PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrung Berlingo 1,6 16 V LPG-Umbau + Tipps ?


stefanaugsburg
Mo., 15. Dez. 2008, 13:38:57
Hallo,

so, seit letzter Woche bin ich "stolzer" Besitzer eines LPG-Umbaues an meinem Berlingo 1,6 16 V Multispace Bj. 2006 - und schon Opfer diverser bekannter Tücken des Umbaues (LPG Femitec STAG 300).

Die Tankanzeige Benzin bewegte sich parallel zum Autogas nach unten, obwohl der Benzintank nach wie vor randvoll gefüllt ist. Irgendwann, und ich hatte bereits wieder Autogas nachgefüllt, schnellte die Tankanzeige dann wieder nach oben. Zusätzlich geht die Anzeige beim Autogas recht schnell nach unten, trotz eines 43-Liter Tanks sind wir bereits nach 216 Kilometern bei nur noch einem grünen Punkt angekommen ( 4 sind insgesamt drauf). Wenn ich den Mehrverbrauch bei hohen 20% ansetze und mein Wagen im Normalbetrieb so um die 8 Liter Benzin verbraucht, dann bin ich mit 9,5 bis 10 Litern Gas dabei.

Das haut auch hin, wie ich gemerkt habe, darum wundert es mich, daß die Anzeige nach 216 Kilometern bereits beim letzten Punkt angelangt ist. Woran könnte das denn liegen ?

Tipps, Tricks, Kniffel ??? :-)

Marc
Mo., 15. Dez. 2008, 16:25:20
Wahr bei meinem am anfang auch der Fall . Wurde von meinem freundlichen eingestellt ( am Gastank ) .
Meine Tankanzeige geht jetzt alle 100 km um ein Punkt nach unten .

Für das Problem mit der Benzintankanzeige gibt es ein Zusatzgerät , das wird zwischen dem Tankgeber und der Tankuhr eingeschleift . Es heisst (glaube ich ) Fuel Fopper.

gruss
Marcus

zooom
Mo., 15. Dez. 2008, 17:10:27
Aber tatsächlich isses doch völlig wurscht, ob die Tankuhr nach unten geht, nach ein paar Tagen isse wieder oben und das Spiel beginnt von vorne.
Die Ungenauigkeit des Gastankanzeigers fand ich auch etwas lästig, kann man aber einstellen lassen.

Tanken-Andi
Mo., 15. Dez. 2008, 17:26:06
Hallo,

Die Tankanzeige Benzin bewegte sich parallel zum Autogas nach unten, obwohl der Benzintank nach wie vor randvoll gefüllt ist. Irgendwann, und ich hatte bereits wieder Autogas nachgefüllt, schnellte die Tankanzeige dann wieder nach oben. Zusätzlich geht die Anzeige beim Autogas recht schnell nach unten, trotz eines 43-Liter Tanks sind wir bereits nach 216 Kilometern bei nur noch einem grünen Punkt angekommen ( 4 sind insgesamt drauf). Wenn ich den Mehrverbrauch bei hohen 20% ansetze und mein Wagen im Normalbetrieb so um die 8 Liter Benzin verbraucht, dann bin ich mit 9,5 bis 10 Litern Gas dabei.

Das haut auch hin, wie ich gemerkt habe, darum wundert es mich, daß die Anzeige nach 216 Kilometern bereits beim letzten Punkt angelangt ist. Woran könnte das denn liegen ?

Tipps, Tricks, Kniffel ??? :-)


Das Problem mit der Benzintanklfüllmenge lässt sich mittels eines Tankfoppers lösen. Siehe auch hier meinen Beitrag:
http://www.berlingo.org/showthread.php?t=12570&highlight=Tankfopper&page=2
Dass die Benzinanzeige sich nach einer gewissen Zeit wieder resettet, hast Du ja bereits festgestellt. Ich denke damit kann man leben....;)

Das Problem mit den Tankanzeigen für den Gasbetrieb ist ebenfalls bekannt. Es lässt sich oft nur in begrenztem Umfang befriedigend lösen. Bei manchen Gasanlagen kann es mittels Software kalibriert werden. M.W. geht es bei der Femitec Stag 300 und KME auch per Software..... Bei anderen wird an der Hardware justiert. Meist wird am Tank das Multiventil (beim Multiventiltank) etwas verdreht. Beim 4-Loch-Tank kann man den Tankgeber ebenfalls leicht verdrehen. 4-Loch-Tanks sind bzgl. der Anzeige besser und genauer zu justieren. Ob Software- bzw. Hardwareseitig spielt dabei keine entscheidende Rolle. Du wirst jedoch nie an die Genauigkeit der Benzinanzeige herankommen! Die Dinger nennt man nicht umsonst auch Schätzeisen. :D

Tank noch ein paar mal, beobachte es und lasse es ggfs. nachjustieren.

Gruß Andi

et2driver
Mo., 15. Dez. 2008, 20:28:37
Hallo Tanken-Andi,

die geschilderten Probleme kenne ich jetzt auch. Habe am Mittwochnachmittag einen Termin beim freundlichem C.Händler, der mir die Anlage auch verbaut hat. Wenn es was neues gibt, später mehr.
Um bei mir von Erfahrungen zu sprechen sind die zurückgelegten ca.380 Km auf Gas sicher nicht Aussagekräftig, aber es macht schon Spaß, abgesehen von der Tankanzeige, die fällt auch wenn nichts verbraucht wird.
Dann gibt es seit der Umrüstung auch das Problem, das der Wagen morgens wenn er kalt ist, einfach ausgeht, das erste umschalten auf Gas mit starkem rucken einhergeht. Wie gesagt wenn er kalt ist, wenn die Motortemperatur o.K. ist, springt er, ohne große Mucken nach 20 - 30 Sek. auf Gas um.

et2driver

zooom
Mo., 15. Dez. 2008, 21:34:30
Das Kaltlaufverhalten kann man auch per Software verändern, wahrscheinlich isser noch ein bißchen mager eingestellt.

achimv
Di., 16. Dez. 2008, 07:52:18
Stimmt, der Berli läuft von Haus aus schon mit einem recht mageren Gemisch, und die Gasanlagen werden, um den Mehrverbrauch in Grenzen zu halten, so eingestellt, dass sie das vom Benzinsteuergerät errechnete Gemisch noch einmal abmagern. Deshalb geht beim Berli, insbesondere beim 16V, anfangs auch öfter mal die Diagnoseleuchte an.

Einen Tankfopper habe ich nicht einbauen lassen. Ich finde es nicht schlimm, dass die Tankanzeige ihr Eigenleben hat. Auf diese Weise tanke ich einmal in der Woche kostenlos voll, natürlich nur virtuell. :D

Die Tankanzeigen der Gasanlagen sind meist nur bessere Schätzeisen. Man kann sie zwar, wie TvZ sagt, nachjustieren. Ein Wunder an Genauigkeit darf man aber nicht erwarten.

Tanken-Andi
Di., 16. Dez. 2008, 09:52:58
Hallo Tanken-Andi,

Dann gibt es seit der Umrüstung auch das Problem, das der Wagen morgens wenn er kalt ist, einfach ausgeht, das erste umschalten auf Gas mit starkem rucken einhergeht. Wie gesagt wenn er kalt ist, wenn die Motortemperatur o.K. ist, springt er, ohne große Mucken nach 20 - 30 Sek. auf Gas um.

et2driver

Geht der Wagen schon im Benzinbetrieb aus, bevor auf Gas umgeschaltet wird???
Dann stimmt die Einstellung nicht. Vermutlich ist er dann deutlich zu mager eingestellt.

Geht der Wagen nach Umschaltung in den Gasbetrieb aus, bzw. er ruckelt beim Umschalten und in der Warmlaufphase, dann ist die Umschalttemperatur zu niedrig eingestellt. So, wie Du es beschreibst, ist die Umschalttemperatur zu niedrig. Also erhöhen lassen. Danach sollte es passen.
Bei gut eingestellter Gasanlage ist selbst die Umschaltung in den Gasbetrieb kaum zu merken.


Stimmt, der Berli läuft von Haus aus schon mit einem recht mageren Gemisch, und die Gasanlagen werden, um den Mehrverbrauch in Grenzen zu halten, so eingestellt, dass sie das vom Benzinsteuergerät errechnete Gemisch noch einmal abmagern. Deshalb geht beim Berli, insbesondere beim 16V, anfangs auch öfter mal die Diagnoseleuchte an.



Sorry Achim, hier muss ich widersprechen. :pfeiff:

Ein erfahrener Umrüstbetrieb wird die Gasanlage nie bewusst zu mager einstellen. Durch die zu magere Einstellung erhöhen sich die Verbrennungstemperaturen erheblich. Dadurch sind besonders die Auslassventile und Ventilsitze gefährdet. Auf Dauer können sie die höhere thermische Belastung nicht ab. Besonders kritisch wird dies im Vollastbereich. Die brennende MKL signalisiert die zu magere Einstellung, da sie dem Steuergerät über die Lamdasonde mitgeteilt wird.

Ein Umrüster, der mit dem Gasanlagentyp, dem Modell und der Motorisierung vertraut ist, nimmt im Vollastbereich gar eine fettere Abstimmung (und damit einen höheren Verbrauch) bewusst in Kauf. Fettere Abstimmung bedeutet nämlich geringere Verbrennungstemperatur.
Dies macht er, da die Lamdasondenüberwachung gerade im OpenLoop-Bereich (also Vollast) außer Kraft gesetzt ist. Die MKL würde in dem Fall eine zu magere Abstimmung nicht signalisieren.
Geht also die MKL an, so ist die Gasanlage bereits im von der Lamdasonde überwachten Teillast-Bereich zu mager abgestimmt. In der Regel ist sie dann im nicht überwachten OpenLoop ebenfalls zu mager. Meist gar deutlich zu mager. Und gerade hier geht es dann deutlich zu Lasten der Motorlebensdauer.
Obiges gilt übrigens nicht nur für den Gasbetrieb, sondern auch für den Benzinbetrieb. Deshalb laufen die Motoren auch im Benzinbetrieb im OpenLoop deutlich fetter.

Deshalb:
Eine gut eingestellte Gasanlage wird ggü. dem Benzinbetrieb immer einen gewissen Mehrverbrauch aufweisen.
Abhängig ist der Mehrverbrauch einerseits vom Gasgemisch. Je höher der Butananteil der Mischung ist, desto geringer wird der Mehrverbrauch ausfallen, da Butan einen höheren Energiegehalt als Propan aufweist.
Andererseits bestimmt der Gasfuß deutlich den Mehrverbrauch. Ist man gelassen und ruhig unterwegs, so kann der Mehrverbrauch durchaus nur in Regionen um die 5 Prozent liegen. Brettert man Vollgas über die AB, wird er bei einer korrekt eingestellten Anlage auch bei sehr butanhaltiger Mischung immer im Bereich über 20 Prozent liegen.
Werte, die darunter liegen, haben nach meiner Erfahrung auf Dauer stets zu Schäden geführt.
Mit meiner Gastankstelle kann ich da auf einige Erfahrungen meiner Kunden zurückblicken. Und die sind nicht nur positiv! ;) Die Negativerfahrungen waren aber auch abzusehen, da der Mehrverbrauch in allen Fällen sehr gering war.

Ich selbst fahre jetzt seit 1,5 Jahren einen Volvo, der als Neufahrzeug mit Autogas ausgerüstet wurde. Der auf diese Marke und diese Motoren spezialisierte Umrüstbetrieb hat perfekte Arbeit geleistet. Nie ein Ruckeln, keine einzige Nachjustierung, die MKL hat nie aufgeleuchtet, der Wagen fährt sich im Gasbetrieb wie im Benzinbetrieb vom ersten Kilometer bis heute (knappe 40000km) absolut perfekt.

Unser Berli mit Autogas macht bisher große Hoffnung, dass es ähnlich sein wird! :) Bisher gibt es keinerlei Auffälligkeiten, außer der Tankanzeige, die nachjustiert werden muss.
Nur mal so nebenbei: Wir sind total begeistert vom Berli. :applaus: Ich freue mich jedesmal, wenn ich ihn mal zum Volltanken bekomme....:jump:
Bei Gelegenheit werde ich mal Bilder vom Auto und vom Gasumbau einstellen. :pfeiff:


Gruß Andi

achimv
Mi., 17. Dez. 2008, 07:59:19
Sorry Achim, hier muss ich widersprechen. :pfeiff:

Ein erfahrener Umrüstbetrieb wird die Gasanlage nie bewusst zu mager einstellen.

......

Ein Umrüster, der mit dem Gasanlagentyp, dem Modell und der Motorisierung vertraut ist, nimmt im Vollastbereich gar eine fettere Abstimmung (und damit einen höheren Verbrauch) bewusst in Kauf. Fettere Abstimmung bedeutet nämlich geringere Verbrennungstemperatur.
Dies macht er, da die Lamdasondenüberwachung gerade im OpenLoop-Bereich (also Vollast) außer Kraft gesetzt ist. Die MKL würde in dem Fall eine zu magere Abstimmung nicht signalisieren.
Geht also die MKL an, so ist die Gasanlage bereits im von der Lamdasonde überwachten Teillast-Bereich zu mager abgestimmt. In der Regel ist sie dann im nicht überwachten OpenLoop ebenfalls zu mager. Meist gar deutlich zu mager. Und gerade hier geht es dann deutlich zu Lasten der Motorlebensdauer.
Obiges gilt übrigens nicht nur für den Gasbetrieb, sondern auch für den Benzinbetrieb. Deshalb laufen die Motoren auch im Benzinbetrieb im OpenLoop deutlich fetter.

Deshalb:
Eine gut eingestellte Gasanlage wird ggü. dem Benzinbetrieb immer einen gewissen Mehrverbrauch aufweisen. ......


Du beschreibst sehr schön und ausführlich, wie es sein sollte. Die Praxis sieht meist anders aus. Die Umrüster begnügen sich oft mit der Selbsteinstellungsfunktion ihrer Software, so war es auch bei meinem Berli. Und die bewirkt, dass das Gemisch aus Verbrauchsgründen einen "Tick" magerer wird, allerdings nicht so mager, dass es zwangsläufig zu Motorschäden kommen muss. Das wäre ja sonst wirtschaftlicher Selbstmord. Bei Fahrzeugen, die von Haus aus schon magerer laufen, kommt es dann oft zum Aufleuchten der Diagnoseanzeige.

Such mal bei Google nach den Begriffen LPG, mager, Diagnoseleuchte. Du wirst massenweise Ergebnisse bekommen. Selbst hier im Forum gibt es Mitglieder, die dieses Problem haben oder hatten.

Selbstverständlich liegt es am Umrüster, das zu vermeiden, und er sollte es auch können. Aber die Anzahl der LPG- Fahrer mit Problemen lässt mich vermuten, dass unter den Umrüstern der Anteil der Spreu größer ist als der Weizen.

Tanken-Andi
Mi., 17. Dez. 2008, 09:33:28
Du beschreibst sehr schön und ausführlich, wie es sein sollte. Die Praxis sieht meist anders aus. ......

Moin Achim,
deshalb: erfahrener Umrüstbetrieb.
Einige Umrüstbetriebe stellen die Gasanlage nur im Stand ein. DAS muss fast schiefgehen. Ein guter Umrüster macht eine Probefahrt in den verschiedenen Lastzuständen mit angeschlossenem Laptop und justiert ggfs. nach. Diese Vorgehensweise ist zielorientiert und kostet den Umrüster im Endeffekt weniger Zeit, als wenn der Kunde x-mal zur Nachjustierung kommt.
In Foren liest man viel über Probleme. Kunden, deren Gasfahrzeuge problemlos laufen sind hier nicht, oder kaum vertreten. Dieses Bild ist aber sicher nicht repräsentativ. Wenn ich meine Kunden an meiner Tanke berichten höre, sind die Leute mit Problemen in der absoluten Minderheit. Ich würde mal schätzen, dass ca. 10 % der Gasfahrer zu einer einmaligen Nachjustierung mussten. Ca. 5 % mussten mehrere Nachjustierungen vornehmen lassen und teilweise wurden die Probleme dann von anderen erfahrenen Umrüstbetrieben beseitigt. Die restlichen Gasfahrer merken außer beim Volltanken nichts vom Gasbetrieb.

Problemfälle treten in meiner Region auch immer wieder bei den gleichen Umrüstern auf. Deshalb gebe ich Kunden, die sich im Vorfeld über Autogas informieren, auch gerne entsprechende Tips, welcher Umrüstbetrieb wirklich zu empfehlen ist. Dabei ist der günstigste im Endeffekt nicht immer der billigste Anbieter....;)

Ein konkretes Beispiel eines guten Umrüstbetriebes liefert der Umrüster meines Volvo ab:
Er hatte im Juli 07 erstmalig eine für ihn neue Motorisierung vor sich stehen. Er bat mich deshalb mit dem nagelneuen Fahrzeug ca. 150km mit roten Kennzeichen zurückzulegen, damit das Motorsteuergerät Daten im Benzinbetrieb sammeln kann, die ihm als Referenz für die Einstellung der Gasanlage dienen.
Nach der erfolgten Umrüstung legte der Umrüster umfangreiche Einstellungsfahrten in allen Lastzuständen über insgesamt 140km zurück. Dabei hat er den Wagen so perfekt abgestimmt, dass er im Gasbetrieb sogar besser als auf Benzin geht. Ich hatte nie auch nur die geringsten Probleme.
Den damaligen Aufwand sieht mein Umrüster als einmalige Investition. Denn mein Fahrzeug dient ihm nun als Referenz für alle mittlerweile gefolgten gleichen Motorisierungen. Auf eine Überprüfung der Parameter bei einer Probefahrt verzichtet er jedoch bis heute bei keinem Fahrzeug, auch wenn die Parameter bisher immer passten.

Leider betreibt nicht jeder Umrüster diesen Aufwand, aber Umrüster, welche Fahrzeuge nur im Stand einstellen befinden sich glücklicherweise scheinbar in der Realität auch in der Minderheit.

Gleiche Vorgehensweise wie mein Umrüster legen übrigens in noch deutlich größerem Umfang Gasanlagenhersteller wie z.B. Teleflex (für Citroen, etc...) an den Tag. Die Gassteuergeräte sind dann entsprechend vorkonfektioniert und die entsprechenden Komponenten der Gasanlage werden nach genauer Einbauvorschrift verbaut. Die umrüstende Werkstatt verfährt nach dem Plug and Play-prinzip und kontrolliert anschließend noch die korrekte Funktion der Gasanlage. Eventuell notige Feinjustierungen können sogar "online" von Teleflex vorgenommen werden.

Genau diesem Modell gehört die Zukunft. Automobilhersteller, die Autogas als "Werkslösung" anbieten, können sich alles andere nicht wirklich erlauben.

Gruß Andi

Berli 2 driver
Mi., 17. Dez. 2008, 12:32:11
Hallöchen zusammen,
auch unsere Berli fährt seit Juni mit Autogas, Probleme gab es bisher noch nicht.Die Tankanzeige ist im wahrsten Sinne zwar schön , aber eher ungenau. Faktoren sind ja hier schon genug besprochen worden.
Ich / Wir verlassen uns auf den Tageskilometerzähler, denn wenn dieser an 400 km rankommt wird nachgetankt .
Die Laufeigenschaften wurden von meiner Citroen-Werkstatt perfekt eingestellt, dieses merkt man jetzt in der kalten Jahreszeit wo halt der Umschaltzeitpunkt auf Gas länger dauert als in dem warmen Monaten.
Wohlgemerkt spreche ich von der Kaltumschaltzeit, ist der Berli ersteinmal auf Betriebstemperatur schaltet die Anlage sehr zügig auf Gas um.

Das mit der Zuverlässigkeit des Umrüstbetriebes ist so eine Sache, wenn man sein Fahrzeug umrüsten will, ist man bestrebt den niedrigsten Preis anzusteuern, da wird dann um jeden Cent gepokert, denn Anbieter gibt es ja wie Sand am Meer und letztendlich bleibt irgendwo die Qualität auf der Strecke.

Warum mein Cit-Händler letztendlich den Zuschlag bekommen hatte , lag am Vertrauen der letzten Zeit bei Wartung ,Garantie-und Kulanzabwicklung , sowie die Persönlichkeit ( hier kennt fast jeder im Betrieb dienen Namen und dein Auto) und die mir als Kunde sehr wichtigen vorab Informationen über Einbau,Preis und Service ( auch nach der Garantiezeit) einer Gasanlage.

In diesem Sinne
Gruß
Jörg

et2driver
Mi., 17. Dez. 2008, 22:09:08
Hallo zusammen,

leider war der Besuch beim Freundlichen nicht so verlaufen wie geplant.
Angeblich ist der Adapterstecker für die Gasanlage mit dem letzten Kunden nach Hause gefahren, :aetsch: na ja wer´s glaubt. Der Werkstattmeister war leider auch nicht da, nur ein junger Kollege, der aber einen kompetenten Eindruck machte.:applaus: Der nächste Versuch kommt, wenn der Adapter wieder aufgetaucht ist. Dann soll die Anlauftemperatur der Gasanlage angehoben werden, ach ja, das mit meinem Kaltstartproblem konnte er sich auch nicht erklären und das auslesen des Fehlerspeichers brachte keine Hilfe. Stand nur etwas von einem niedrigen Benzinstand drinn.
Hoffe das die Einstellungen bis Weihnachten über die Bühne, damit die Feiertage nicht so ruckeln.

Bis dahin et2driver