helmut_taunus
Mo., 01. Jan. 2007, 15:35:53
Hallo,
es soll ein Pflanzenoel mit Additiven namens Plantanol geeignet sein fuer alle Dieselmotoren.
Meine ersten zwei Fundstellen hab ich als Zitate angehaengt.
Ich frage mich, ob das fuer die Diesel-Berlingos auch geeignet ist?
Gruss Helmut
Plantanol: 60 Prozent weniger Feinstaub
+ 12.12.2006 + Die Stadt Darmstadt hat über die Hälfte ihrer Diesel-Dienst-Fahrzeuge auf ein neuartiges pflanzenöl umgestellt, ohne die Fahrzeuge umzurüsten.
Darmstadts Oberbürgermeister ist "begeistert" - sein Umweltdezernent Klaus Feuchtinger wertet den Test als "außerordentlichen Erfolg".
Plantanol heißt der neue Biokraftstoff, den das "Handelshaus Runkel-Biogene Treib- und Schmierstoffe" jetzt anbietet. Von den 400 städtischen Fahrzeugen haben 200 einen Dieselmotor. Sie pusten pro Jahr rund 7.800 Kilogrammfeinstoff in die Darmstädter Luft. Um diese Belastung zu senken hatte der Magistrat im vergangenen Sommer beschlossen, auf Plantanol umzusteigen - inzwischen tanken 123 ehemalige Dieselautos den Umweltkraftstoff. Die Umstellung wurde durch eine Diplomarbeit an der Technischen Universität begleitet.
Deren Verfasser haben nun belegt, dass jeder normale Dieselmotor Plantanol verträgt, ohne dafür speziell ausgerüstet werden zu müssen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt bei Verwendung von Plantanol um gut 10 Prozent. Bedeutender ist aber der Rückgang der Schadstoffemissionen: Um bis zu 60 Prozent weniger Rußpartikel gelangten am Auspuff in die Umwelt.
Diese Werte wurden sowohl im täglichen Fahrbetrieb ermittelt wie auch auf Prüfständen der TU. Gekostet hat das EAD- Experiment die Stadt nur 100.000 Euro .
Der Rußpartikel Filter ist also nicht das einzige Mittel, um das Feinstaubproblem zu lösen. Das bestätigt auch der "Hessische Autobusverkehr " (HAV), der in Darmstadt Busse mit Plantanol betreibt. Ralf Nadler von der HAV sagt: "Das klappt sogar auf den Odenwald Linien mit ständiger Berg- und Talfahrt."
Nadler hatte zunächst ältere Busse auf Plantanol umgestellt, sagt aber: "Das würde ich heute nicht mehr so machen. Ältere Motoren sind stärker verschmutzt, und das Plantanol löst zunächst mal die Dieselrückstände im Motor. Deswegen sinkt der Rußpartikelausstoß auch nicht sofort. Aber bei jedem Tankzyklus werden die Werte besser. Das hat sich bei den vierteljährlichen Zwischenuntersuchungen ganz klar gezeigt."
Die Stadt Darmstadt ist interessiert, Plantanol in der Region zu verbreiten. Eine Tankstelle gibt es bereits in der Heidelbergerstraße in Darmstadt. Was Darmstadt vorgemacht hat, macht die Nachbarstadt Weiterstadt. Bürgermeister Peter Rohrbach ist ebenso begeistert wie sein Kollege in Darmstadt. Auch er lässt Stadtfahrzeuge mit dem neuen regenerativen Biokraftstoff betanken.
Kosten senken und Umwelt schonen heißt die Devise der hessischen Kommunalpolitik. Auch Weiterstadt hat eine erste Plantanol-Tankstelle in seiner Waldstraße. Mit 1,07 Euro liegt der Plantanol-Preis deutlich unter dem Dieselpreis. Runkel-Geschäftsführer Bernd Schellmann: "Ich gehe davon aus, dass die Verbreitung und Nachfrage von Plantanol eine schnelle Dynamik annehmen wird. Diese wird von den mittelständischen Mineralölunternehmen getragen werden. Die Konzerne werden dabei wohl nicht mitziehen."
Quelle:
Darmstädter Echo 2006
Franz Alt 2006
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n6555&template=news_detail.html
.....................................
Sechzig Prozent weniger Feinstaub
Erste Tankstelle in der Heidelberger Straße
DAS MAG DER BUS: Mendelfahrer Ali Gueler füllt den Tank nur noch mit Plantanol. (Foto: Roman Größer)
Der Versuch, im städtischen Fuhrpark den Kraftstoff Plantanol einzusetzen, hat sich als außerordentlicher Erfolg erwiesen. Dies gaben am Dienstag Umweltdezernent Klaus Feuchtinger und EAD-Leiterin Sabine Kleindiek bekannt.
Ein Müllauto, das im Dieselbetrieb 21 Gramm Ruß pro Schicht ausstieß, gibt mit Plantanol nur 10,6 Gramm ab. Beim EAD (Eigenbetrieb Abfallentsorgung Darmstadt) sind alle städtischen Fahrzeuge eingestellt, vom Dienstwagen des Oberbürgermeisters bis zum Schneebürstchen für Bürgersteige.
Von den 400 städtischen Fahrzeugen haben 200 einen Dieselmotor. Sie pusten pro Jahr rund 7800 Kilogramm Feinstaub in die Darmstädter Luft. Um diese Belastung zu senken, hatte der Magistrat im vergangenen Sommer beschlossen, auf Plantanol umzusteigen – inzwischen tanken 124 ehemalige Dieselautos den Umweltkraftstoff. Die Umstellung wurde durch eine Diplomarbeit an der Technischen Universität begleitet.
Deren Verfasser haben nun belegt, dass jeder normale Dieselmotor Plantanol verträgt, ohne dafür speziell ausgerüstet werden zu müssen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt bei Verwendung von Plantanol um gut zehn Prozent. Bedeutender ist aber der Rückgang der Schadstoffemission: Um bis zu 60 Prozent weniger Rußpartikel gelangten am Auspuff in die Umwelt.
„In unserem Fall“, sagte Feuchtinger, „hätte der Einbau von Filtern bei der städtischen Flotte eine Investition von 1,5 Millionen Euro erfordert. Dabei schafft der Rußfilter auch nicht mehr als 60 Prozent Feinstaubrückgang.“ Die Alternative Plantanol hilft also – neben dem Umwelteffekt – zu sparen.
Das hat auch der Hessische Autobusverkehr (HAV, vormals Mendel) erkannt, in Darmstadt Pionier beim Fahren mit Plantanol. Auch die HAV-Busse zeigen mit Plantanol niedrigeren Verbrauch und deutlich bessere Umweltwerte. „Und zwar im harten Alltagsbetrieb“, wie HAV-Direktor Ralph Nadler sagt, „auch auf den Odenwaldlinien mit ständiger Berg- und Talfahrt.“
Nadler beteiligt sich inzwischen an der Herstellung von Plantanol, einem Kraftstoff, den das Weiterstädter Handelshaus Runkel entwickelt und auf den Markt gebracht hat. Plantanol ist nicht dasselbe wie der so genannte Biodiesel, ein Rapsmethylester, dessen aggressive Komponenten die Eigenschaft haben, Kunststoffdichtungen rasch zu zersetzen.
Runkel, der HAV und die Stadt Darmstadt jedenfalls haben ein Interesse daran, „Plantanol in der Region zu verbreiten“. Der HAV gibt jedoch nur Großgebinde ab, und auch beim EAD kann man den Tank nicht füllen.
Die gute Nachricht für Privatleute kam am Ende von Runkel: „Die Firma Kfz-World Karakoc aus Groß-Zimmern wird hier in Darmstadt in der Heidelberger Straße eine Plantanol-Tankstelle errichten wird. Die Verträge sind unterzeichnet.“
Ausführlich im Lokalteil der Mittwochausgabe (22.03.2006) des „Darmstädter Echo“.
Klaus Honold
21.3.2006
http://www.darmstaedter-echo.de/3/template_detail.php3?id=361737&search_text=plantanol
es soll ein Pflanzenoel mit Additiven namens Plantanol geeignet sein fuer alle Dieselmotoren.
Meine ersten zwei Fundstellen hab ich als Zitate angehaengt.
Ich frage mich, ob das fuer die Diesel-Berlingos auch geeignet ist?
Gruss Helmut
Plantanol: 60 Prozent weniger Feinstaub
+ 12.12.2006 + Die Stadt Darmstadt hat über die Hälfte ihrer Diesel-Dienst-Fahrzeuge auf ein neuartiges pflanzenöl umgestellt, ohne die Fahrzeuge umzurüsten.
Darmstadts Oberbürgermeister ist "begeistert" - sein Umweltdezernent Klaus Feuchtinger wertet den Test als "außerordentlichen Erfolg".
Plantanol heißt der neue Biokraftstoff, den das "Handelshaus Runkel-Biogene Treib- und Schmierstoffe" jetzt anbietet. Von den 400 städtischen Fahrzeugen haben 200 einen Dieselmotor. Sie pusten pro Jahr rund 7.800 Kilogrammfeinstoff in die Darmstädter Luft. Um diese Belastung zu senken hatte der Magistrat im vergangenen Sommer beschlossen, auf Plantanol umzusteigen - inzwischen tanken 123 ehemalige Dieselautos den Umweltkraftstoff. Die Umstellung wurde durch eine Diplomarbeit an der Technischen Universität begleitet.
Deren Verfasser haben nun belegt, dass jeder normale Dieselmotor Plantanol verträgt, ohne dafür speziell ausgerüstet werden zu müssen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt bei Verwendung von Plantanol um gut 10 Prozent. Bedeutender ist aber der Rückgang der Schadstoffemissionen: Um bis zu 60 Prozent weniger Rußpartikel gelangten am Auspuff in die Umwelt.
Diese Werte wurden sowohl im täglichen Fahrbetrieb ermittelt wie auch auf Prüfständen der TU. Gekostet hat das EAD- Experiment die Stadt nur 100.000 Euro .
Der Rußpartikel Filter ist also nicht das einzige Mittel, um das Feinstaubproblem zu lösen. Das bestätigt auch der "Hessische Autobusverkehr " (HAV), der in Darmstadt Busse mit Plantanol betreibt. Ralf Nadler von der HAV sagt: "Das klappt sogar auf den Odenwald Linien mit ständiger Berg- und Talfahrt."
Nadler hatte zunächst ältere Busse auf Plantanol umgestellt, sagt aber: "Das würde ich heute nicht mehr so machen. Ältere Motoren sind stärker verschmutzt, und das Plantanol löst zunächst mal die Dieselrückstände im Motor. Deswegen sinkt der Rußpartikelausstoß auch nicht sofort. Aber bei jedem Tankzyklus werden die Werte besser. Das hat sich bei den vierteljährlichen Zwischenuntersuchungen ganz klar gezeigt."
Die Stadt Darmstadt ist interessiert, Plantanol in der Region zu verbreiten. Eine Tankstelle gibt es bereits in der Heidelbergerstraße in Darmstadt. Was Darmstadt vorgemacht hat, macht die Nachbarstadt Weiterstadt. Bürgermeister Peter Rohrbach ist ebenso begeistert wie sein Kollege in Darmstadt. Auch er lässt Stadtfahrzeuge mit dem neuen regenerativen Biokraftstoff betanken.
Kosten senken und Umwelt schonen heißt die Devise der hessischen Kommunalpolitik. Auch Weiterstadt hat eine erste Plantanol-Tankstelle in seiner Waldstraße. Mit 1,07 Euro liegt der Plantanol-Preis deutlich unter dem Dieselpreis. Runkel-Geschäftsführer Bernd Schellmann: "Ich gehe davon aus, dass die Verbreitung und Nachfrage von Plantanol eine schnelle Dynamik annehmen wird. Diese wird von den mittelständischen Mineralölunternehmen getragen werden. Die Konzerne werden dabei wohl nicht mitziehen."
Quelle:
Darmstädter Echo 2006
Franz Alt 2006
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n6555&template=news_detail.html
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Sechzig Prozent weniger Feinstaub
Erste Tankstelle in der Heidelberger Straße
DAS MAG DER BUS: Mendelfahrer Ali Gueler füllt den Tank nur noch mit Plantanol. (Foto: Roman Größer)
Der Versuch, im städtischen Fuhrpark den Kraftstoff Plantanol einzusetzen, hat sich als außerordentlicher Erfolg erwiesen. Dies gaben am Dienstag Umweltdezernent Klaus Feuchtinger und EAD-Leiterin Sabine Kleindiek bekannt.
Ein Müllauto, das im Dieselbetrieb 21 Gramm Ruß pro Schicht ausstieß, gibt mit Plantanol nur 10,6 Gramm ab. Beim EAD (Eigenbetrieb Abfallentsorgung Darmstadt) sind alle städtischen Fahrzeuge eingestellt, vom Dienstwagen des Oberbürgermeisters bis zum Schneebürstchen für Bürgersteige.
Von den 400 städtischen Fahrzeugen haben 200 einen Dieselmotor. Sie pusten pro Jahr rund 7800 Kilogramm Feinstaub in die Darmstädter Luft. Um diese Belastung zu senken, hatte der Magistrat im vergangenen Sommer beschlossen, auf Plantanol umzusteigen – inzwischen tanken 124 ehemalige Dieselautos den Umweltkraftstoff. Die Umstellung wurde durch eine Diplomarbeit an der Technischen Universität begleitet.
Deren Verfasser haben nun belegt, dass jeder normale Dieselmotor Plantanol verträgt, ohne dafür speziell ausgerüstet werden zu müssen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt bei Verwendung von Plantanol um gut zehn Prozent. Bedeutender ist aber der Rückgang der Schadstoffemission: Um bis zu 60 Prozent weniger Rußpartikel gelangten am Auspuff in die Umwelt.
„In unserem Fall“, sagte Feuchtinger, „hätte der Einbau von Filtern bei der städtischen Flotte eine Investition von 1,5 Millionen Euro erfordert. Dabei schafft der Rußfilter auch nicht mehr als 60 Prozent Feinstaubrückgang.“ Die Alternative Plantanol hilft also – neben dem Umwelteffekt – zu sparen.
Das hat auch der Hessische Autobusverkehr (HAV, vormals Mendel) erkannt, in Darmstadt Pionier beim Fahren mit Plantanol. Auch die HAV-Busse zeigen mit Plantanol niedrigeren Verbrauch und deutlich bessere Umweltwerte. „Und zwar im harten Alltagsbetrieb“, wie HAV-Direktor Ralph Nadler sagt, „auch auf den Odenwaldlinien mit ständiger Berg- und Talfahrt.“
Nadler beteiligt sich inzwischen an der Herstellung von Plantanol, einem Kraftstoff, den das Weiterstädter Handelshaus Runkel entwickelt und auf den Markt gebracht hat. Plantanol ist nicht dasselbe wie der so genannte Biodiesel, ein Rapsmethylester, dessen aggressive Komponenten die Eigenschaft haben, Kunststoffdichtungen rasch zu zersetzen.
Runkel, der HAV und die Stadt Darmstadt jedenfalls haben ein Interesse daran, „Plantanol in der Region zu verbreiten“. Der HAV gibt jedoch nur Großgebinde ab, und auch beim EAD kann man den Tank nicht füllen.
Die gute Nachricht für Privatleute kam am Ende von Runkel: „Die Firma Kfz-World Karakoc aus Groß-Zimmern wird hier in Darmstadt in der Heidelberger Straße eine Plantanol-Tankstelle errichten wird. Die Verträge sind unterzeichnet.“
Ausführlich im Lokalteil der Mittwochausgabe (22.03.2006) des „Darmstädter Echo“.
Klaus Honold
21.3.2006
http://www.darmstaedter-echo.de/3/template_detail.php3?id=361737&search_text=plantanol