Dachzeltfreak
Fr., 24. Jun. 2005, 01:32:20
Hatte neulich schon mal einen kleinen Beitrag zum Thema Dachzelt ins Forum gesetzt und wurde prompt gebeten näheres darüber zu berichten. Das will ich nun tun. Hier also ein kleiner Auszug:
http://www.private-reisetipps.de/Berlingo/IMG_6511_8_1_8_1.JPG
Unser Ziel war ein Dachzelt, was schnell auf- und abzubauen geht, in welches wir aus dem Inneren des Autos hochsteigen können und was in den Keller passt, um das Auto auch als normalen Pkw verwenden zu können. Dazu besorgten wir uns das Freelife (früher Tropical) von der Fa. Autocamp (2,15 x 1,40m; 1500,00€ - www.autocamp.de (http://www.autocamp.de/) -). Der Vorteil ist die vollständige ABS-Acrylkunststoffschale, also kein Glasfaser. Dieser Werkstoff ist bruchfest und es kann auch ein Ausschnitt ausgesägt werden, ohne dass die Schale reißt oder bricht. Außerdem ist das Zelt herausnehmbar und damit trocken während der Winterzeit zu lagern. Wir ließen uns den Ausschnitt 1,10 x 0,70m aus der Plastikschale ausschneiden (50,-€ incl. Anzeichnen). Wer handwerklich begabt ist und das Risiko einzugehen wagt, kann auch mit einer Stichsäge den Ausschnitt selber ohne weiteres bewerkstelligen. Dieser Ausschnitt hat auch den Vorteil, dass das Dachzelt viel leichter zu transportieren ist, denn das Ausgangsgewicht mit ca. 65kg (incl. Matratze und Lattenrost) ist nicht zu unterschätzen (Wie auch die Abmaße). Zum Transportieren in den Keller kommt natürlich Matratze und Lattenrost raus und der Rest ist nun wirklich zu Händeln. Wer sich das kleinere Modell (2,00 x 1,25m) zulegt, spart von vornherein 20kg ein. Wie viel Platz bei dem kleineren Modell oben dann tatsächlich ist, können wir nicht einschätzen, jedoch haben wir die große Schale bis jetzt nicht bereut. Das erste Problem, das wir nun lösen mussten, war den Ausschnitt während der Fahrt wieder zu verschließen. Für uns bestand die einfachste Lösung darin, den Ausschnitt mittels Dachstoffplane und Klettverschluss zu überdecken. Funktioniert tadellos und ist wasserdicht gegenüber Spritzwasser.
Das nächste zu lösende Problem war die Aufteilung des Lattenrostes, denn erstens muss der aus Gewichtsgründen und um den Dachausschnitt nicht zu versperren, herausnehmbar sein. Zum zweiten muss gewährleistet sein, dass man einzeln hoch und runter kann und dies zu jeder Zeit. Zur Hilfe kam hier der integrierte Alurahmen in der Dachschale, da man auf diesem die Lattenroste platzieren kann. Damit wird gleichzeitig die Belastung auf die Plastikschale enorm verringert. Wie wir die Roste zurecht gebastelt haben, ist besser auf den Fotos zu sehen, als hier zu erklären. Entsprechend werden auch die Matratzenteile aus der großen Matratze zurecht geschnitten. Alles eigentlich kein Problem. Etwas komplizierter gestaltete sich das Problem des Zwischenraums zwischen Autodach und Dachzeltboden. Hier überlegten wir hin und her und hatten die verschiedensten Lösungen im Kopf. Als die Lösung, die den meisten Kompromissen genügte, erwies sich die Sperrholzvariante. Besser wäre hier bestimmt eine Plastikschale (z. B. Acryl) drum herum, jedoch fehlen uns dazu Mittel und Möglichkeiten. Wir nahmen also dazu 10mm dickes, behandeltes Sperrholz, welches wir entsprechend der Dachform zurecht sägten. (Ein bisschen eine Fummelarbeit, aber machbar.) Das ganze wurde so aufbereitet, dass es mit 6 Schrauben recht schnell auf- und abzubauen geht und trotzdem stabil ist. Im Prinzip wird damit auch das Problem des Dachschließens während des Schlafens geklärt, denn durch das Sperrholz kann man so ohne weiteres nicht hindurchgreifen und damit kann das Schiebedach geöffnet bleiben. Um Kratzer auf dem Fahrzeugdach und ähnliches zu vermeiden muss dafür gesorgt werden, dass das Sperrholz wirklich freitragend ist und nicht als zusätzliche Stütze des Dachzelts auf dem Autodach dient. Außerdem haben wir noch eine Runde Gummipuffer auf der Unterkante des Sperrholzes, bestehend aus Gartenschlauch, befestigt um damit noch zusätzlich Dichtheit zu gewährleisten.
Den vollständigen Beitrag sowie einige Bilder gibt es unter:
http://www.private-reisetipps.de/htm/htmberlingo/dachzelt.htm
Bei Interesse oder weiteren Fragen, die der Text noch nicht hinreichend klären konnte, sind wir gern bereit unsere Erfahrungen weiter zu geben.
http://www.private-reisetipps.de/Berlingo/IMG_6511_8_1_8_1.JPG
Unser Ziel war ein Dachzelt, was schnell auf- und abzubauen geht, in welches wir aus dem Inneren des Autos hochsteigen können und was in den Keller passt, um das Auto auch als normalen Pkw verwenden zu können. Dazu besorgten wir uns das Freelife (früher Tropical) von der Fa. Autocamp (2,15 x 1,40m; 1500,00€ - www.autocamp.de (http://www.autocamp.de/) -). Der Vorteil ist die vollständige ABS-Acrylkunststoffschale, also kein Glasfaser. Dieser Werkstoff ist bruchfest und es kann auch ein Ausschnitt ausgesägt werden, ohne dass die Schale reißt oder bricht. Außerdem ist das Zelt herausnehmbar und damit trocken während der Winterzeit zu lagern. Wir ließen uns den Ausschnitt 1,10 x 0,70m aus der Plastikschale ausschneiden (50,-€ incl. Anzeichnen). Wer handwerklich begabt ist und das Risiko einzugehen wagt, kann auch mit einer Stichsäge den Ausschnitt selber ohne weiteres bewerkstelligen. Dieser Ausschnitt hat auch den Vorteil, dass das Dachzelt viel leichter zu transportieren ist, denn das Ausgangsgewicht mit ca. 65kg (incl. Matratze und Lattenrost) ist nicht zu unterschätzen (Wie auch die Abmaße). Zum Transportieren in den Keller kommt natürlich Matratze und Lattenrost raus und der Rest ist nun wirklich zu Händeln. Wer sich das kleinere Modell (2,00 x 1,25m) zulegt, spart von vornherein 20kg ein. Wie viel Platz bei dem kleineren Modell oben dann tatsächlich ist, können wir nicht einschätzen, jedoch haben wir die große Schale bis jetzt nicht bereut. Das erste Problem, das wir nun lösen mussten, war den Ausschnitt während der Fahrt wieder zu verschließen. Für uns bestand die einfachste Lösung darin, den Ausschnitt mittels Dachstoffplane und Klettverschluss zu überdecken. Funktioniert tadellos und ist wasserdicht gegenüber Spritzwasser.
Das nächste zu lösende Problem war die Aufteilung des Lattenrostes, denn erstens muss der aus Gewichtsgründen und um den Dachausschnitt nicht zu versperren, herausnehmbar sein. Zum zweiten muss gewährleistet sein, dass man einzeln hoch und runter kann und dies zu jeder Zeit. Zur Hilfe kam hier der integrierte Alurahmen in der Dachschale, da man auf diesem die Lattenroste platzieren kann. Damit wird gleichzeitig die Belastung auf die Plastikschale enorm verringert. Wie wir die Roste zurecht gebastelt haben, ist besser auf den Fotos zu sehen, als hier zu erklären. Entsprechend werden auch die Matratzenteile aus der großen Matratze zurecht geschnitten. Alles eigentlich kein Problem. Etwas komplizierter gestaltete sich das Problem des Zwischenraums zwischen Autodach und Dachzeltboden. Hier überlegten wir hin und her und hatten die verschiedensten Lösungen im Kopf. Als die Lösung, die den meisten Kompromissen genügte, erwies sich die Sperrholzvariante. Besser wäre hier bestimmt eine Plastikschale (z. B. Acryl) drum herum, jedoch fehlen uns dazu Mittel und Möglichkeiten. Wir nahmen also dazu 10mm dickes, behandeltes Sperrholz, welches wir entsprechend der Dachform zurecht sägten. (Ein bisschen eine Fummelarbeit, aber machbar.) Das ganze wurde so aufbereitet, dass es mit 6 Schrauben recht schnell auf- und abzubauen geht und trotzdem stabil ist. Im Prinzip wird damit auch das Problem des Dachschließens während des Schlafens geklärt, denn durch das Sperrholz kann man so ohne weiteres nicht hindurchgreifen und damit kann das Schiebedach geöffnet bleiben. Um Kratzer auf dem Fahrzeugdach und ähnliches zu vermeiden muss dafür gesorgt werden, dass das Sperrholz wirklich freitragend ist und nicht als zusätzliche Stütze des Dachzelts auf dem Autodach dient. Außerdem haben wir noch eine Runde Gummipuffer auf der Unterkante des Sperrholzes, bestehend aus Gartenschlauch, befestigt um damit noch zusätzlich Dichtheit zu gewährleisten.
Den vollständigen Beitrag sowie einige Bilder gibt es unter:
http://www.private-reisetipps.de/htm/htmberlingo/dachzelt.htm
Bei Interesse oder weiteren Fragen, die der Text noch nicht hinreichend klären konnte, sind wir gern bereit unsere Erfahrungen weiter zu geben.