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Vertragswandlung?

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  • Vertragswandlung?

    Vielleicht kann und da ja jemand helfen:

    Wir fahren ja einen 16V, der in der Wintermonaten Probleme mit dem Kaltstartverhalten zeigt. Dies zeigt sich darin, daß der Motor dann entweder einfach wieder ausgeht, und sich kaum starten lässt, oder, wenn er dann mal läuft, kein Gas annimmt, und beim einkuppeln trotz Gas geben wieder abstirbt.

    Den Wagen haben wir als Vorführwagen mit ca. 1000km gekauft. Es wurde nach einem Software Update auch der Zylinderkopf gewechselt. Leider brachten beide Nachbesserungen nicht den gewünschten Erfolg. Jetzt meine Frage:

    Bei Neuwagen kann man nach dem 2. Nachbessern den Vertrag wandeln, sprich, das Auto mit "Abschlag" zurück geben. Nach dem 2. Nachbessern ist die "Zumutbarkeitsgrenze" überschritten, sodaß diese Option machbar ist. Aber wie sieht das bei einem "Gebrauchten" aus? Hab ich da auch die Möglichkeit der Wandlung? Und wenn ja, zu welchen Bedingungen?

    Gruß Bastian

  • #2
    Geh mal auf die Seite:

    http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/au.../13/print.html

    "Wandlung bei Gebrauchtwagen
    Nur der Kauf eines Gebrauchtwagens bei einem Händler führt dazu, dass der Kauf unter das Gewährleistungsrecht fällt. Bei einem Kauf von einer Privatperson gibt es keine Gewährleistung von rechts wegen, da es sich um einen Privatvertarg handelt.

    Bei Gebrauchtwagen wird die Gewährleistungszeit in der Regel auf ein Jahr begrenzt. Tritt innerhalb der ersten 6 Monate ein Mangel auf, so muss der Verkäufer beweisen, dass der Mangel nicht schon bei der Übergabe exisitert hat. Bei gerichtlichen Streitigkeiten gehen die Gerichte in der Regel davon aus, dass der Mangel schon exisiterte, wenn der Händler nicht wirklich das Gegenteil beweisen kann.
    Allerdings werden reine Verschleißteile aus der Gewährleistungspflicht herausgenommen.

    Was eine mögliche Wandlung anbelangt, so gelten prinzipiell die gleichen Voraussetzungen wie bei Neuwagen. Ist also bei einem immer wieder auftretenden Mangel eine Reparatur bereits zweimal fehlgeschlagen, hat der Kunde ein Recht auf Wandlung."
    Peter

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    • #3
      Um Missverständnissen vorzubeugen:
      Der Wagen hat bis 07/2005 noch ganz normale Werksgarantie...

      Gruß Bastian

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      • #4
        Zitat von Bluecontacter
        ....ganz normale Werksgarantie...

        Wandlung hat was mit der gesetzlichen Gewährleistung zu tun (Gewährleistungsanspruch gegen deinen Verkäufer - nicht Hersteller; aber wie oben beschrieben, gute Karten hat man nur in den ersten 6 Monaten nach Kauf, da die Beweislast beim Verkäufer liegt. D. h. in den ersten 6 Monaten muss der Mangel beim Verkäufer angezeigt worden sein).
        Garantie gibt freiwillig der Hersteller und da gibts bei Citroen (und anderen auch) keine Wandlung.

        Hier mit der Suche nach "Gewährleistung" hilft evtl. auch weiter.

        Gruß
        Martin

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        • #5
          Zitat von Bluecontacter
          Um Missverständnissen vorzubeugen:
          Der Wagen hat bis 07/2005 noch ganz normale Werksgarantie...

          Gruß Bastian
          Hi!

          Die Werksgarantie interessiert hier nicht. Wann hast Du den (Gebraucht-) Wagen gekauft?

          Peter

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          • #6
            September '03...

            Gruß Bastian

            Kommentar


            • #7
              September '03...

              Da aber ja noch die "Neuwagen Gewährleistung" drauf sein sollte, dürfte das doch an sich kein Problem sein, oder? Hat Cit nicht zur Gewährleistung noch die Garantie. Laut gesetzgeber sind beim Neuwagen doch 2 Jahre vorgeschrieben. Und die sind ja nun nochnicht um. Oder erlischt das, wenn der Besitzer wechselt? Zumal der Erstbesitzer das Autohaus war...


              Gruß Bastian

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              • #8
                Gewährleistung

                Unterschied zwischen Sachmangelhaftung (Gewährleistung) und Hersteller-Garantie:

                Die Sachmangelhaftung geht über die Garantie hinaus! Es handelt sich hier um ein Gesetz (§ 437 BGB) und die Haftung betrifft das ganze Fahrzeug. Die Garantie dagegen ist immer eine freiwillige Leistung eines Herstellers. Sie kann im Umfang und Dauer frei von Ihm frei gestaltet werden. Er verspricht damit für eine bestimmte Zeit der Haltbarkeit des Autos oder einzelner Fahrzeugbereiche wie z.B. Motor, Lack oder Karosserie.

                Treten innerhalb dieser Frist Schäden auf, garantiert der Hersteller kostenlose Nachbesserung. Es gibt normalerweise weder Preisminderung noch Rücktritt. Die Garantie ist meist an Bedingungen wie z.B. Wartung und Reparaturen in einer Vertragswerkstatt geknüpft.

                Also, wenn Wandlung - dann nur über die Gewährleistung. Hast Du Deinem Autohaus eine 2. Möglichkeit der Nachbesserung gegeben?

                Peter

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                • #9
                  Beim ersten Mal wurde nur die Software aktualisiert, Beim 2. Mal der Kopf gewechselt.

                  @Peter R.
                  Was du meinst, ist die Garantie. Die bleibt erhalten. Bei der Gewährleistung bin ich mir nicht sicher, da das ja streng genommen gebrauchtwagen sind. Und dabei übernimmt der entsprechende Händler normalerweise ein Jahr Gewährleistung. Eben noch im BGB nachgesehen...

                  Gruß Bastian
                  (der seinen Freundlichen mal fragt, ob er vielleicht doch 2 Jahre Gewährleistung hat...)

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                  • #10
                    Ich frage mich: Wieso wurde da der Zylinderkopf ausgetauscht? Wenn ein Motor Schwierigkeiten in der Warmlaufphase hat, dann gibts diverse Gründe - aber welche Ursache könnte da ein Zylinderkopf darstellen? Da stimmt doch wohl eher irgendwas am Gemisch nicht. Also falsche Luft- oder Spritmenge. Steuergerät? Luftmengenmesser? Undichtigkeiten? Aber Zylinderkopf? Rätsel, Rätsel, Rätsel.

                    Das trägt zwar nicht zum Beantworten Deiner eigentlichen Frage bei, aber ich Frage mich halt.....

                    Gruß
                    Thomas

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                    • #11
                      Hallo Bastian,

                      ich kann dir leider nicht so richtig helfen. Wenn die Vertragswandlung aufgrund von Zeitabläufen nicht funktioniert und die Werksgarantie noch gilt, dann solltest du dir einen guten Händler suchen und den Wagen auf kosten der Garantie komplett "aufarbeiten" lassen.

                      Dieses Problem hatten doch schon einige 16Vler. Einige haben eine Motor O.P benötigt und bei anderen reichte eine neue Software. Aber geheilt wurden sie doch alle; oder habe ich da etwas überlesen ?

                      Also Kopf hoch und lasse das Auto richten - Ist bestimmt günstiger als der ganze Aufwand der Vertragswandlung.

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                      • #12
                        Der Kopf wurde wegen der Ventinschäfte getauscht, die die Ursache hätten sein können. Das Problem hatten auch einige 16V's Aber wie gesagt, leider wurde bisher keine Lösung gefunden. Das Problem ist, daß die Motorprobleme nicht auftauchen, wenn es wärmer wird. Also muß ich das jetzt im Winter klären, damit wir das mit der Garantie ausnutzen können...

                        Mal sehen, was kommt. Auf jeden Fall möchte ich, daß der wagen nochmal in die Werkstatt geht, damit die ne Lösung finden. Und wenn er da 'nen Monat steht. Ich sehe nicht ein, daß wir daraus einen Nachteil haben sollen...
                        Bisher zumindest haben wir immer einen Fahrbaren Untersatz bekommen.

                        Gruß Bastian

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                        • #13
                          Hallo Blue,


                          eine Wandlung wird auf keinen Fall mehr in Frage kommen. Die Garantie ist noch nicht abgelaufen und somit muß das Werk für die Sache gerade stehen.

                          Mein Tip: Wenn Du keine Nerven mehr für den ganzen Scheiss hast, gib den Wagen einfach im Frühjahr, wenn es wieder warm ist und er einen guten Tag irgendwo in Zahlung. Der neue Besitzer bekommt dann wieder ein Jahr GW-Garantie (oder länger) und ist so auf der sicheren Seite.
                          Lange Werkstattzeiten gehen einem an die Substanz!

                          Gruss

                          Markus K

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