, 07:40:57
Wenn Du ihn öfter brauchst, dann nimm einen "gebremsten". Der ist zwar etwas teurer- aber er fährt sich deutlich angenehmer.
Generell kommt es nur darauf an, wie oft Du den Hänger nutzt, ob sich ein Kauf und die damit verbundenen Unterhaltskosten lohnen. Bei nur gelegentlicher Nutzung ist Miete vielleicht günstiger,erst recht, wenn kein Stellplatz vorhanden ist.
Für meinen gebremsten 850 kg Hänger bezahle ich im Jahr
15 € Versicherung
29 € Steuer
Mietpreis hier in Düsseldorf: ca. 30€/Tag
LG
Werner
Holger P.
Do., 09. Sep. 2004, 07:51:40
Mietpreis hier in Düsseldorf: ca. 30€/Tag
LG
Werner
Werner, da tut sich doch sicher ein neues "Einkommensfeld" für dich auf; oder ?
Da man schon einen guten ungebremsten (750kg) für 500 Euro bekommst, sollte man wirklich einmal durchrechnen, ob sich nicht ein eigener Anhänger lohnt ?!
Werner
Do., 09. Sep. 2004, 08:10:50
Da man schon einen guten ungebremsten (750kg) für 500 Euro bekommst, sollte man wirklich einmal durchrechnen, ob sich nicht ein eigener Anhänger lohnt ?!
Aber dran denken, dass beim Berli bei 550kg ungebremst Schluss is - mehr darf er nich. Auch auch das schiebt schon ganz schön beim Bremsen!!!!!
Also beim 750er dran denken, dass man den nicht ganz voll machen darf!!!!
;) ;) ;)
LG
Werner
(fährt 850kg gebremst- mit hydr.Stossdämfern - 100 km/h Zulassung)
lemmi
Do., 09. Sep. 2004, 08:27:45
also wer nen ungebremsten hänger kauft spart an der falschen stelle erst recht bei so einem großen ( ja ein 750er ist schon reichlich groß)
daher lieber ein paar mark mehr ausgeben und dafür nen gebremsten kaufen
Holger P.
Do., 09. Sep. 2004, 08:28:46
Aber dran denken, dass beim Berli bei 550kg ungebremst Schluss is - mehr darf er nich. Auch auch das schiebt schon ganz schön beim Bremsen!!!!!
Also beim 750er dran denken, dass man den nicht ganz voll machen darf!!!!
;) ;) ;)
LG
Werner
(fährt 850kg gebremst- mit hydr.Stossdämfern - 100 km/h Zulassung)
Das gilt nur beim Diesel... Der Benziner 16V darf nur 500kg ziehen.
Aber danke für den Hinweis.... :top:
Ich hatte neulich wieder einen geliehenen Anhänger mit Gartenabfällen, ob das wirklich nur 500 kg waren ? Ich bin zum Glück nicht über die Waage gefahren.
baby-igor
Do., 09. Sep. 2004, 08:42:38
also wer nen ungebremsten hänger kauft spart an der falschen stelle erst recht bei so einem großen ( ja ein 750er ist schon reichlich groß)
daher lieber ein paar mark mehr ausgeben und dafür nen gebremsten kaufen
Hi Lemmi,
ist es Dir vielleicht entgangen, das wir mittlerweile den Euro haben?? :lol: :rofl:
*duck und weit weg*
Also ich bin bisher auch immer lieber einen gebremsten Hänger gefahren... der drückt wenigstens nicht so unangenehm...
Werner
Do., 09. Sep. 2004, 09:05:37
Das gilt nur beim Diesel... Der Benziner 16V darf nur 500kg ziehen.
Uuups Holger, Du hast recht, der Diesel darf auch nur 500 ziehen ohne Bremse, obwohl bei 50 kg Mehrgewicht gibts hier bei uns noch keine Knöllchen.
So fahre ich ab und zu auch mal ne Arbeitsbühne mit 1200 kg hinten dran. Hab mich extra erkundigt - nach Abzug Stützlast und Toleranzwert bin ich da noch im Limit!!
LG
Werner
. Guido QQ
Do., 09. Sep. 2004, 09:21:14
Larry, danke, dass Du zu dem Thema mal einen Thread aufgemacht hast!
Kennt jemand von Euch vielleicht ein paar einschlägige Internet-Seiten, wo man sich zum Thema Anhänger informieren kann? Irgendwie stocher ich da im Nebel. Und es ergoogelt sich auch nix Gescheites.
Wie so gern und so oft danke ich Euch schon einmal im Voraus für Eure Infos!
lemmi
Do., 09. Sep. 2004, 09:35:58
www.harbeck.de ( ist ein hersteller)
Fantomas
Do., 09. Sep. 2004, 09:46:58
bei
www.boeckmann.com (http://www.boeckmann.com)
gibt's auch Anhänger.
Gruß :cool: ,
CHristian
HDIFalter
Do., 09. Sep. 2004, 10:19:09
Die sind ganz gut und günstig.
http://www.kochanhaengerwerke.de/
Marquart
Do., 09. Sep. 2004, 10:47:46
Da hab ich meinen Hänger gekauft - kann ich uneingeschränkt empfehlen (Schade, daß der Mann kein Citroenhändler ist).
Gute Beratung und guter Service (zB. kostenlos Ersatzrad für den Urlaub leihen etc.)
Anhängerzenturm Wolf bei Gießen (http://www.anhaengerzentrum-wolf.de/azwo.htm)
Auf der Seite auch ein paar Infos zur Stützlast und Tempo 100-Regelung.
Ich hab einen gebremsten Humbaur-Überlader - feine Sache, bietet 1,40m Ladebreite und es stehen keine Räder rechts und links über, mit denen ich hängen bleiben kann. Wo der Berlingo durchpasst komme ich auch mit dem Hänger durch - feine Sache!
Gruß, M.
Wolle
Do., 09. Sep. 2004, 11:51:28
Eine Ergänzung zu den Kosten:
Für die Hauptuntersuchung eines gebremsten Anhängers sind 31,40 Euronen fällig, für einen ungebremsten rund 17. Quelle: www.tuev.de
Der Unterschied lag darin:
"Und jetzt fahren Sie mal an und bremsen dann scharf, damit ich sehe, ob der Anhänger aufschiebt."
Und das kostet dann knapp 15 Euros mehr...! :flop:
Wolle
Do., 09. Sep. 2004, 11:55:10
Guckst Du:
www.stema-grossenhain.de
Nesselrath
Do., 09. Sep. 2004, 13:04:44
"Und jetzt fahren Sie mal an und bremsen dann scharf, damit ich sehe, ob der Anhänger aufschiebt."
... mich haben sie auf die Rolle geschoben, richtig mit Messen und allem Komfort!
Gruss
Wolfgang
Werner
Do., 09. Sep. 2004, 13:36:21
... mich haben sie auf die Rolle geschoben, richtig mit Messen und allem Komfort!
Gruss
Wolfgang
war bei mir auch so und zusätzlich noch testen des "Sicherheits-Seils".
LG
Werner
Wolle
Do., 09. Sep. 2004, 13:47:50
... mich haben sie auf die Rolle geschoben, richtig mit Messen und allem Komfort
Tja, auf die Rolle genommen haben sie mich damals mit meinem alten Wohnwagen, die Bremsen zogen Zeit seines Lebens ungleich. Es bedurfte mehrer Anläufe und einiger zugedrückter Augen, bis die Plakette dran war...
Ja, ok, so'n Wohnwagen ist ja eher 'n Geschoss, als 'ne halbe Tonne Kies oder Rasenschnitt auf 'nem "Klaufix". Trotzdem: nur Ärger mit diesen Rollen!
Dann lieber "bremsen Sie mal scharf"...
Kann aber auch sein, dass er bei der nächsten HU auch auf die Rolle muss. Na, dass wird dann ja spannend. :angst:
Gruß
Wolfgang
P.S.: nee, das hat nix mehr mit dem Thread zu tun, ich weiss.
Daher zurück zum Thema: ohne Anhänger ging das irgendwie gar nicht mehr. Ich bin mit meinem (gebremsten) Anhänger der Marke Stema vollauf zufrieden. Aber soviel verkehrt machen kann man da wohl nicht, vorher hatte ich einen von Westfalia, Baujahr 1949 aus 18. Hand. :staun:
Fantomas
Do., 09. Sep. 2004, 13:56:01
Mußte eigentlich im letzten Monat mit meinem Anhänger hin. Werde es aber im Urlaub nachholen. Ist kein Problem, ist ein ungebremster. Nur Licht und Achsspiel kontrollieren, das war's.
Apropos: es ist ein 600er Böckmann, ungebremst. Habe wir damals zwecks Transport unserer Schafe gekauft. Ist noch von meinem Vater...
Gruß :cool: ,
Christian
Larry
Do., 09. Sep. 2004, 21:05:07
Erstmal danke für die Antworten.
Trotzdem noch eine Frage:
Ich habe auf der Internetseite meines Versicherers nichts über Anhänger gefunden.
Muss ich den Anhänger einzeln versichern (bei einer beliebigen Gesellschaft) oder gehört der aufpreispflichtig in die Versicherung des Autos (hat ja wohl selbes Kennzeichen?)?
So wie es aussieht geht die Anschaffung eines Hängers folgend vonstatten
(bitte korrigiert mich, falls etwas nicht stimmt, da ich nicht unnötig oft zwischen Behörden, Versicherung und Händler hin-und herlaufen muss).
1.) von Versicherung grüne Versicherungskarte anfordern
2. )Falls selbes Kennzeichen wie Auto, Kennzeichen bei z.B.
http://www.kennzeichenverkauf.de/ bestellen (ist mit Versand
biliger als bei den 'Räubern' vor der Zulassungsstelle)
3.) Anhänger kaufen und erstmal beim Händler stehen lassen.
4.) mit dem Anhänger-Brief zur Zulassungsstelle
5.) entweder
a) bei gleichem Kennzeichen: zum Händler und Anhänger abholen
oder
b) bei anderem Kennzeichen:
sich bei den Schilderbetrieben vor der Tür der Zulassungstelle
ausrauben lassen, und dann zum Händler oder aus Prinzip (man spart
nur einige wenige €) bei obiger Adresse bestellen und zwei Tage
warten (habe mir dort bereits ein Schild für meinen Fahrradträger
geholt), dann zum erst zum Händler
Wolle
Do., 09. Sep. 2004, 21:37:45
Also, dass ein Anhänger die gleiche Nummer wie das Auto bekommt, wäre mir neu, schließlich hat er ja 'nen eigenen Brief und kriegt daher auch 'ne andere Nummer. Ist ja schließlich ein Fahrzeug. Ich glaub, dass geht nur bei landwirtschaftlichen, steuerbefreiten Anhängern, die haben dann eine grüne Nummer. Schausteller haben auch sowas, manchmal.
Versichert wird der auch extra, Tarif richtet sich nach dem zul. Gesamtgewicht.
......
Danke für den Tipp mit dem Schildermacher, brauche gerade eines für meinen neuen Fahrradträger. Werde trotzdem morgen mal den Preis mit dem Wegelagerer vor der Zulassungsstelle vergleichen.
Gruß aus dem äußersten Norden
Wolfgang :wave:
Werner
Do., 09. Sep. 2004, 21:42:57
Hmmm - also ich hab es anders gemacht:
1. Hänger kaufen
2. Brief vom Hänger in Empfang nehmen
3. Mit Brief und Doppelkarte einer beliebigen Versicherung zum Straßenverkehrsamt
4. Anmelden und Kennzeichen machen lassen. Mit dem Kennzeichen wieder zur Zulassungsstelle und Kennzeichen "stempeln" lassen.
5. Mit dem "fertigen" Kennzeichen zum Händler, dranschrauben und fertich!!!
Das mit dem gleichen Kennzeichen wie ziehendes Auto gilt nur für "Sport+Hobby" Hänger!! (Pferdetransporter, Segelflugzeugtransporter und ähnliches!!)
LG
Werner
partner4ever
Do., 09. Sep. 2004, 21:47:10
Muss ich den Anhänger einzeln versichern (bei einer beliebigen Gesellschaft) oder gehört der aufpreispflichtig in die Versicherung des Autos (hat ja wohl selbes Kennzeichen?)?
Du bekommst für den Anhänger ein eigenes Kennzeichen und du musst den Anhänger einzeln versichern, hat mit dem ziehenden Pkw nichts zu tun. Kostet auch nicht viel. Ich bezahle für 750 kg Anhänger etwa 22,- Euros/Jahr.
So wie es aussieht geht die Anschaffung eines Hängers folgend vonstatten (bitte korrigiert mich, falls etwas nicht stimmt, da ich nicht unnötig oft zwischen Behörden, Versicherung und Händler hin-und herlaufen muss).
1.) von Versicherung grüne Versicherungskarte anfordern
2. )Falls selbes Kennzeichen wie Auto, Kennzeichen bei z.B.
http://www.kennzeichenverkauf.de/ bestellen (ist mit Versand
biliger als bei den 'Räubern' vor der Zulassungsstelle)
3.) Anhänger kaufen und erstmal beim Händler stehen lassen.
4.) mit dem Anhänger-Brief zur Zulassungsstelle
5.) entweder
a) bei gleichem Kennzeichen: zum Händler und Anhänger abholen
oder
b) bei anderem Kennzeichen:
sich bei den Schilderbetrieben vor der Tür der Zulassungstelle
ausrauben lassen, und dann zum Händler oder aus Prinzip (man spart
nur einige wenige €) bei obiger Adresse bestellen und zwei Tage
warten (habe mir dort bereits ein Schild für meinen Fahrradträger
geholt), dann zum erst zum Händler
Nein, das geht wie folgt:
1. Anhänger kaufen
2. Die sogenannte Doppelkarte (Nachweis dass das Fahrzeug bei einer Versicherung versichert wird) beim Versicherer deines Vertrauens abholen.
3. Mit Personalausweis, Fahrzeugbrief und Doppelkarte zur Zulassungsstelle.
4. Dort Nummer ziehen und ...
... warten.
5. Du erhälst ein Kennzeichen zugeteilt - mit dieser Mitteilung zur Schilderbude - dort etwa 13,- Teuros auf den Tresen (brauchst ja nur ein Schild).
6. Mit den Schildern wieder zur Zulassungsstelle und dort die Kennzeichen abstempeln lassen und mit dem ganzen Krempel wieder zum Händler.
7. Hoffentlich hast du alles bezahlen können, der Händler schraubt noch schnell das Nummernschild dran und fertich biste.
Tip: Lass den Händler den Anhänger anmelden. Da gehts schneller und er bezahlt nur die Hälfte fürs Nummernschild.
Sag ihm, nachden du gekauft hast, "das Anmelden ist doch im Preis drin, oder??? "
Gruss an alle.
Lupe
partner4ever
Do., 09. Sep. 2004, 21:54:39
Ja, da war mal wieder wer schneller :top: :top:
Danke für den Tipp mit dem Schildermacher, brauche gerade eines für meinen neuen Fahrradträger. Werde trotzdem morgen mal den Preis mit dem Wegelagerer vor der Zulassungsstelle vergleichen.
Mein Tip: Sucht euch einen Autohändler, in dessen Auftrag ihr euer Schild machen lassen könnt. In die Schilderbude "Einmal Nummernschild für Firma XXX. Ich solls gleich bezahlen, hat der Chef gesagt. Geht das???"
Ich mach das so und spare jedesmal so 12 bis 13 Euros.
partner4ever
Do., 09. Sep. 2004, 22:06:39
Also, dass ein Anhänger die gleiche Nummer wie das Auto bekommt, wäre mir neu, schließlich hat er ja 'nen eigenen Brief und kriegt daher auch 'ne andere Nummer.
Ist ja schließlich ein Fahrzeug. Ich glaub, dass geht nur bei landwirtschaftlichen, steuerbefreiten Anhängern, die haben dann eine grüne Nummer.
Schausteller haben auch sowas, manchmal.
Versichert wird der auch extra, Tarif richtet sich nach dem zul. Gesamtgewicht.
1. Anhänger hat eigene Zulassung und eigenes Kennzeichen
2. Selbes Nummernschild wie Zugfahrzeug haben Fahrradträger, Sport-wasauchimmer-anhänger, und Anhänger hinter landwirtschaftlichen Kfz mit nicht mehr als 25 km/h.
3. Grünes Kennzeichen gibt es für steuerbefreite Transportfahrzeuge - in Land- und Forstwirtschaft generell, sowie bei Anhängern, wenn das Zugfahrzeug dem entsprechend höher besteuert wird (also etwa bei Speditionen die mit wenigen Lkw und vielen Anhängern arbeiten, die übrigen Anhänger aber irgendwo nicht genutzt rumstehen - ist dann im ganzen gesehen kostengünstiger.
Hoffe, ich konnte euch verwirren ;) ;)
Gruss an alle
Lupe
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