Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ABS-Sensor / Kupferpaste auf der Bremsscheibe
Jose-Luis
Di., 30. Dez. 2008, 22:57:00
Hallo liebe Berlingo gemeinde,
ich habe ein Problem ich habe durch eigene Dumheit :doh::doh:
leider Kupferpaste auf die Radmutterm draufgemacht diesse ist duch das Gewinde von hinten auf die Bremsscheibe gekommen.:doh::doh:
Jetzt bremst das Auto vorne denke ich nicht mehr so gut was kann ich machen ? neue Bremsbeläge oder bekomme ich die vorne sauber ? evt. bremsenreiniger ; mit schleifpapier anrauen ?
Danke
Jose-Luis:rotwerd:
Jose-Luis
Di., 30. Dez. 2008, 23:00:05
vergessen Berlingo 2 HDI
und wo sitzen die Abs- sensor ??
Danke
bel5058
Di., 30. Dez. 2008, 23:19:37
Falls die Cu-Paste Fett enthalten sollte, erstmal mit Aceton, Benzin o.ä. entfetten.
Dann mit Schmirgelleinen die Scheibe behandeln ,falls nötig.
Bremsklötze mit groben Schmirgel behandeln.
Alle Angaben ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung.
Grüße aus Berlin
Wolfgang
Phantomas
Di., 30. Dez. 2008, 23:26:02
Also ich würde dir empfehlen eine Dose Bremsenreiniger zu kaufen. Damit die Schjeiben gründlich abspülen. Solange bis keine Restspuren mehr voin der Kupferpaste zusehen sind. Vielleicht brauchste auch 2 Dosen.
Die Bremsklötze ausbauen, und auch grob mit dem Bremsenreiniger abspülen, dann ein Blatt grobes Schmirgelpapier auf eine ebene Unterlage legen, und den Bremsklotz mit der Reibseite darüber 1 bis 2 mal abziehen.
Aber wie schafft mann es sich mit Kupferpaste die Bremsscheibe einzusauen? Ich habe meine Schrauben auch mit Kupferpaste eingeschmiert, habe aber keine versaute Bremse!
Aber es ist wohl so wie meistens, weniger ist oftmals mehr!!!:ichsagnix
Mfg Phantomas.
Skymann1
Mi., 31. Dez. 2008, 00:04:48
Hallo, also bei der Bremse kein Risiko, Scheiben mit Bremsenreiniger, das geht klar und wird sauber, aber die Bremsklötze würde ich wechseln, die kosten nicht die Welt, selbst wenn nur sehr wenig draufgekommen ist!
Gruß Peter
lemmi
Mi., 31. Dez. 2008, 03:20:27
versteh ich nich ganz
du hast anne radbolzen kupferpaste gemacht und dabei deine bremsscheiben beschmiert ?
okay soweit so schlecht
warum putzte das nich einfach wech oder wieviel is das ?
ich würd deshalb aber keine beläge wechwerfen 2 dosen bremsenreiniger und ein lappen und gut is
mach doch ma ein foto
achso deinen abs sensoren is das übrigens wurscht die stört das garnich
Phantomas
Mi., 31. Dez. 2008, 09:35:01
Hallo, also bei der Bremse kein Risiko, Scheiben mit Bremsenreiniger, das geht klar und wird sauber, aber die Bremsklötze würde ich wechseln, die kosten nicht die Welt, selbst wenn nur sehr wenig draufgekommen ist!
Gruß Peter
Trotzdem kostenm auch die Geld! Und in anbetracht der kanppen Kasse, würde ich die nicht wegwerfen, ist auch nicht nötig!
Wie schon geschrieben, absprühen mit Bremsenreiniger und mit Shmirgel abziehen und wieder einbauen und gut ist!
Mfg Phantomas.
Jose-Luis
Mi., 31. Dez. 2008, 10:23:17
Hallo Ja ist nicht so klasse gelaufen
ok
ich habe paste auf der Schraube + Schraubenloch gegeben
und durch das Reinschrauben hat es hinten rausgetrückt.
Deshalb habe ich es nich gesehn erst wo die Bremse aufeinmal nicht so
tolle ging habe ich gedacht Sch....... machgeschaut und Fehler erkannt.
Sind neue Bosch beläge mit ATE- Scheiben
habe dann zerlegt saubergemacht mit Bremsreiniger und die schmirgelaktion aber er bremst vorne micht mehr so gut .
habe dann gesehn das hinten die Räder mehr Bremsen bzw. löst das ABS aus wenn ich ganz fest Bremse so mein gefühl.
José-Luis
versteh ich nich ganz
du hast anne radbolzen kupferpaste gemacht und dabei deine bremsscheiben beschmiert ?
okay soweit so schlecht
warum putzte das nich einfach wech oder wieviel is das ?
ich würd deshalb aber keine beläge wechwerfen 2 dosen bremsenreiniger und ein lappen und gut is
mach doch ma ein foto
achso deinen abs sensoren is das übrigens wurscht die stört das garnich
MaTThias
Mi., 31. Dez. 2008, 10:56:30
Hallo Jose,
Bremsscheiben, wie schon erwähnt von anderen Teilnehmern, mit Bremsenreiniger reinigen, auch die Schrauben und die Gewindebohrungen und evtl. die ABS Sensoren weitestgehend reinigen!
Fette haben auf Radschrauben grunsätzlich nichts verloren! Auch keine Kupferpaste, oder Molycote!
Bei den Belägen würde ich persönlich keine Kompromisse eingehen und die auf jeden Fall neu kaufen.
Was hast du schon zu bezahlen?? - Bremsenreiniger und neue Bremsbeläge!
Wenn du das in einer Werkstatt hättest machen lassen, hättest du weit mehr zahlen müssen, als mit dieser "Korrekturreparatur".
Ich möchte es mal so ausdrücken: Für Fehler haftet nur einer, der Jenige, der sie verursacht hat.
Den Spruch gibt es auch noch anders, aber nicht für's Forum.
Viel Glück bei der Instandsetzung und lass demn Kopf nicht hängen, dass ist dir bestimmt zwei mal passiert! - Das Erste und das Letzte mal...
Und allen anderen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Gruß MaTThias
zooom
Mi., 31. Dez. 2008, 12:45:35
Muß ich widersprechen, Kupferpaste in Maßen(!) oder noch besser Keramikpaste an der Radnabe und den Radschrauben hilft ungemein beim Lösen der Radschrauben auch Jahre später. Das Anzugdrehmoment beachten und gut is. Natürlich nicht mit der Kupferpaste wie aus der Zahnpastatube in die Gewindegänge drücken, das ist nicht soo gut.
Ich denke aber auch Jose-Louis, daß die neuen Bremsklötze und Scheiben sich erstmal aufeinander einlaufen müssen, das Gefühl schlechterer Bremswirkung nach dem Wechsel kenn ich auch, die Bremsen müssen sich erst mal aneinander gewöhnen. Hast doch schöne Bergstraßen in Malle, da kannste doch mal richtig warmbremsen...
MaTThias
Mi., 31. Dez. 2008, 13:01:46
Zitat Zooom:
Ich denke aber auch Jose-Louis, daß die neuen Bremsklötze und Scheiben sich erstmal aufeinander einlaufen müssen, das Gefühl schlechterer Bremswirkung nach dem Wechsel kenn ich auch, die Bremsen müssen sich erst mal aneinander gewöhnen.
Hallo Thomas,
wer hat denn hier die Scheiben und Beläge gewechselt?
Auf Radnaben kann man das Pästli natürlich auftragen, da gebe ich dir Recht. Da rosten wenigstens die Felgen nicht so an den Trommeln, bzw. an den vorderen Naben fest.
Bei den Schrauben bleibe ich dabei, die Selbsthemmung des Gewindes wird damit stark reduziert, deshalb ein NO für die Pasten und Fette an Radschrauben und Gewindegänge.:bindagege
Gruß MaTThias
zooom
Mi., 31. Dez. 2008, 14:29:29
Ah da waren nur die Klötze neu, na denn isses noch klarer mit der schlechteren Bremswirkung, dann dauerts noch länger, bis die Klötze das Tragbild der Scheiben angenommen haben, z.Zt. bremsen wahrscheinlich nur 50%
Bei der Kupferpaste bleib ich, hab ich so gelernt und auch in 40 Jahren Fahrpraxis noch nie auch nur ein Rad verloren (aber schon manches Rad abgehabt, weiß ich!)
Föppes
Mi., 31. Dez. 2008, 14:29:47
jau, MaTThias hat durchaus recht: an radbolzen gehört kein fett. überhaupt werden schraubverbindungen grundsätzlich für den ungefetteten zustand berechnet. allerdings muß man dann dazu sagen, daß schraubverbindungen, die regelmäßig gelöst werden auch regelmäßig gereinigt bzw. erneuert werden müssen. bei verrosteten radgewinden ist man nämlich auch jenseits jeglicher berechnungen. und die preise, die beim freundlichen für radbolzen aufgerufen werden, spotten jeder beschreibung. dafür bekommt man beim großhandel die dinger tütenweise.
deshalb mache ich - wider besseres wissen - bei jedem radwechsel einen KLEINEN (etwa stechnadelkopfgroßen) klecks kupferpaste auf den ersten bolzengewindegang. der kleine klecks zieht sich beim einschrauben noch nichtmal durchs komplette gewinde, verhindert aber ein festfressen der schraube. gelöst hat sich dabei noch nie was. aber: korrekt ist es natürlich nicht. deshalb bitte nicht nachmachen liebe kinder zu hause :pfeiff:
lemmi
Mi., 31. Dez. 2008, 15:19:58
kupferpaste is kein fett :D
kupferpaste besteht zu 99% aus kupfer ;)
von daher immer dran anne schrauben
Wolf
Mi., 31. Dez. 2008, 15:41:21
Hallo Ja ist nicht so klasse gelaufen
ok
habe dann gesehn das hinten die Räder mehr Bremsen bzw. löst das ABS aus wenn ich ganz fest Bremse so mein gefühl.
José-Luis
.......ich habe mal gelernt, dass man nach dem Belagwechsel so 6 X feste auf das Pedal treten soll, damit die Beläge auch dicht an die Scheibe kommen.
Auch sollte man nur wenig (Fingerspitze) Paste auf das Gewinde tun. Besser gar nichts!!
Wie sehen den die Scheiben aus (Dicke, Rillen etc).
MFG
W.
Jose-Luis
Mi., 31. Dez. 2008, 16:37:05
Hallo Leute,
Danke für die Tipp´s ich habe mir heute Früh neue beläge geholt und jetzt bin ich einfach beruhigter.
Scheiben hatte ich auch neu gemacht diesse habe ich mit Bremsenreiniger und Scheifpapier behandelt.
Klar muß ich jetzt neu warten bis ca. ein paar 100 km gefahren bin damit alles an sich gewöhnt.
habe diesmal keine Kuppferpaste genommen von dem zeug habe ich erstmal genug.
Und morgen giebt es wenn alles es zulässt eine schöne ausfahrt in den Bergen Krawattenknoten zur Cala de sa Calobra
Diesel preiß 82,4 cent hier
so vielen vielen Dank an alle :yaya:
und einen guten Rutsch ins neue jahr
José-Luis
zooom
Mi., 31. Dez. 2008, 18:13:11
wer hat denn hier die Scheiben und Beläge gewechselt?
Gruß MaTThias
:aetsch::aetsch::aetsch::schmoll::schmoll::lol:
Föppes
Do., 01. Jan. 2009, 18:48:43
kupferpaste is kein fett :D
...benimmt sich aber so :aetsch: :duck:
MaTThias
Fr., 02. Jan. 2009, 15:17:44
[quote=lemmi;141076]kupferpaste is kein fett :D
kupferpaste besteht zu 99% aus kupfer ;)
Kupfer und Öl ist in einer Kupferpaste ind deshalb gehört es zu der Gruppe der Fette, genauso wie Molycote ( Aluminium/Öl - Paste)
Servus
Gruß MaTThias
zooom
Fr., 02. Jan. 2009, 17:40:00
Laßt uns hier keinen Religionsstreit vom Zaun brechen, ich hab auch schon WD40 an die Radbolzen gemacht (natürlich nur tropfenweise) und Bremsbacken werden an den Auflageflächen bei mir immer mit Kupferpaste montiert, ich selbst und alle meine Kunden leben noch. Der Fettanteil ist so gering, daß es nie zu Fettläufern bei Erhitzung kommt, ich denke, das Zeug wirkt eher als eine Art Opferanode korrosionshemmend und die Gleiteigenschaften kommen vom Kupfer, so ähnlich, wie bei Graphit.
Jedenfalls beseitigt es bei der Bremsenmontage zuverlässig Quietschgeräusche und verhindert ein Festkorrodieren, z.B. auch bei Auspuffschrauben.
Ich hab grad wieder so nen Kandidaten hier stehen da quietscht eine hintere Scheibenbremse, wahrscheinlich macht der Zylinder nicht ganz auf, das Teil verarzte ich auch erst mal mit Kupferpaste, bevor ich was Größeres versuche.
bel5058
Fr., 02. Jan. 2009, 18:30:18
WD< 40 ist m.E. kein Schmiermittel.
Grüße aus Berlin
Wolfgang
lemmi
Fr., 02. Jan. 2009, 18:33:29
ne und vorallem wirkt es harzend
berliman
Mo., 05. Jan. 2009, 09:40:11
Hallo liebe Berlingo gemeinde,
ich habe ein Problem ich habe durch eigene Dumheit :doh::doh:
leider Kupferpaste auf die Radmutterm draufgemacht diesse ist duch das Gewinde von hinten auf die Bremsscheibe gekommen.:doh::doh:
Jetzt bremst das Auto vorne denke ich nicht mehr so gut was kann ich machen ? neue Bremsbeläge oder bekomme ich die vorne sauber ? evt. bremsenreiniger ; mit schleifpapier anrauen ?
Danke
Jose-Luis:rotwerd:
Kupfer hat eine gute schmierwirkung und hat sich vermutlich in die oberfläche der beläge reingearbeitet. also nochmal ausbauen, abschmirgeln und entfetten, ebenso die scheiben.
kupferpaste ist beim berlingo wie praktisch bei allen autos mit abs gar nicht mehr zulässig. in manchen fällen kann es die abs-anlage stören. ersatzweise gibt es dafür keramipaste.
msbot
Di., 06. Jan. 2009, 07:47:43
Ich hab grad wieder so nen Kandidaten hier stehen da quietscht eine hintere Scheibenbremse, wahrscheinlich macht der Zylinder nicht ganz auf, das Teil verarzte ich auch erst mal mit Kupferpaste, bevor ich was Größeres versuche.
Erklär das bitte einmal. Du machst den Bremskolben im Bremszylinder mit Kupferpaste gängig?
Hoffentlich nicht. Dafür gibt es eine extra Paste.
Alles andere und vor allem Kupferpaste hat im Bereich des Bremszylinders/-Kolben nicht zu suchen, da es die Bremskolbendichtung angreifen kann.
zooom
Di., 06. Jan. 2009, 09:15:33
Ich weiß ja nicht wie Du heißt, weil ich eigentlich meine Antworten gerne mit einer direkten Anrede beginne, aber Du hast da was falsch verstanden: Ich hab zwar Rinderwahnsinn, und bin auch ansonsten schon ziemlich wirr im Schädel, aber doof bin ich nicht.
Merkwürdig, stand ich gestern beim Freundlichen, kam der Werkstattmeister rein mit nem neuen Bremsklotz in der Hand, der war hinten kpl. mit Kupferpaste vorbereitet zum Einbau.
Was ABS mit Kupferpaste zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, ich will ja weder den Sensor noch die Zahnscheibe damit schmieren.
Seis drum, das Enkelkind von Kupferpaste heißt heute Keramikpaste, GAAAANZ früher hat man die Radschrauben übrigend mit Bleistiften etwas graphitiert...
berliman
Di., 06. Jan. 2009, 10:15:30
Ich weiß ja nicht wie Du heißt, weil ich eigentlich meine Antworten gerne mit einer direkten Anrede beginne, aber Du hast da was falsch verstanden: Ich hab zwar Rinderwahnsinn, und bin auch ansonsten schon ziemlich wirr im Schädel, aber doof bin ich nicht.
Merkwürdig, stand ich gestern beim Freundlichen, kam der Werkstattmeister rein mit nem neuen Bremsklotz in der Hand, der war hinten kpl. mit Kupferpaste vorbereitet zum Einbau.
Was ABS mit Kupferpaste zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, ich will ja weder den Sensor noch die Zahnscheibe damit schmieren.
Seis drum, das Enkelkind von Kupferpaste heißt heute Keramikpaste, GAAAANZ früher hat man die Radschrauben übrigend mit Bleistiften etwas graphitiert...
dass die cit-buden die werkstatt-anleitungen von cit so gut wie nie lesen ist mir schon klar, viele verwenden heute immer noch kupferpaste. ich hatte mal eine berlingo-werkstatt-cd in den fingern und da stand das geschrieben. die habe die schmiermittel genau vorgegeben. kupfer war tabu.
was die technischen ursachen für die störungen sind kann ich nur vermuten, da kupfer sehr gut leitet und die radnabe sich dreht, könnte es sein dass verschleppte kupferpaste im zusammenspiel mit den magnetisch arbeitenden abs-sensoren zu störfeldern geführt hat.( kupfer das sich in einem magnetfeld bewegt wird zum elektrischen generator, die lichtmaschine arbeitet so)
jedenfalls kann man die kupfer-warnung auch bei den bremsenherstellern nachlesen.wegen dem abs halt.
aber eine werkstatt die heutzutage noch kupferpaste besitzt dürfte generell von vorgestern sein. es gibt überhaupt keine anwendung mehr dafür. bei zündkerzen/auspuffteilen/lambdasonde ist es nicht mehr zulässig,wegen dem bleianteil im kupfer.
und bei autos ohne abs gibts noch das problem der aluminium-korrosion bei bremsen/fahrwerksteilen. da darf man es auch nicht mehr verwenden.
mir fällt jetzt nix mehr ein ausser elektrischen kontakten und da ist es eine ganz andere kupferpaste und die wird mittlerweile durch kupferfreie kontaktfette verdrängt.
da bleiben eigentlich nur noch die autos übrig die kein abs besitzen und keine aluteile an den bremsen/fahrwerk haben. da dürfte man an den bremsen/fahrwerk noch kupferpaste benützten. aber gibts die in deutschland überhaupt noch?
zooom
Di., 06. Jan. 2009, 17:03:03
Ja, die Werkstatt ist so von Gestern, die haben mir grad mal eben im Jumpy den nachgerüsteten Original Tempomat einprogrammiert, wozu manche Cit Werkstatt von Heute nicht in der Lage war...
Aber vielleicht haste ne Quelle für Deine Information, ich lern ja gerne dazu.
. Peter.R
Di., 06. Jan. 2009, 17:11:48
ich trau mich garnicht es zu sagen:
ich hab an das Gewinde der Dachantenne auch Kupferpaste gemacht.
Seitdem brauch nicht mehr die Wasserpumpenzange um das Ding vor der Wachanlage abzuschrauben.
Kann die Kupferpaste jetzt über die Antenne und übers Radio die BSI infizieren ?
:confused::confused:
Peter
zooom
Di., 06. Jan. 2009, 17:14:03
Ja, mit BSE!:applaus::applaus::applaus:
Ich mein, es ist schon klar, daß man keine Kupferpaste an die ABS Sensorik schmieren soll, davon ist ja auch gar nicht die Rede, man soll auch keine Bresscheiben ölen.
Aber zum Thema Radschrauben und fetten, ölen, kupfern, keramiken:
Zitat eines Beitrags aus dem Motortalk:
...
Eine Schraube bekommt ein gewisses Drehmoment, um letztendlich eine vorgegebene Zugspannung zu erreichen, damit die zu verbindenden Bauteile ausreichend verpresst werden und das Gewinde seine Eigenhemmung ausübt.
Dieses funktioniert aber nur dann, wenn die Gewinde nicht klemmen oder fressen,
ansonsten wird je nach Zustand zwar das benötigte Drehmoment erreicht, wogegen die Zugspannung noch zu niedrig ist. Demzufolge ist auch die Eigenhemmung des Gewindes evt. zu gering, was unter Umständen zum Lösen der Schraubverbindung führen kann....
Genau so isses und ich liege regelmäßig mit meinen Mitarbeitern und auch manchem Reifenfuzzi im Clinch über die sachgemäße Verwendung eines Drehmomentschlüssels.
Ich sehe es oft, daß Radschrauben mit dem Schlagschrauber festgezogen werden und dann geht Einer mit dem Drehmomentschlüssel rundum und Knack Knack Knack, hat er das Anzugsmoment "kontrolliert", nen Scheißdreck hat er:
Wenn die Räder z.B. mit 150Nm angeknallt worden sind, macht der auf 90Nm eingestellte Schlüssel natürlich auch Knack, aber das ist ja nicht Sinn der Übung, die Räder sollen ja nicht mit MINDESTENS 90 Nm angezogen sein, sondern mit GENAU 90 Nm: Ergo: Beim Anziehen der Radschrauben mit dem Drehmomentschlüssel, erst die Schrauben ein Bißchen lösen und dann wieder anziehen bisses Knack macht, DANN sind sie mit dem richtigen Drehmoment angezogen. (Und etwas geschmiert gehen sie dann sogar mit dieser hochgradigen Menschenrechtsverletzung in Form des Original - Radmuttern - Schlüssels wieder auf.)
Wollte ich mal so en passant loswerden, bevor ich mich zum Keramikpastenverwender konvertieren lasse.
. Peter.R
Di., 06. Jan. 2009, 17:22:49
Ja, mit BSE!:applaus::applaus::applaus:
siehste!
man kann mit dem neumodischen Zeug doch nicht vorsichtig genuch sein!
Alex Blaubär
Di., 06. Jan. 2009, 22:06:58
ich trau mich garnicht es zu sagen:
ich hab an das Gewinde der Dachantenne auch Kupferpaste gemacht.
Seitdem brauch nicht mehr die Wasserpumpenzange um das Ding vor der Wachanlage abzuschrauben.
Tja Peter, das dachte ich auch. Bis zum letzten Waschgang vor der Schnee- und Salzsaison. Die Antenne saß so bombenfest, dass ich mit der Zange des freundlichen Waschstraßenmenschen gleich den Halter mit abgedreht habe. :wütend:
Seitdem fahre ich mit einem neuen Antennenfuß in der Seitentasche der Tür herum, höre CDs statt Radio und warte auf den Frühling.
Gruß
Alexander
. Peter.R
Di., 06. Jan. 2009, 22:49:38
TDie Antenne saß so bombenfest, dass ich mit der Zange des freundlichen Waschstraßenmenschen gleich den Halter mit abgedreht habe. :wütend:
Gruß
Alexander
Wasserpumpenzangen u.ä. gehören halt nur in die Hände überaus sensibler Menschen......
:duck::duck::duck:
. Reimund
Di., 06. Jan. 2009, 22:50:36
Alex....hättste blos Kupferpaste genommen:duck:
Beim Ier hatte ich nie "geschmiert"...die Antenne war nach 3 Jahren nicht mal mehr mit einer Kombizange zu bewegen,die saß einfach hagelfest und aus purem Geiz... mach ich nur nochSB-Wash ....
... mit 3 Silberlingen(wenn ich mich flott bewege)...krieg ich
den Berli schon "schick" :D
well:)
zooom
Mi., 07. Jan. 2009, 07:24:17
Das Problem, auch wenns kein Trost ist, ist leider bei allen Marken allgegenwärtig, aber es hilft auch überall Kupfer- oder Keramik- oder Plastepaste
Alex Blaubär
Mi., 07. Jan. 2009, 09:36:00
Alex....hättste blos Kupferpaste genommen
Lieber Reimund, lieber Zooom,
ihr habt es nicht ganz verstanden ;-), oder ich habe es etwas zu subtil ausgedrückt. Hier also nochmal Klartext:
TROTZ Kupferpaste, habe ich die Antenne nicht abbekommen. Gut, die letzte Fahrt durch die Waschanlage war ein Weilchen her, aber trotzdem ...
Gruß
Alexander
Ralf K.
Mi., 07. Jan. 2009, 10:22:33
TROTZ Kupferpaste, habe ich die Antenne nicht abbekommen.
Man könnte vermuten: WG. der Kupferpaste. An so einer Stelle braucht es keine hitzefesten Schmiermittel, also reicht einfaches Lagerfett oder Anti-Seeze (ist auch hitzefest).
Kupfer an Stellen, wo Aluminium und Stahl beteiligt sind, ist suboptimal (-> unedle Metalle, Spannungsreihe). Ich habe diesen Fehler einmal bei den Stahlstiften der Bremsbelaghalter einer Honda Affentwin gemacht, die im Leichtmetallgehäuse der Bremszange eingeschraubt waren. Ein Linksausdreher hat mir immerhin die Bremszangen (alle drei!) gerettet. Daher bei solchen Verbindungen max. ein bißchen Lagerfett.
Gruß, Ralf
Alex Blaubär
Mi., 07. Jan. 2009, 10:31:05
Man könnte vermuten: WG. der Kupferpaste.
Kupfer an Stellen, wo Aluminium und Stahl beteiligt sind, ist suboptimal (-> unedle Metalle, Spannungsreihe).
Ralf, ich denke, du hast recht. Daher sehe ich meinen Beitrag auch eher als Warnung sich auf die Kupferpaste zu verlassen. Das Kupfer schien mir an der Stelle passend, da ich dachte, dass ein gut leitender Kontak von Antennenstab zum Sockel ja für den Empfang von Vorteil ist. Fett wäre da wohl eher negativ und vielleicht Graphit ideal?
Gruß
Alexander
berliman
Mi., 07. Jan. 2009, 11:05:33
Ja, die Werkstatt ist so von Gestern, die haben mir grad mal eben im Jumpy den nachgerüsteten Original Tempomat einprogrammiert, wozu manche Cit Werkstatt von Heute nicht in der Lage war...
Aber vielleicht haste ne Quelle für Deine Information, ich lern ja gerne dazu.
für die sache mit dem kupfer und abs? stand mal vor längerer zeit schon auf der werkstatt cd . da gibts genau festgelegte schmiermittel.
auf den webseiten der bremsenhersteller stand das auch mal in den technischen dokus. wenns heute nicht mehr draufsteht dann kann man per email mal anfragen.
ein altgedienter schrauber sagte mir mal dass kupferpaste allgemein auch geschichte ist weil sich rausgestellt hat das die paste mit der zeit verbackt und somit schon mal das genaue gegenteil bewirken kann.
kupferverbot bei abgasanlagen mit kat kann dir jeder hersteller von abgastechnik auskunft drüber geben. steht auch schon mal in den montagenaleitungen drin.
und kupferverbot bei alu ist allgemeingut, selbst die kombination alu/stahl ist schon nicht ohne, gerade citroen hat da ja bei den grösseren cits lehrgeld gezahlt. was ich gehört habe faulen die alu-bremssättel regelmässig weg.
berliman
Mi., 07. Jan. 2009, 11:10:57
Ralf, ich denke, du hast recht. Daher sehe ich meinen Beitrag auch eher als Warnung sich auf die Kupferpaste zu verlassen. Das Kupfer schien mir an der Stelle passend, da ich dachte, dass ein gut leitender Kontak von Antennenstab zum Sockel ja für den Empfang von Vorteil ist. Fett wäre da wohl eher negativ und vielleicht Graphit ideal?
Gruß
Alexander
bei so funktechnik brauchts oft gar keinen so guten kontakt, manchmal gehts auch wenn man ein dünne schicht isolierband drumwickelt oder teflonband aus der klempnerei.
zooom
Mi., 07. Jan. 2009, 12:12:38
Lieber Reimund, lieber Zooom,
ihr habt es nicht ganz verstanden ;-), oder ich habe es etwas zu subtil ausgedrückt. Hier also nochmal Klartext:
TROTZ Kupferpaste, habe ich die Antenne nicht abbekommen. Gut, die letzte Fahrt durch die Waschanlage war ein Weilchen her, aber trotzdem ...
Gruß
Alexander
Doch, ich hab das schon verstanden, so isses uns noch nicht passiert, aber wenn jetzt hier angebracht wird, daß reihenweise die Bremssättel auseinanderfallen, die Katalysatoren krepieren, kurz, der Untergang der automobilen Kultur ins Haus steht, wegen einigen Zehntel Gramm Kupferpaste, dann find ich das schon leicht ans Paranoide grenzend.
Komisch, daß ich jahrelang Aluräder mit Kupferpaste montiert habe, ohne JEMALS Korrosionsspuren festzustellen, aber wie war das mit der Hummel, die nicht fliegen kann?
Aber der Fortschritt von heute ist der Irrtum von morgen, also werde ich künftig Keramikpaste nehmen, denn Manches ist ja nicht wegzuleugnen, aber auch Keramikpaste hebt die galvanische Spannungsreihe nicht auf, zwischen Radflansch und Alurad, oder Bremssattel und -kolben etc..., und auch am Antennenfuß, was nicht darüber hinwegtäuscht, daß sehr vielen Autoherstellern Probleme nach dem Verkauf ihrer Autos schlicht am Arsch vorbeigehen. (Ich sag nur: Reinregnen bei der Heckklappe Berlingo nach 12 Jahren Produktionszeit)
. Peter.R
Mi., 07. Jan. 2009, 12:51:09
sacht mal ihr Fachleute:
früher gabs mal Stauferfett, das stand in jeder Werkstatt, zumindest in den von mir frequentierten, in großen verbeulten Blechbüchsen rum und war sozusagen das Allheilmittel.
Gibts das noch ?
:confused::confused:
Grüße
Peter
Ralf K.
Mi., 07. Jan. 2009, 13:29:07
früher gabs mal Stauferfett
Das soll's heute noch geben. Nur habe ich so was in den letzten Jahrzehnten nicht mehr in freier Wildbahn gesehen. Für viele Zwecke tut's stattdessen das einfachste Lagerfett, IMHO.
Gruß, Ralf
cba
Mi., 07. Jan. 2009, 14:08:09
sacht mal ihr Fachleute:
früher gabs mal Stauferfett, das stand in jeder Werkstatt, zumindest in den von mir frequentierten, in großen verbeulten Blechbüchsen rum und war sozusagen das Allheilmittel.
Gibts das noch ?
:confused::confused:
Grüße
Peter
Gibt's noch. Aber es ist halt Schierstoff und keine Paste, die zwei galvanisch unterschiedliche Werkstoffe trennen soll.
Und Gewinde sollte man nicht schmieren, solange es deren Aufgabe ist, eine trennbare Fügeverbindung zu sein, weil sonst die gewünschte Selbsthemmung gegen unbeabsichtigtes Lösen beeinflußt wird.
Auf unserem schiff, dass in den salzigen Weltmeeren unterwegs ist, verwenden wir gerne ein Produkt namens "Fluid Film" (http://www.fluidfilm.de/). Es konserviert langfristig, verdrängt Wasser, verharzt nicht, haftet auf langsam rotierenden Teilen sehr gut und ist transparent, sodass man sieht, was darunter passiert. Galvanische Korrosion tritt nämlich erst auf, wenn Wasser ins Spiel kommt und das wird vom Fluid film ausgeschlossen.
[Schlaumeiermodus aus]
Gruss
Christof
berliman
Mi., 07. Jan. 2009, 14:24:45
Gibt's noch. Aber es ist halt Schierstoff und keine Paste, die zwei galvanisch unterschiedliche Werkstoffe trennen soll.
Und Gewinde sollte man nicht schmieren, solange es deren Aufgabe ist, eine trennbare Fügeverbindung zu sein, weil sonst die gewünschte Selbsthemmung gegen unbeabsichtigtes Lösen beeinflußt wird.
Auf unserem schiff, dass in den salzigen Weltmeeren unterwegs ist, verwenden wir gerne ein Produkt namens "Fluid Film" (http://www.fluidfilm.de/). Es konserviert langfristig, verdrängt Wasser, verharzt nicht, haftet auf langsam rotierenden Teilen sehr gut und ist transparent, sodass man sieht, was darunter passiert. Galvanische Korrosion tritt nämlich erst auf, wenn Wasser ins Spiel kommt und das wird vom Fluid film ausgeschlossen.
[Schlaumeiermodus aus]
Gruss
Christof
Fluid Film kenne ich auch, wird auch bei Autos benutzt, ich hab noch ein paar Liter rumstehen davon. Beim Berlingo hab ich bisher den gammelnden Kuühler und diverse Fahrwerksschrauben damit geschützt.
berliman
Mi., 07. Jan. 2009, 14:36:52
Doch, ich hab das schon verstanden, so isses uns noch nicht passiert, aber wenn jetzt hier angebracht wird, daß reihenweise die Bremssättel auseinanderfallen, die Katalysatoren krepieren, kurz, der Untergang der automobilen Kultur ins Haus steht, wegen einigen Zehntel Gramm Kupferpaste, dann find ich das schon leicht ans Paranoide grenzend.
Komisch, daß ich jahrelang Aluräder mit Kupferpaste montiert habe, ohne JEMALS Korrosionsspuren festzustellen, aber wie war das mit der Hummel, die nicht fliegen kann?
Aber der Fortschritt von heute ist der Irrtum von morgen, also werde ich künftig Keramikpaste nehmen, denn Manches ist ja nicht wegzuleugnen, aber auch Keramikpaste hebt die galvanische Spannungsreihe nicht auf, zwischen Radflansch und Alurad, oder Bremssattel und -kolben etc..., und auch am Antennenfuß, was nicht darüber hinwegtäuscht, daß sehr vielen Autoherstellern Probleme nach dem Verkauf ihrer Autos schlicht am Arsch vorbeigehen. (Ich sag nur: Reinregnen bei der Heckklappe Berlingo nach 12 Jahren Produktionszeit)
Das dumme ist ja, man weiss vorher nie unter welchen dummen umständen kupfer schäden verursacht. bei deinen rädern gings gut bei anderen sachen nicht. da fällt mir spontan die sache aus den 70ern ein, wo ein grosser deutscher hersteller recyclingbleche mit geringfügigem kupferanteil verwendet hat. die rost-.... gingen in die geschichte ein. und die firma beinahe auch für immer.
oder die sache wo in früheren jahrzehnten die elektrizitätswerke auf die idee kamen kupferkabel und alu-kabel in gemischter bauweise zu verwenden.hat auch manch kleinerem e-werk die existenz gekostet.die stromnetzte sind rasend schnell verrottet.
Wolf
Mi., 07. Jan. 2009, 21:11:11
......mein Nachbar, ein Ingenör (dem nichts zu schwör) von Opel gab mir Silikonfett (von Opel), für ganz bestimmte Fälle. Nicht für die Bremse. Überall wo Kunststoff und Metall gleiten sollen. Oder sonst wo.
Geiles Zeug
MFG
Kupferwurm
joschi
Mi., 07. Jan. 2009, 22:45:06
Moin,
wie sagte schon der alte Paracelsus gesagt: Auf die Dosis kommt es an!!
Zooom hat schon recht. Auch wenn er den Rinderwahn hat.
Egal ob Kupfer, Keramik, Fett...bla...bla...bla. Sachte mit dem Zeug egal welches und dann ist gut.
:gruebel:Zum Thema ABS Sensoren: Die beruhen auf dem Halleffekt und der hat in erster Linie wenig mit Strom zu tun. Weiß ja nicht wie manche im Physikunterricht aufgepaßt haben, aber wieviel Ampere braucht man denn für 0,1 Tesla in einer Spule mit max. einer Windung (das wären die Wirbelströme in der Kupferpaste)??? Da würde das bischen Kupferpaste schon bei seinem ohmschen Widerstand abkochen (nee würde schnellstens mit Luftsauerstoff oxidieren und weg wäre es). Außerdem fehlt das Magnetfeld in dem sich der Leiter bewegen soll und somit den Strom induziert. Remanenz des Eisen...hüstel, Null komma 1000stel Tesla? Na, dann gebt mal Gas damit wir auf Drehzahl kommen. So bei 10000 U/min dürfte das wieder interessant werden. Da regelt der Berli schon lange ab oder die Radlager fliegen euch um die Ohren. Also vergesst den Schrott.
Wenn ihr hier schon Spannungsreihen aufmacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe#Metalle
Da steht Kupfer unter Eisen. Also ist erstmal das Kupfer weg. So und Aluminium wäre vor Kupfer dran...wo soll das denn in der Bremse zu finden sein?
Mir würden da bessere Einsatzorte einfallen, um den Berli auf Leichtbauweise zu trimmen.
In der Auspuffanlage ist Alu zur Passivierung des Blechs zu finden und da machts auch Sinn. Also weg mit dem Kupfer an der Stelle. Da hat es wirklich nichts zu suchen, weil die Aluschicht nur 100stel mm dick ist.
So, soviel zu meinem Senf. Glaubenskriege waren schon immer doof:flop:. Denn Glauben heißt nichts Wissen.
Wer nochwas WEISS bitte um Belehrung!:idea:
Nix für Ungut, Joschi:wave:
d-zug
Do., 08. Jan. 2009, 07:57:40
Hallo Joschi,
Wenn ihr hier schon Spannungsreihen aufmacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe#Metalle
Da steht Kupfer unter Eisen. Also ist erstmal das Kupfer weg. So und Aluminium wäre vor Kupfer dran...wo soll das denn in der Bremse zu finden sein?Du hast recht, einmal steht Eisen über Kupfer, aber 3mal stehts drunter - mir war doch auch so, dass Fe unedler sei als Cu. Welche Form von Fe kommt denn im Automobilbau häufiger vor? Die edlere oder die unedlere? - ich tip mal auf zweiteres.
Grüßle
Markus
berliman
Do., 08. Jan. 2009, 08:40:24
Moin,
wie sagte schon der alte Paracelsus gesagt: Auf die Dosis kommt es an!!
Zooom hat schon recht. Auch wenn er den Rinderwahn hat.
Egal ob Kupfer, Keramik, Fett...bla...bla...bla. Sachte mit dem Zeug egal welches und dann ist gut.
:gruebel:Zum Thema ABS Sensoren: Die beruhen auf dem Halleffekt und der hat in erster Linie wenig mit Strom zu tun. Weiß ja nicht wie manche im Physikunterricht aufgepaßt haben, aber wieviel Ampere braucht man denn für 0,1 Tesla in einer Spule mit max. einer Windung (das wären die Wirbelströme in der Kupferpaste)??? Da würde das bischen Kupferpaste schon bei seinem ohmschen Widerstand abkochen (nee würde schnellstens mit Luftsauerstoff oxidieren und weg wäre es). Außerdem fehlt das Magnetfeld in dem sich der Leiter bewegen soll und somit den Strom induziert. Remanenz des Eisen...hüstel, Null komma 1000stel Tesla? Na, dann gebt mal Gas damit wir auf Drehzahl kommen. So bei 10000 U/min dürfte das wieder interessant werden. Da regelt der Berli schon lange ab oder die Radlager fliegen euch um die Ohren. Also vergesst den Schrott.
am besten wird das wohl der hersteller beurteilen können, der besitzt sicher die bessere datenlage und entsprechenden fachleute. und wenn schon der bremsenhersteller sagt, kein kupfer auf bremsenteile weils das abs stören kann ist doch alles klar. auch wenn wir die technischen hintergründe nicht kennen.
ebenso der autohersteller der sagt, kein kupfer auf alu-fahrwerksteile.
dito der kat-hersteller der sagt, kein kupfer an die abgasanlage, weil kupfer ist oft stark bleihaltig.
nebenbei: war für den hall-effekt nicht ein magnetfeld notwendig und auch ein strom?
berliman
Do., 08. Jan. 2009, 08:48:21
Hallo Joschi,Du hast recht, einmal steht Eisen über Kupfer, aber 3mal stehts drunter - mir war doch auch so, dass Fe unedler sei als Cu. Welche Form von Fe kommt denn im Automobilbau häufiger vor? Die edlere oder die unedlere? - ich tip mal auf zweiteres.
Grüßle
Markus
so wie mir das mal ein machinenbauer erklärt hat gibt es verschiedene korrosionsursachen. und metalle bestehen aus verschiedenen elementen. er sagte die hauptursache für die kossorion bei stahl wäre die"eisen-kohlenstoff-korrosion", weil im stahl ein wenig kohlenstoff drin ist. bei gusseisen ist es wieder ein anderer effekt, obwohl da sehr viel kohlenstoff drin ist. die elektrochemische spannungsreihe ist anscheinend nicht allein entscheidend für den rost.
auch kupfer im stahl scheint wohl sehr ungünstig zu sein.
berliman
Do., 08. Jan. 2009, 09:10:18
hab was gefunden wie so ein abs-sensor funktioniert :
http://www.physik.uni-kassel.de/did1/material/ABS.pdf
das lässt dann auch erahnen wie kupfer zu störungen führen kann
msbot
Do., 08. Jan. 2009, 09:40:21
Ich weiß ja nicht wie Du heißt, weil ich eigentlich meine Antworten gerne mit einer direkten Anrede beginne, aber Du hast da was falsch verstanden: Ich hab zwar Rinderwahnsinn, und bin auch ansonsten schon ziemlich wirr im Schädel, aber doof bin ich nicht.
.
Hallo Thomas,
ich glaube gern, dass du nicht doof bist, dass mit dem Rinderwahnsinn kann ich nicht beurteilen. Allerdings sind wir hier im Forum, wie in anderen Foren auch, sowieso mehr oder weniger alle dem Wahnsinn verfallen.
Zu deinem Beitrag:
Ich hab das nicht falsch verstanden, ich glaube eher das du dich unglücklich ausgedrückt hast.
Zitat "Ich hab grad wieder so nen Kandidaten hier stehen da quietscht eine hintere Scheibenbremse, wahrscheinlich macht der Zylinder nicht ganz auf, das Teil verarzte ich auch erst mal mit Kupferpaste, bevor ich was Größeres versuche."
Danach kann man darunter eigentlich nur verstehen, dass du den Kolben mit Kupferpaste gängig machen willst. Mit meinem Beitrag wollte ich auch nur unbedarfte User vor Nachahmung schützen. Das du das nicht wirklich so machst und du dich nur unglücklich ausgedrückt hast hatte ich mir schon gedacht. Vielleicht hätte ich einen ;) setzen sollen.
Zum Thema Kuperpaste hatte ich einmal einen Beitrag aus Ebay auf meiner Festplatte kopiert. Der Tip stammt von einem Fachverkäufer für Brembo Bremsenteile.
Einen Auszug von diesem Tip drucke ich jetzt mal ab.
Achtung Zitat:
Und nun noch etwas zur Kupferpaste und ABS:
Als ich mit meiner Lehre im KFZ-Bereich begonnen hatte, gehörte Kupferpaste wie Asbesthaltige Beläge zur Bremsanlage. Da aber immer mehr Elektronik an unseren Fahrzeugen wie auch ABS/ASR verwendet wird, ist bei den Bremsen und Rädern Kupferpaste nicht mehr "Zeitgemäß".
Zur Erklärung, über 95% aller ABS-Systeme funktionieren "elektrisch", ich versuche es mal so einfach wie möglich zu beschreiben, der Sensor arbeitet magnetisch, mal hat dieser einen "Gegenpol" mal nicht (das gegenüberliegende "Zahnrad"). Durch diesen Impuls erkennt das Steuergerät, dass sich das Rad dreht, neuere Anlagen (auch z.B. ASR) errechnen hierdurch auch die Raddrehzahl. Durch die Impulse kann das Steuergerät über den "Hydraulikblock" den Bremsdruck des einzelnen Rades "steuern" und somit ein blockieren beim "vollbremsen" (oder auch durchdrehen) verhindern. Wird an den Führungen der Beläge z.B. Kupferpaste verwendet, können hier kleinere Fäden von dieser beim bremsen "abgetragen" werden und durch die Belüftung an die Sensoren oder das "Zahnrad" kommen. Kupferpaste ist nun zwar nicht magnetisch, kann aber durch die hohe Klebewirkung Abrieb der Bremsscheibe binden und entweder auf dem Sensor oder in den Zahnzwischenräumen für Störungen sorgen. Teilweise kann auch ein Sensor oder dessen elektrische (Steck-) Verbindung beschädigt sein. Unter normalen "Umständen" iste dieses selten bedenklich, da die Sensoren teilweise auch "Wasserunempfindlich" sind, gegen die elektrische leitfähigkeit von Kupfer allerdings nicht. Wenn nun der Sensor fälschlicher Weise meldet "das Rad steht", nimmt die Regeleinheit den Bremsdruck zurück und die Bremsleistung am Rad geht gegen 0...
Ein weiterer gern genommener Einsatzzweck ist das "schmieren" der Radschrauben. Auch dieses ist eher nicht zulässig, fast alle Fahrzeughersteller haben hierzu schon "Serviceleitfäden" erstellt. Das Problem, weil sich die Radschrauben gerne mal nur schwer lösen lassen (Fausformel, das "Losbrechmoment"=doppeltes Anzugsmoment) werden diese "geschmiert". Nachteil, die Radschraube wird bis zu 30% stärker als zugelassen angezogen. Auch die verwendete Güte der Radschrauben ist aber mal am Ende und dann reißt die Schraube beim lösen einfach ab...
Soweit das Zitat.
Vor diesem Tip hatte ich auch immer Kupferpaste genommen. Ist nie was passiert. Aber wenn ich jetzt statt Kuperpaste z. B. Keramikpaste verwende, so schadet das auch nicht. Die Kupferpaste kann ich ja noch an anderer Stelle aufbrauchen (Auspuffverbindungen, etc.).
Übrigens heiß ich mit Vornamen Michael (msbot).
Ralf K.
Do., 08. Jan. 2009, 10:31:44
Da steht Kupfer unter Eisen. Also ist erstmal das Kupfer weg. So und Aluminium wäre vor Kupfer dran...wo soll das denn in der Bremse zu finden sein?
Aus welchem Material bestehen beim Berlingo die Bremszangen? IMHO weder Kupfer noch Eisen.
Gruß, Ralf
berliman
Do., 08. Jan. 2009, 11:55:27
Aus welchem Material bestehen beim Berlingo die Bremszangen? IMHO weder Kupfer noch Eisen.
Gruß, Ralf
vermutlich aus einer eisenlegierung, also eisen, kohlenstoff und noch ein paar zusätze.
von aluminium ist der berlingo verschont geblieben.
berliman
Do., 08. Jan. 2009, 12:01:40
Die Kupferpaste kann ich ja noch an anderer Stelle aufbrauchen (Auspuffverbindungen, etc.).
.
auspuff ist auch net gut, darf man wegen dem bleianteil im kupfer nur noch HINTER dem kat und der zweiten sonde verwenden. und wenn du einen alubeschichteten auspuff hast frisst dir das kupfer die beschichtung weg. dann rostet er genau da durch. deswegen sag ich ja, in die tonne mit der kupferpaste und keramikpaste kaufen. die macht auch nicht so eklige flecken auf den fingern und den klamotten wie die kupferpampe.
Ralf K.
Do., 08. Jan. 2009, 12:06:25
von aluminium ist der berlingo verschont geblieben.
Ah, gut zu wissen. Ich schraubte bisher eigentlich nur an den Nissin- und Brembo-Bremszangen der Moppeds, und die sind deutlich leichter, als daß die im Wesentlichen aus Eisenhaltigem wären.
Gruß, Ralf
berliman
Do., 08. Jan. 2009, 12:17:02
Ah, gut zu wissen. Ich schraubte bisher eigentlich nur an den Nissin- und Brembo-Bremszangen der Moppeds, und die sind deutlich leichter, als daß die im Wesentlichen aus Eisenhaltigem wären.
Gruß, Ralf
ich kann das aber nur von meinem berlingo sagen, vielleicht hat der hdi ja andere. dann würde man aber öfter was von aufquellenden bremssätteln hier lesen. in den anderen cit foren wo es um die grossen schiffe geht hört man die öfter jammern. die schrauben gehen dann auch oft nicht mehr auf und eine neue bremse muss her. kostet richtig geld, deswegen bin ich heilfroh konventionelle bremsen zu haben.
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.