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Berlingo beulenfrei - aber...

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  • Berlingo beulenfrei - aber...

    Hallo Berlingo-Familie,

    Nach meinem Crash in Kroatien im letzten Monat habe ich meinen Berlingo bei meinem "Freundlichen" reparieren lassen. Kosten lt. Gutachten 4200,--€.
    Der Wagen war 10 Arbeitstage in der Werkstatt und sah gestern Abend bei der Abholung wieder richtig gut aus. Aber es war ja schon dunkel.
    Das die Zentralverriegelung die neue hintere rechte Tür nicht bediente, hat der Monteur noch unmittelbar vor der Schlüsselübergabe gemerkt und ist nochmal in eine Nebenstelle der Werkstatt gefahren, um den Fehler zu beheben. Er hatte einfach "in der Eile" (10 Tage??) vergessen die entsprechenden Stecker zu verbinden.
    Die Rammschutzleiste sah noch ziemlich verkratzt aus - es war ja noch die alte von der verbeulten Unfalltür - es war leider die falsche geliefert worden und ich sollte doch beim Werkstattmeister eine neue bestellen.
    Heute bei Tageslicht sehe ich noch mehr Fehler: Am rechten hinteren Fenster fehlt die schwarze Lakierung (optische Verlängerung der Schiene für die Schiebetür).
    Der Innenkotflügel ist scheinbar nicht ausgetauscht worden und hängt in Wellenform unter dem Blech.

    Also Anruf in der Werkstatt: Teile sind bestellt, auch ein Aufkleber "CHRONO" -
    auf den kann ich aber am ehesten verzichten. Da mach ich lieber den Aufkleber auf der anderen Seite auch noch ab.

    Das heißt mal wieder: nächste Woche in die Werkstatt, um Nachbesserungen machen zu lassen.

    Es manchmal schon frustierend, aber schließlich gibt es ja dieses Forum, um den Frust raus zu lassen.

    Der Berlingo kann nichts dafür, dass es kaum vernünftige Werkstätten gibt und die Qualität ist lt. dem aktuellen Qualitätsreport in Autobild deutlich besser als von vielen deutschen Automarken. Das heißt, trotz mehrfachem Werkstattstress werde ich meinen Berlingo weiterfahren!

    LG Hartmut -hs-

  • #2
    Och Mensch Hartmut
    Aber das wird schon

    LG Gabi

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    • #3
      Ja, wie vermurkst eine Unfallreparatur sein kann merkt man erst, wenn man sich das Auto genauer anschaut.

      Aber den reparierten Berli mußt jetzt fahren bis er auseinander fällt - ich glaub kaum, das ein vernünftiger Mensch dieses Auto kauft - ausser er geht in den Osten.

      Bitte nicht persönlich nehmen!

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      • #4
        Zitat von Schöni
        Ja, wie vermurkst eine Unfallreparatur sein kann merkt man erst, wenn man sich das Auto genauer anschaut.

        Aber den reparierten Berli mußt jetzt fahren bis er auseinander fällt - ich glaub kaum, das ein vernünftiger Mensch dieses Auto kauft - ausser er geht in den Osten.

        Bitte nicht persönlich nehmen!
        Oder Du baust noch ne Standheizung ein und verkaufst ihn in den Norden....

        Kommentar


        • #5
          Also so richtig aufbauend sind die beiden letzten Antworten ja nicht - aber was solls, ich werde den Berlingo sowieso erstmal weiterfahren, weil es z.Z. keine sinnvolle Alternative gibt. Ich habe den feinen Humor schon verstanden.
          Ich denke, dass sich Ende 2005 einiges auf dem Automarkt tun wird und das Modelljahr 2006 fast ausschließlich mit Rußpartikelfiltern o.ä. Technik auf den Markt kommt.
          Vorher kommt ohnehin kein neuer in Betracht. Und wenn man beim Eintausch den Unfallschaden offen und ehrlich angibt (was man ja immer tun sollte), gibt es zwar paar Euro Abzug, aber ich glaube nicht, dass ein Händler deshalb einen Neuwagenverkauf platzen läßt.

          LG Hartmut -hs-

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          • #6
            Naja, bei Gutachtenreparatur 4.200.- war das ja wohl eher so eine Art besserer Lackschaden, deshalb wird das Auto doch nicht zur unverkäuflichen Standuhr.
            Die Reparaturdauer ist allerdings für die Schadenhöhe schon ganz erheblich, allerdings gibt es oft klemmende Ersatzteilversorgung und dann steht das Auto, nur weil eins von 10 Teilen nicht geliefert werden kann. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn z.B. bei einem Auffahrschaden alle Heckteile lieferbar sind, bis auf ein Verstärkungsblech für 3,50, ohne das die Reparatur einfach nicht möglich ist. Aber die Lagerhaltung ist oft ein Buch mit 7 Siegeln...
            Gruß Thomas

            Ehemaliger Rotationskünstler, Wohnmobilausbauer im Ruhestand


            Als Gott sah, daß die Elite segelt, erfand er für den Rest die Ballsportarten. (geklaut)

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            • #7
              Danke Thomas,
              man merkt, Du bist ein Mann der Praxis. Die Ersatzteilbeschaffung ist z.T. wirklich schwierig. Vielleicht bin ich auch zu pingelig.
              Ich denke, ich sollte das Berlingo-Fahren etwas gelassener angehen. Es ist schließlich ein französisches Auto (wenn auch in Spanien gebaut) und in Frankreich (meinem Lieblingsreiseland) würde auch keiner wegen Kleinigkeiten Stress machen.
              Also jetzt mal sachlich und positiv gesehen: Seit 1997 fahre ich Berlingo (erst 1,9D, dann 2,0HDi) gesamt ca. 170.000 km ohne größere Panne, d.h. ich bin nie mit dem Auto liegengeblieben und hatte außer der jetzigen Unfallsache keine wesentlichen Reparaturen. (Kupplungsschalter, Stoßdämpfer und Steinschlag in Frontscheibe und Scheinwerfer = peanuts).
              Wenn ich die gleiche Strecke nochmal so problemlos zurücklegen kann, bin ich mehr als zufrieden - und ich habe in keinem Auto bisher so gut geschlafen, wie im Berlingo (und das ohne Zooom-Ausbau, obwohl das wirklich die optimale Lösung wäre).

              Unser neues Motto lautet: Wir fahren Berlingo und denken positiv!

              LG Hartmut -hs-

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              • #8
                Kleine Ergänzung:
                Die neue Kunststoffleiste an der Tür ist heute montiert worden und ich habe heute Abend im Dunkeln leider festgestellt, dass der Türkontaktschalter nicht funktioniert - wenn ich die neue Schiebtüre öffne, bleibt alles dunkel. Die anderen Türkontakte funktionieren alle - da war ja auch keiner von der Werkstatt dran. Wahrscheinlich hat man nur vergessen, das Kabel aufzustecken.
                Aber wie gesagt, ich rege mich nicht mehr auf. Ich fahre mal wieder zum Nachbessern hin oder mach es selbst - Hauptsache der Berlingo läuft und bringt mich trocken und warm von A nach B. Und das schafft er trotz dieser Werkstätten seit Jahren.
                Also in diesem Sinne, RaBo würde sagen: "Munter bleiben" oder Gabi (danke):
                "Gebe niemals auf!"
                Ich danke für Euer Mitgefühl und Eure Unterstützung und denke, dass man ohne die "freundlichen" Werkstätten besser Berlingo-Fahren könnte, aber auf keinen Fall ohne das Berlingo-Forum!!

                LG Hartmut

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                • #9
                  Ach menno, ich kann Deinen Frust gut verstehen. Irgendwie ist es erschreckend, mit wie wenig Liebe die Werkstätten an unsere, für gutes Geld gekauften Lieblinge werkeln. Bis jetzt habe ich mich noch nicht mit dem Berli in eine Werkstatt begeben müssen (hoffe das bleibt auch erst einmal so). Habe letztens nen Ölwechsel bei ATU machen lassen - da gab es das Shell-Öl und ich hatte das Baby gerade erst ne Woche vorher bekommen. War ne freiwillige Aktion.

                  Ich hoffe die Werkstatt bekommt es mit Deinem Berli noch vernünftig geregelt! Gab es keine andere Reperaturmöglichkeit?

                  Gruß Roesi
                  der Dir die Daumen drückt!

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                  • #10
                    Hallo Roesi,
                    die Versicherung wollte schon, dass ich in eine Citroen-Werkstatt fahre und zusätzlich ein DEKRA-Gutachten machen lasse.
                    Mit ATU habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht: In einem Ort eine gute Reparatur von Bremse und Auspuff am Citroen Saxo meiner Tochter und in einem anderen Ort ein Horrorerlebnis - weil der neue Auspuff am Fiat Punto meiner Frau klapperte, wurde die halbe Halterung einfach "weggeflext", aber nicht die vom Auspuff - sondern die vom Auto!
                    Das Shell-Öl von ATU habe ich mir, d.h. meinem Berlingo auch eingefüllt.

                    LG Hartmut -hs-

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