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cba
Mo., 11. Apr. 2011, 16:59:34
Liebe Gemeinde,

es gibt hier doch eine erhebliche Menge an Wohnwagenbesitzern. Könnt Ihr mir mal erklären, warum die innen so unterschiedlich geschnitten sind? Wird das zum Philosophenstreit oder gibt es handfeste Argumente für verschiedene Anordnungen?
Um nicht auszuufern, versuche ich mal meine Frage auf das Bewohnen mit 2 Personen zu reduzieren. Eine Rundsitzgruppe, damit man mal dem Nachbarn bei schlechtem Wetter ein Stück Kuchen servieren kann (oder den zeltenden Kindern ein Frühstück im Trockenen) ist gesetzt. Das Bett quer spart Außenlänge und ist für mich kein Komfortproblem. Aber warum gibt es Wohnwagen, bei denen die Sitzecke vorn und das Bett hinten ist bzw. andersrum? Und warum hat der eine die Küche backbord und andere steuerbord? Wie stark heizt sich ein Vorzelt auf, wenn der Kühlkasten in das Vorzelt entlüftet? Wieviel Wärme geht bei den Eribas durch das aufgestellte Hubdach flöten? gibt es Hersteller, deren Produkte nach zehn Jahren nach Wallhalla gehören oder ist der Zustand lediglich der Pflege geschuldet? Ist ein Eriba besser als ein Hobby? Gibt es "Geheimtips"?
Fragen über Fragen?

Hat jemand eine Antwort?

Ach ja, ein Klappdach für den Jumpy kommt erst in Frage, wenn Thomas eine Freigabe für 6 Kajaks (140kg) gibt.

Munter Bleiben
Christof

bel5058
Mo., 11. Apr. 2011, 17:55:22
Ich antworte mal einfach so, bezugnehmend auf meinen letzten Wohnwagen.
Das war ein Tabbert 450 silver. Innenbreite 200cm.
Die Rundsitzheckgruppe war annähernd quadratisch. So ca.210 *200cm.
Also eal ob längs oder querschläfer.
Küchenblock und Bad gegenüberliegend in Fzg-mitte.
Irgendwo muß das ja hin.
Bugküche kenne ich nur von Kleinen WW.
Im Bug eine Sitzgruppe/Liegefläche ca 80 *200cm.
Ein Vorzelt habe ich nie benützt, nur Sonnensegel.

Mein absoluter Tip wäre ein WW der schwedischen Fa. Polarvagn.
Ansonsten Fendt oder Tabbert bevorzugt.
Grüße
Wolfgang

. Guido QQ
Mo., 11. Apr. 2011, 19:00:20
Hi, Uwe!

Dann wollnwermal:

Liebe Gemeinde,

es gibt hier doch eine erhebliche Menge an Wohnwagenbesitzern. Könnt Ihr mir mal erklären, warum die innen so unterschiedlich geschnitten sind? Wird das zum Philosophenstreit oder gibt es handfeste Argumente für verschiedene Anordnungen?
Um nicht auszuufern, versuche ich mal meine Frage auf das Bewohnen mit 2 Personen zu reduzieren. Eine Rundsitzgruppe, damit man mal dem Nachbarn bei schlechtem Wetter ein Stück Kuchen servieren kann (oder den zeltenden Kindern ein Frühstück im Trockenen) ist gesetzt. Das Bett quer spart Außenlänge und ist für mich kein Komfortproblem. Aber warum gibt es Wohnwagen, bei denen die Sitzecke vorn und das Bett hinten ist bzw. andersrum?
DAS hab ich mich auch schon oft gefragt. Also ich glaube, für einen Reisecaravan ist das beinahe zweitrangig. Die Sitzgruppe ist im Heck um den Kopp rum natürlich etwas geräumiger, ebenso ihre Stauschränke - da ja das Heck im Gegensatz zur Front meist senkrecht ist. Aber ausschlaggebend wird die Anordnung für Dauercamper, die den Standort auf lange Zeit festlegen. Und damit auch den Standort des Vorzelts und des Zugangs zum Stellplatz etc. Und wer keine Morgensonne im Bett will, der ist dann natürlich darauf angewiesen, dass er den passenden Grundriss findet. Und warum hat der eine die Küche backbord und andere steuerbord?
Wie stark heizt sich ein Vorzelt auf, wenn der Kühlkasten in das Vorzelt entlüftet?
Da haste schon eins der Argumente: die Abwärmeabfuhr des Kühlschranks (weniger wg. des aufheizenden Zelts sondern wg. der Leistungsfähigkeit des Kühlschranks.

Die Küche auf der dem Zelt abgewandten Seite hat natürlich den Vorteil, dass man sie besser lüften kann. Nachteil: mal eben was durchs fenster ins Vorzelt reichen, ist nicht. Wer eh im Vorzelt kocht, dem ist das Banane. (Gips ja auch: 15 Jahre alter Wohnwagen, Küche noch NIE benutzt, überall noch die blaue Folie drauf)Wieviel Wärme geht bei den Eribas durch das aufgestellte Hubdach flöten?

da flötet gar nix. Klar ist das nicht isoliert, aber ich hab schon so etliche Frostnächte hinter mich gebracht, das ist NULL Problem. Die Heizung ist derart leistungsfähig, dass Du aus dem Eriba ruckzuck ne gemischte Sauna machen kannst. Und trotzdem kommste sogar bei kaltem Wetter mit einer 5kg-Pulle fast eine Woche hin. Der Touring ist alles mögliche, aber kein zugiges Kälteloch, da kann ich beruhigen. Während der über 140 Übernachtungen war mir noch nicht ein einziges mal kalt.gibt es Hersteller, deren Produkte nach zehn Jahren nach Wallhalla gehören oder ist der Zustand lediglich der Pflege geschuldet?

Pflege - und ganz wichtig: Standort. Hat man die Möglichkeit, den Wohnwagen unter Dach abzustellen, hält der Jahrzehnte. Ist ein Eriba besser als ein Hobby?
Das mag dereinst mal gestimmt haben, inzwischen würde ich das auf keinen Fall mehr unterschreiben. Die kochen alle nur mit Wasser. Eriba wirbt mit den PUAL-Wänden (gilt aber nur für die grossen Modelle), die direkt zwischen Innen- und Aussenhaut mit PU ausgeschäumt werden. Aber die haben noch genug andere Stellen übrig gelassen, wo es sich gar kräftig gammeln lässt (Deichselkasten, Holzboden etc)
Gibt es "Geheimtips"?
Fendt. Gute Grundrisse, gute Preise, gute Verarbeitung. In Salzuflen sitzt doch ein grosser Fendt-Höker...jetzt kommt es natürlich darauf an, soll es ein neuer, soll es ein gebrauchter werden? Die Bianco sind vielleicht interessant, insb. für Dich die Sportivo mit Dachreling, oder die 470er bzw 465er Grundrisse (etwas grösser dann die 495er) die es in verschiedenen Modellreihen gibt.Fragen über Fragen?

Hat jemand eine Antwort?

Ach ja, ein Klappdach für den Jumpy kommt erst in Frage, wenn Thomas eine Freigabe für 6 Kajaks (140kg) gibt.

Munter Bleiben
Christof

Gruss
Guido

. Guido QQ
Mo., 11. Apr. 2011, 19:09:00
ich bin mal so link:

derda (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?lang=de&id=143095771&pageNumber=1&__lp=9&scopeId=MH&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=8500&makeModelVariant1.modelDescription=Bianco&vehicleCategory=Motorhome&segment=Motorhome&minFirstRegistrationDate=2007-01-01&negativeFeatures=EXPORT&categories=Caravan&tabNumber=2) oder jener (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?lang=de&id=140906791&pageNumber=2&__lp=9&scopeId=MH&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=8500&makeModelVariant1.modelDescription=Bianco&vehicleCategory=Motorhome&segment=Motorhome&minFirstRegistrationDate=2007-01-01&negativeFeatures=EXPORT&categories=Caravan&tabNumber=2) oder sowelcher (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=138092561&__lp=9&scopeId=MH&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=8500&makeModelVariant1.modelDescription=Bianco&vehicleCategory=Motorhome&segment=Motorhome&minFirstRegistrationDate=2007-01-01&negativeFeatures=EXPORT&categories=Caravan&lang=de&pageNumber=3) oder sowas (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?lang=de&id=142303339&pageNumber=5&__lp=9&scopeId=MH&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=8500&makeModelVariant1.modelDescription=Bianco&vehicleCategory=Motorhome&segment=Motorhome&minFirstRegistrationDate=2007-01-01&negativeFeatures=EXPORT&categories=Caravan&tabNumber=2) (<---wäre mein aktueller Favorit)

Gruss
Guido

cba
Mo., 11. Apr. 2011, 19:56:22
Lieber Guido,

sicher hast Du im Hinterkopf, dass ich 2to Anhängelast ziehen darf. Und lustigerweise bin ich letzten Sommer mit einem Fendt (wer von Treckern was kennt, fährt Fendt) zwei Wochen unterwegens gewesen. Immer Richtung Süden. An den Kassler Bergen habe ich mich durchs Edertal vorbei gelogen. Auf der A7 durch die Röhn lief das Gespann auch ganz gut. Ab Ingolstadt geht's dann ja erstmal ebenso flach weg, wie in Ostfriesland und im Berchtesgadener Land so gerade eben zum Österreicher nach Lofer war auch schön. Aber dann hat der Jumpy (2to leer + 4 Personen 300 kg + Kajakausrüstung 200 kg + Kajaks 100 kg = 2,6 to) mit dem Fendt Saphir 450 (gewogene 1620 kg ohne Wasser!) - also die ganze Fuhre muntere 4,2 to - schon hier und da um Gnade gefleht. Bei 18% am Predilpaß war es Bergauf die Heizung, die uns gerettet hat und Bergab hat die Kiste demaßen geschoben, dass ich froh war vier Wochen vorher die Bremse am Jumpy gemacht zu haben. Ich glaube, eine Schlürhütte die näher an einer Tonne Masse ist, gefällt mir besser. Und weil es ja kein Standdomizil sondern ein Reisewagen sein soll, mit dem ich auch nicht im Winter los muss, kommt man dann leicht vom Fendt Virus wieder runter. Der Wagen war toll gebaut, alles ist wirklich gut ausgeführt, aber man hätte die elektrische Fußbodenheizung für mich nicht einbauen müssen. Gestern habe ich einen Bürstner 435 Fun besichtigt. Der hat mir ganz gut gefallen, weil er bei 1100kg und nur 2,10m Breite wirklich gut (sogar ohne Zusatzspiegel am Jumpy) zu fahren ist. Und weil ich ja noch öfter in die Alpen zum Paddeln fahre, ist dieses Format besser handzuhaben.

Wenn also jemand etwas in dieser dimension kennt, und eine Meinung zu meiner Besichtigung auswerfen möchte, dann ist er/sie willkommen.

Gruß
Christof

@Guido: Wer ist Uwe?

. Guido QQ
Mo., 11. Apr. 2011, 20:18:47
@Guido: Wer ist Uwe?

ja Bernhard, das weiss ich doch nicht!:trink:

Gruss
Gottfried

. Guido QQ
Mo., 11. Apr. 2011, 20:20:41
ahaaa
da hamwer das ganze ja schön eingekreist. 210er Breite wäre angenehm und niedrieges Gesamtgewicht auch.

Rundsitzgruppe, Dübbelbett.
http://www.sterckeman.de/
oder
http://www.tec-caravan.de/webcontent.omeco?FOLDERID=1415&PHPSESSID=3dc83ede70cf7e30ae85f2e1401a54fe

Jetzt weiss ich immer noch nicht, wie neu er sein darf.

Gruss
Guido

Krischan
Mo., 11. Apr. 2011, 23:05:17
Meine 2 cent zum Thema:
Zum ganz großen Teil ist das Layout Geschmackssache. Wenn Du Dir also voher über Deine "must have" klar bist, hast Du schon etwas Ordnung in der Sache.
Küche rechts oder links war bei mir egal (jetzt ist sie auf Vorzeltseite, ohne Nachteile).
Bei Nutzung als Reisewagen war mir Sitzgruppe vorn und hinten wichtig. Schlafen und essen, ohne jeweils das Bett auf- und abzubauen. Hinten ist immer noch Platz für die fast flügge Tochter, falls sie doch mal mitfahren sollte.
Im Zuge einer Neupolsterung läuft es bei uns auf ein Festbett im Bug hinaus (mit Lattenrost -> Schlafkomfort). Die Innenbreite bei meinem Wagen ist 1,90m. Mit meiner Größe von 1,94m kann ich mich überraschend gut damit arrangieren.
Wie Autos auch, werden Wohnwagen immer schwerer. Das heißt, bei gegebenem Gesamtgewicht werden die Wagen kleiner (besonders wichtig für meinen Berli 2 mit 1.100kg Anhängelast.
Wenn Du also Wert auf etwas Platz legst, mag ein älteter Gebrauchter eine gute Wahl sein. Das hält auch, gerade für einen WoWa-Einsteiger, die Kosten in Grenzen. Bei der Campingausstattung (Nestbau als Urtrieb! ;) ) geht doch noch genug Knete über den Thresen.

Ich habe mir einen italienischen Lander Graziella von 1982 gekauft. Er ist komplett aus GFK gebaut und für seine Aufbaulänge von 4,75 m und zGG von 1.000kg auch für den Berli ein guter, wendiger Reisebegleiter. Die geringe Innenbreite von 1,90m macht er durch seine Aufbaulänge mehr als wett.
Ein paar Bilder vom Lander (https://picasaweb.google.com/christianw8el/Lander?authkey=Gv1sRgCJ3D_KbxvuPCZA&feat=directlink)

Angesehen hatte ich mir auch Eriba Novas mit 1.200kg GG. Wenn ordentlich gepflegt, allemal eine Alternative. Ein älterer Eriba Touring hat seinen eigenen Charme. Wenn Du an einen Guten kommst, dann hält der sein Preisniveau über Jahre. Guidos positive Aussagen zum Touring bei Kälte kann ich nur bestätigen.

cba
Di., 12. Apr. 2011, 18:01:58
Wie Autos auch, werden Wohnwagen immer schwerer. Das heißt, bei gegebenem Gesamtgewicht werden die Wagen kleiner (besonders wichtig für meinen Berli 2 mit 1.100kg Anhängelast.
Wenn Du also Wert auf etwas Platz legst, mag ein älteter Gebrauchter eine gute Wahl sein. Das hält auch, gerade für einen WoWa-Einsteiger, die Kosten in Grenzen. Bei der Campingausstattung (Nestbau als Urtrieb! ;) ) geht doch noch genug Knete über den Thresen.
da kann ich dir zustimmen. Konnte man 1995 noch 450 mit 1000kg bauen, so hat der gleich große Wagen heute etwa 200 kg mehr auf der Achse. Selbst Caravans, die mit spartanischer Ausrüstung auf Leichtbau getrimmt sind, haben letztlich ganz schön was auf den Rippen.
Da ist ein Griff zu einem etwas älteren Wagen wohl eine gute Sache. daher ja auch meine Frage, ob es bekannte Halbwertzeiten gibt. Das einzige Problem ist ehr, dass man sich in einem WoWa von 1985 vorkommt, wie in der Stube meiner Omma. Man kann so ab Bj. 1995 (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=144422788&__lp=1&scopeId=MH&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=7300&makeModelVariant1.modelDescription=camper+460&vehicleCategory=Motorhome&segment=Motorhome&negativeFeatures=EXPORT&lang=de&pageNumber=1) einen deutlichen Trend zu helleren Innenräumen und weniger Schnörkeln am Holz erkennen. Leider gab es dann noch die weiße, abwaschbare Phase .....

Benutzt eigentlich jemand von Euch die Dusche im WoWa?

Gruß
Chrtistof

. Guido QQ
Di., 12. Apr. 2011, 18:55:32
ja also der Dethleffs macht doch einen super Eindruck!

Wenn der es bis hierhin trocken und heile geschafft hat, schafft der auch noch etliche weitere Jahre. Ideales Einsteigergerät. Dethleffs macht prima Wohnwagen. (Arist Dethleffs war ja quasi der Erfinder des Wohnwagens...)

Dusche im Wohnwagen: das heisst Boiler, das heisst Leitungen, das heisst Gewicht, das heisst Pflegeaufwand, das heisst jede Menge Krams, der im Winter kaputtfrieren kann...würde ich drauf verzichten. Es sei den, man hat vor, von 100 Übernachtungen 103 ausserhalb von Campingplätzen zu verbringen (was man ja faktisch nirgends mehr darf)

Gruss
Guido

cba
Di., 12. Apr. 2011, 19:01:34
sowas (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?lang=de&id=142303339&pageNumber=5&__lp=9&scopeId=MH&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=8500&makeModelVariant1.modelDescription=Bianco&vehicleCategory=Motorhome&segment=Motorhome&minFirstRegistrationDate=2007-01-01&negativeFeatures=EXPORT&categories=Caravan&tabNumber=2) (<---wäre mein aktueller Favorit)

Gruss
Guido

Den Favoriten (heißen so nicht auch die Ackerschlepper von Fendt?) habe ich gerade mal besichtigen können. Guido, da hast Du einen schönen Traum. Fehlt eigentlich nur der Briefkasten, weil man da so einziehen kann. Das besichtigte Modell hatte auch noch einen Außengasanschluß quasi direkt an die Pipeline und man kann wohl auch die Wasserver- und -entsorgung mit den Stadtwerken koppeln. Und mit dem Kühlschrank kann man auch mindestens zwei Wochen Schneesturm absitzen.

Munter Bleiben
christof

cba
Di., 12. Apr. 2011, 19:03:31
....
Dusche im Wohnwagen: das heisst Boiler, das heisst Leitungen, das heisst Gewicht, das heisst Pflegeaufwand, das heisst jede Menge Krams, der im Winter kaputtfrieren kann...würde ich drauf verzichten. Es sei den, man hat vor, von 100 Übernachtungen 103 ausserhalb von Campingplätzen zu verbringen (was man ja faktisch nirgends mehr darf)

Gruss
Guido
Ich fasse zusammen: "Schmuck am Nachthemd"

. Guido QQ
Di., 12. Apr. 2011, 19:17:51
Den Favoriten habe ich gerade mal besichtigen können. Guido, da hast Du einen schönen Traum. Fehlt eigentlich nur der Briefkasten, weil man da so einziehen kann. Das besichtigte Modell hatte auch noch einen Außengasanschluß quasi direkt an die Pipeline und man kann wohl auch die Wasserver- und -entsorgung mit den Stadtwerken koppeln. Und mit dem Kühlschrank kann man auch mindestens zwei Wochen Schneesturm absitzen.

Munter Bleiben
christof

Ahaaaa, er war in Salzuflen!

Ansonsten haste mit allem recht ;) der SlimTower (das ist der Kühlschrank, hat Hobby/Fendt von Dometic exklusiv) ist einfach ne Wucht - und da der Kühlschrank unter der Arbeitsplatte weg ist, sind die Küchenauszüge auch ne Wucht... :D

Gruss
Guido

cba
Di., 12. Apr. 2011, 19:50:50
Ahaaaa, er war in Salzuflen!

Ansonsten haste mit allem recht ;) der SlimTower (das ist der Kühlschrank, hat Hobby/Fendt von Dometic exklusiv) ist einfach ne Wucht - und da der Kühlschrank unter der Arbeitsplatte weg ist, sind die Küchenauszüge auch ne Wucht... :D

Gruss
Guido

Nee. In Hässlich Oldendorf ;-). Der Fendt den ich letzten Sommer durch die Berge gezergelt habe, der kam aber aus Battsalzuffeln, wie der Einheimische es sacht.
Aber für jemanden, der bisher spartanisch im Treckingzelt oder im Dachzelt gewohnt hat, ist der Fendt doch ein Schock. So wohnlich hat's mancher nicht daheim - daher meine verwunderung über den fehlenden Briefkasten. Keller hat er übrigens auch nicht, aber man kann die Kartoffeln ja auch anders lagern.

Munter Bleiben
Christof

Krischan
Di., 12. Apr. 2011, 21:27:18
Eigentlich braucht's nicht mal ein Bad, wenn man zu zweit ist (und man auf Campingplätzen nächtigt). Zähneputzen geht auch in der Küche. Bei uns ist zwar ein Porta-Potti drin (also ein mobiler Donnerbalken), benutzt haben wir ihn noch nicht. Das Bad dient meist als Lagerraum.
Deine Frage zur Halbwertsteit: Mein erster Wagen war ein Wilk von 1975. Schöner Wagen, leicht, mit Charme. Aus 1. Hand, immer in der Scheune, nur zu den Familienurlauben draußen. Trotzdem ist dem irgendwann das Wasser in die Wände gezogen. Für einen, der lieber bastelt als reist, wär's das ideale Projekt gewesen.
Ich denke mal, was ab Anfang/Mitte der 90er gebaut (und gepflegt!) ist, der sollte auch noch gut ein paar Jahre machen.
Mein jetziger ist von 1982, auch 1 Hand, und, weil aus GFK, recht verrottungs-resistent. Ich werde demnächst mal beim Bootsbauer vorbeischauen, aber eher aus Vorsicht als aus Notwendigkeit.
Nachtrag: Habe mir gerade mal "Deinen" Dethleffs angesehen: Der sieht richtig gut aus, könnte natürlich etwas billiger sein.... Du wirst die Serviceklappen lieben, Vorzelt ist immer 'ne gute Sache, Festbett ist fein, eine Umluftanlage für die Heizung ist nachrüstbar (rund 300 Euronen beim Händler). Wenn so ein Wagen trocken und gepflegt ist, ein ordentlicher Kauf.