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  • Ölwechsel

    Hallo,
    bin seit eben nun auch registrierter Nutzer dieses Forums. Habe seit über einem Jahr unten genannten Berli und auch das eine oder andere Berli-typische Problem . Das Forum hier finde ich sehr gut und ist eine echte Hilfe, v.a. weil ich alle Wartungen selber mache.
    Nun meine Frage: Kann mir jemand einen Tip geben wie weit ich den Berli vorne hochbocken muss damit alles Öl auch wirklich unten rausläuft ?
    Musste beim ersten Mal das verbliebene Altöl rausspülen, nachdem ich erst beim wiederauffüllen bemerkt habe, dass da noch Altöl drin sein muss. Ist übrigens mein erstes Auto, bei dem die Ingenieure es nicht fertiggebracht haben die Ölablassschraube am tiefsten Punkt der Ölwanne anzubringen.
    Manni

  • #2
    Jetzt bin ich echt geschockt ....

    die Ablassschraube ist nicht am tiefsten Punkt?
    Meine Freunde von der Ölwechselstation schrauben immer den Filter ab - keine Ahnung ob Dir das jetzt was bringt.

    Joe

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    • #3
      Hallo Joe,
      den Filter schraube ich auch ab (und wechsel ihn gleich). Im Schrauber-Buch zum Berlingo/Partner ist das auch ausdrücklich beschrieben, dass man den Berlingo vorne anheben muss, sonst bleibt ca. 1 Liter Altöl drin. Ich habe das beim Einfüllen gemerkt, weil eigentlich noch 1 Liter hätte reingehen müssen, aber der Peilstab schon voll angezeigt hat. Dann habe vorsichtig die Ablassschraube geöffnet und siehe da, es kam schwarzes Altöl raus. Habe mich dann auch gefragt, ob das alle freien Werkstätten wissen. Ich bin sicher das da öfter mal ein Berli mit der Soll-Ölmenge überfüllt wird, weil noch altes Öl drin ist.
      Manni

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      • #4
        Hallo Manni,
        also wenn Du bei offener Ablassschraube den Ölfilter abschraubst, drückt ja die Luft eventuelles Öl aus den Kanälen nach unten. Dann sollten auf jeden Fall 90% des Altöles rauslaufen. Die verbliebenen 10% oder so, verbleiben im Motor. Ich meine sogar mal gelesen zu haben, dass nicht alles Öl ablaufen darf, weil es sonst beim Starten des Motors unnötig lange dauert, bis Frischöl an allen Stellen des Motors ankommt. Berichtigt mich, wenn ich hier falsch liegen sollte...
        Gruß, Eckhard

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        • #5
          jetzt muss ich mal ganz dumm fragen:

          Da gab es doch mal die Variante, das Altöl einfach über die Peilstab-Öffnung abzusaugen. Wird das noch gemacht? Für besonders sinnvoll halte ich die Methode ja nicht, denn ich vermute mal, dass das, was man gerade weghaben will, nicht erwischt wird: Metallabrieb, Schmutz, etc.
          Zuhause ist da, wo man den Bauch nicht einziehen muss
          Citroen Berlingo I Spacelight HDi 90+++Citroen C6 2.2 HDi Pallas+++Citroen BX 16 TZI
          +++Renault VelSatis Initiale 3.5 V6+++Kia Sorento 2.2 CRDi Platinum+++Mercedes Sprinter 316 Cdi+++Eriba Touring Troll 530 GT

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          • #6
            Hallo Eckhard,
            ich muss Dich hier berichtigen. Da bleibt nicht irgendwie so`n Rest Öl im Motor sondern schon eine richtige Menge. Wie oben gesagt, das steht auch in der Reparaturanleitung zum Berli drin (Habe ich mir leider erst nach der ersten selbst durchgeführten Wartung gekkauft). Ob das bei den anderen Berli-Modellen auch so ist, kann ich nicht sagen. Ich frage mich nur, wie die Werkstätten das mit dem vorne anheben auf der Hebebühne hinbekommen.
            Manni

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            • #7
              Die machen das bestimmt so:
              Vorne drauffahren und dann gib ihm bis der Winkelmesser 5° oder was weis ich anzeigt

              Joe

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              • #8
                Hallo Manni,
                man(n) lernt doch nie aus! Klingt aber ziemlich bescheuert, wenn man das Auto zum Ölwechsel vorne anheben muss. Ich habe es selbst noch nicht durchgeführt, bisher immer in der Werkstatt machen lassen. Im Januar werde ich den Wechsel selbst machen. Mal sehen, habe so ne selbstgebaute Auffahrrampe. Dann steht er ja etwas schräg. Ich probiere es mal aus. Danke für den Tip!
                Eckhard

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                • #9
                  uuups - noch 1 Liter drinne, das hätte ich aber bestimmt gemerkt. Als ich den Ölwechsel gemacht habe, lief nach dem Filterlösen wohl alles raus, denn es passte genau die vorgeschriebene Menge auch wieder rein. Wenn vielleicht ein kleiner Rest "Bodensatz drinne bleibt, das mag sein, aber 1 Liter wäre mir mit Sicherheit aufgefallen!!
                  Kann natürlich sein, dass das beim HDI anders ist, sprich die Wanne anders geformt ist. Vielleicht melden sich noch die "Selbstwechseler" die das gleiche Modell fahren.

                  LG

                  Werner

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                  • #10
                    Ölwechsel...

                    Hallo Manni,

                    Da hast Du mich jetzt aber nachdenklich gemacht!

                    Bislang hab ich nie darauf geachtet, ob auch wirklich alles Öl rausfliesst, beim Wechsel. Da meine Ölkanister leider keine gut ablesbare Skala haben, weiß ich auch nie wieviel ich jetzt genau eingefüllt habe.

                    Ich gehe seit fast 100tkm so vor, daß ich das Öl bei eben stehendem Wagen ablasse und danach mithilfe des Peilstabes wieder frisches Öl auffülle. Bislang läuft der Motor...

                    Du könntest aber durchaus recht haben, mit Deinem Einwand - beim nächsten Wechsel (steht in den nächsten Woche an) werde ich da einmal drauf achten!

                    In welcher Reperaturanleitung hast Du denn den Tip mit dem Restöl gelesen? Ich habe die aus dem Bucheli-Verlag, da habe ich noch keinen Hinweis gefunden. (Evtl. hab ich noch eine alte Auflage? Liegt schon eine weile bei mir rum...)

                    Gruß, M.

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                    • #11
                      Ojemine!
                      Berechnen uns die Werkstätten nun seit Jahren einen ganzen Liter mehr als nachgefüllt!?
                      Ich sehe jedenfalls nur normale Hebebühnen in der Cit-Werkstatt.

                      Verdam*t, kann Citroen nicht mal ein Auto bauen, welches zum Befüllen (Kraftstoff) und Ablassen (Öl) von Flüssigkeit horizontal stehen darf, um alles rein bzw. raus zu bekommen?!

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                      • #12
                        Hallo M.,
                        ich habe auch das Buch aus dem Bucheli-Verlag. Ein anderes deutschssprachiges gibt es glaub ich nicht. Ich schaue zu Hause mal nach wo genau das steht. Es steht nichts von Restöl drin, aber es steht drin, dass Du den Berli (ich bin nicht sicher, ob nur den 1,4 i) zum Ölwechsel vorne anheben musst. Morgen dann mehr. Es wundert mich, dass das hier nicht bekannt ist. Ich hab auf jeden Fall ziemlich blöd geguckt nachdem ich die ganzen Ölwechselutensilien wieder aufgeräumt hatte und dann gemerkt habe, dass da was nicht stimmt. Gut war, dass tatsächlich nach dem lösen der Ölablassschraube das schwarze alte Öl zuerst kam und ich dann einfach 1,5 l abgelassen habe, zugedreht und neues oben rein.
                        Gruß
                        Manni

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                        • #13
                          Den 1.4er kenne ich noch. Mein ZX hatte diese Motorisierung.
                          Da ich den Ölwechsel immer selbst durchgeführt habe, kann ich nur mitteilen, dass 1 Liter Motoröl nicht im Sumpf verbleiben. Es bleibt ein WENIG Restöl drin, sicherlich nicht mehr als ein Schnapsglas.

                          Aber mein Tip: Motoröl immer bei betriebswarmen Motor ablassen. Da fließt das Öl schneller raus und die Schmutzpartikel werden besser gebunden.

                          Frank

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                          • #14
                            Ölwechsel zum 1000sten...

                            So, vor ein paar Wochen hab ich mal einen Ölwechsel gemacht - so wie immer: Auf meinem Stellplatz hinter dem Haus das Öl einfach in eine Wanne abgelassen.

                            Ich denke schon, daß in der Ölwanne ein Rest Altöl stehen bleibt, da die Ablassschraube nicht unter der Wanne angebracht ist. Als gelegentlicher Schlechtwege- und Offroadfahrer finde ich es aber ganz gut, daß die Ölablaßschraube durch diese Anordnung besser geschützt ist.

                            Leider hatten meine Ölkannen keine Meßskala, so daß ich keine Ahnung habe, wieviel Öl ich genau eingefüllt habe, mir ist aber früher irgendwann einmal aufgefallen, daß ich beim Wechsel nicht so viel Öl eingefüllt habe, wie ich eigentlich (dem Wartungsplan nach) hätte einfüllen müssen. Da ich Öl mit Molybdänsulfit verwende, kann ich auch nicht sagen wie lange es gedauert hat, bis das Öl wieder schwarz wurde: Es ist per se schwarz...

                            Mein (persönliches!) Fazit:

                            Ich denke daß Manni recht hat und eine Restölmenge in der Ölwanne verbleibt. Den Wagen hochzubocken ist mir jedoch (mit meinen Möglichkeiten) zu gefährlich. Da ja auch im Rest des Motors sich mit Sicherheit noch etwas Öl befindet, bewerte ich den Verdünnungseffekt mit dem Altöl nicht so kritisch. Daß das Öl nach 15tkm auch so hinüber ist, daß es unbedingt raus muss, kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich wechsele das Öl immer schön regelmäßig alle 15tkm und habe jetzt seit 171tkm keinerlei Probleme.

                            In der Werkstatt wird das Öl vermutlich auch auf der Hebebühne gewechselt, also auch dort etwas Öl im Motor bleiben.

                            Letztlich ist die Sache (meiner Meinung nach) eher ein kosmetischer Mangel als ein technischer - wer es besser weiß darf mich gerne eines besseren belehren!

                            Gruß, M.

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                            • #15
                              Hallo Marquart,

                              ich habe auch das vom Bücheli-Verlag. Also, ich schaue heute Abend nochmal nach, wo das steht, wenn ich es finde in diesem sch... Buch. Ist meiner Meinung nach die unbrauchbarste Reperaturanleitung für den Selbstschrauber. Habe vorher gute Erfahrung mit VW und Opel Reps gemacht.
                              Das mit dem Ölablassen stimmt aber 100 %ig. Ich habe eine wirklich ebene Garage und mache das mit dem Ölwechsel nicht das erste Mal.
                              Morgen mehr dazu
                              Manni

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