Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Berlingo - Starthilfegeber

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Berlingo - Starthilfegeber

    Tja, dieses kalte Winterwetter (nachts so um die -8° hier bei uns) fordert ihren Tribut.
    Nachdem ich mir nach entleerter Batterie von meinem 1er Spacelight wegen steckengelassener Sitzheizauflage (ja, im 1er Berlingo konnte man noch wählen, ob man Dauerstrom haben will) im Winter 2003/2004 ein Starthilfekabel gekauft habe, konnte ich dies jetzt auch mal anwenden, sogar 2mal innerhalb von 10 Stunden.
    Gestern Abend Nachtschicht gehabt und nem Arbeitskollegen von der Schicht zuvor Starthilfe gegeben (Opel Astra, 10 Jahre alt mit 210.000 km und angeblich noch erste Batterie), heute morgen die Kabel wieder schön eingepackt, gerade 20 Minuten friedlich geschlummert, weckt mich meine Freundin, daß ihr Auto (Ford Ka, 4 Jahre, ca. 65.000 km) nicht anspringt.
    Also wieder angezogen raus und wieder Starthilfe gegeben.
    Die Berlingobatterie machts also, ok, sie ist ja auch jung, aber ich fahre ja fast nur Kurzstrecken.

    Natürlich wußte ich, da ich vorher noch nie Starthilfe gegeben habe, wie man es "richtig" macht. Habs zwar schon mal gelesen, aber nachts im dunkeln oder morgens saumüde bei Temperaturen unter 0° weiß man sowas nicht mehr.
    Ist es eigentlich schlimm, wenn man was bei der Anklemm/Abklemmreihenfolge verkehrt macht bzw. statt an der Karosserie des Nehmerfahrzeugs am Minuspol anklemmt?

  • #2
    Ich verbinde immer Pluspol und Pluspol, dann Minuspol am Starthilfe benötigenden Fahrzeug, schließlich Minuspol am Starthilfegeber. Hab ich mir halt so angewöhnt. obs richtig ist, weiß ich nicht.

    Was heißt hier - 8° schön kalt, wir hatten hier - 24,5° gemessen auf meiner Fensterbank in der Diaspora...
    Merkwürdiges Phaenomen, kurzes Antippen der Kupplung vor dem Starten, plötzlich liegt das Kupplungspedal ohne Widerstand an der Spritzwand an, mit der Hand wieder zurückgeholt und dann ließ es sich ganz normal ein- und auskuppeln, vielleicht war der Kupplungsnehmer festgefroren...
    Bei der Temperatur hustet er ganz schön, der HDI, am Anfang, denn die Luftheizung macht ja nur innen warm...

    Aber das Fahren teils durch sehr hohe Schneeverwehungen macht richtig Laune, hier liegen etwa 30-40cm trockenster Pulverschnee. Hab mir immer schon mal weiße Weihnachten gewünscht!
    Gruß Thomas

    Ehemaliger Rotationskünstler, Wohnmobilausbauer im Ruhestand


    Als Gott sah, daß die Elite segelt, erfand er für den Rest die Ballsportarten. (geklaut)

    Kommentar


    • #3
      Hi zusammen,

      hier mal ein Link von zwei Doktoren des Bayerischen Landesamt für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik.

      I'm hope it is the correct answer.

      Kommentar


      • #4
        ...warum es aber an der entladenen Batterie mehr Knallgasgefährdung geben soll als an der vollen Starterbatterie, erschließt sich meinem dummen Schädel nicht so recht Denn wenn man an ein Karoserieteil in der Nähe der Batterie anschließt, kanns doch genauso funken, deshalb schließ ich den Stromgeber ja auch immer zuletzt an Masse. Wahrscheinlich bin ich doch blöd!
        Gruß Thomas

        Ehemaliger Rotationskünstler, Wohnmobilausbauer im Ruhestand


        Als Gott sah, daß die Elite segelt, erfand er für den Rest die Ballsportarten. (geklaut)

        Kommentar


        • #5
          Zitat von zooom
          ...warum es aber an der entladenen Batterie mehr Knallgasgefährdung geben soll als an der vollen Starterbatterie, erschließt sich meinem dummen Schädel nicht so recht Denn wenn man an ein Karoserieteil in der Nähe der Batterie anschließt, kanns doch genauso funken, deshalb schließ ich den Stromgeber ja auch immer zuletzt an Masse. Wahrscheinlich bin ich doch blöd!
          Im Prinzip isses Wurschd, wo Du die Masse verbindest - im Zweifel geht das m.E. auch, wenn du nur die Pluspole verbindest und dann (bei Metallstoßstangen) auf Kontakt ranfährst... - Nett find ich auch immer, dass die Pluspole mit dem roten Kabel verbunden werden müssen... - läuft durch das schwarze Kabel denn der Strom dann verkehrtrum?

          Grüßle

          Markus

          Kommentar


          • #6
            mach ich andauernd beim Vw-Bus - nur blöd, das der Berli die Batterie links hat....

            Kommentar


            • #7
              Nett find ich auch immer, dass die Pluspole mit dem roten Kabel verbunden werden müssen... - läuft durch das schwarze Kabel denn der Strom dann verkehrtrum?

              Grüßle

              Markus
              Das ist wie bei den Stierkämpfen,
              das "rot" lockt den Strom an, sich darüber fortzubewegen, ausserdem
              kommt er in rage, ganz wiggelig und böse, und kann sich dann im fremden
              Anlasser austoben - durch das schwarze kabel kann dann, der danach ja tote Strom, wieder zurück.

              Würdest du schwarz an (+) anschliessen,
              hätte der Strom Angst in das dunkle, schwarze, Kabel reinzufliessen,
              käme völlig verschüchtert am andern Auto an, und hätte keine Energie mehr
              den Anlasser zu bewegen....

              ist doch loooogisch oder ?!

              Grinsende Grüße

              Dirk

              Kommentar


              • #8
                Zitat von dirk2cv
                Das ist wie bei den Stierkämpfen,
                das "rot" lockt den Strom an, sich darüber fortzubewegen, ausserdem
                kommt er in rage, ganz wiggelig und böse, und kann sich dann im fremden
                Anlasser austoben - durch das schwarze kabel kann dann, der danach ja tote Strom, wieder zurück.

                Würdest du schwarz an (+) anschliessen,
                hätte der Strom Angst in das dunkle, schwarze, Kabel reinzufliessen,
                käme völlig verschüchtert am andern Auto an, und hätte keine Energie mehr
                den Anlasser zu bewegen....

                ist doch loooogisch oder ?!

                Grinsende Grüße

                Dirk
                ... endlich begreif ich das. Ist ja bei der Hauselektrik genauso - da kommt der Strom (muß wohl besoffen sein, weil er immer so hin- und herschwankt) durchs blaue Kabel und geht dann tot wieder durchs schwarze ausgenüchtert und traurig zurück - und weil die Erde bunt ist, ist das entsprechende (sowieso nutzlose , weil ja eh nix durchfließt ) Kabel wie eine grüngelbe Blumenwiese...

                Ganz schön poetisch so Strom...

                u made my day

                Markus

                Kommentar


                • #9
                  und weils so schön ist ...... hier noch einige Erklärungen:

                  Strom ist sehr dünn. Deshalb braucht man für Strom keinen Schlauch; er geht durch einfachen Draht, so dünn ist er. Mit Holz kann man keinen Strom übertragen; wahrscheinlich saugt Holz ihn auf. Mit Kunststoff ist es genauso.

                  Wenn Strom nicht gebraucht wird, ist er nicht mehr dünn. Im Gegenteil, er ist dann sehr dickflüssig, damit er nicht aus der Steckdose läuft, sonst müsste ja immer ein Stopfen auf der Steckdose sein. Woher Strom weiß, dass er gebraucht wird und dünn werden muss, ist noch unklar; wahrscheinlich sieht er, wenn jemand mit einem Elektrogerät in den Raum kommt.

                  Strom ist nicht nur sehr dünn, sondern auch unsichtbar. Daher sieht man nicht, ob in einem Draht Strom ist oder nicht; dann muss man ihn anfassen.

                  Wenn Strom drin ist, tut es weh; das nennt man Stromschlag. Manchmal merkt man auch nichts; entweder, weil kein Strom drin ist oder weil man plötzlich tot ist: Das nennt man dann Exitus.

                  Strom ist vielseitig, man kann damit kochen, bohren, heizen und vieles mehr.

                  Wenn man einen Draht mit Strom an einen anderen Draht mit Strom hält, funkt und knallt es; das nennt man einen Kurzschluss. Aber dafür gibt es Sicherungen, die kann man dann wieder eindrehen.

                  Außer dem Strom im Kabel gibt es noch Strom zum Mitnehmen; der ist in einer kleinen Schachtel verpackt. Der Elektrofachmann nennt so etwas Batterie. Der Strom in einer Schachtel kann natürlich nicht sehen, ob er gebraucht wird oder nicht; deshalb läuft er manchmal einfach so ohne Grund aus und frisst alles kaputt.

                  Es gibt mehrere Arten von Strom: Starkstrom: Heißt so, weil es unheimlich stark ist, was man mit ihm machen kann. Wechselstrom: Heißt so, weil seine Verwendung häufig wechselt. Gleichstrom: Hat seinen Namen, weil es ihm völlig gleich ist, was man mit ihm macht.

                  Kommentar


                  • #10
                    Genau! Und Klingeldraht eignet sich hervorragend für die komplette Stromversorgung im Haus

                    (Ne, war nur Spass, hat mir mal jemand ne Anekdote zu erzählt )

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X