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    Hallo mal allerseits,

    nachdem jetzt die Hauptstadt der Kehrwoche (Stuttgart) zur Hauptstadt des Feinstaubs erklärt wurde....

    wie ist denn der neueste Stand bezüglich Nachrüstung von Russfiltern für den IIer 2.0 HDI?

    Weiss da jemand was?

    Grüßle Uli

  • #2
    Zitat von richie66
    Hallo mal allerseits,

    nachdem jetzt die Hauptstadt der Kehrwoche (Stuttgart) zur Hauptstadt des Feinstaubs erklärt wurde....

    wie ist denn der neueste Stand bezüglich Nachrüstung von Russfiltern für den IIer 2.0 HDI?

    Weiss da jemand was?

    Grüßle Uli
    Ja, wie ist der Stand ?

    Habe letzte Woche wegen Insp. beim Händler angerufen und auch mal wegen evtl. Nachrüstung beim Partner gefragt.
    Die Antwort: Erstmal nix geplant - er weiss auch nichts neues über FAP.

    Üben wir uns also in Geduld.

    Gruss an alle.

    Lupe

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    • #3
      Hallo an alle betroffenen,

      hab' vor ein paar Tagen einen Bericht im TV gesehen. Es gibt schon einige fertige Nachrüstteile, allerdings ist der Vertrieb solange eingefroren, bis der gesetzliche Rahmen klar ist....im Westen nix neues.

      Zum Thema FAP. Angeblich (inoffizielle Quelle) bastelt Cit an einem 2.0 HDI FAP 66KW. Der 1.6 FAP wird wohl nicht kommen, da das Werk voll ausgelastet sei und eine höhere Kapazität für diesen Motor nicht möglich ist (wird ja nicht nur bei PSA verbaut).

      Naja, wenn's mal stimmt.

      LG
      Jan

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      • #4
        Russfilter - Antwort von Citroen

        Habe heute mal ne Anfrage zu Citroen geschickt und promt ne Antwort erhalten:

        -------------------------------------------------------------------
        From [email protected]
        To [email protected]
        Subject Ihr_Schreiben_an_CITROËN_Deutschland
        Date Wed, 30 Mar 2005 11:50:05 +0200
        Attachments

        Der Berlingo hat einen Oxidationskatalysator ab Werk verbaut
        -------------------------------------------------------------------

        Was auch immer das heißen soll.

        Unser Berli hat das erste mal Bekanntschaft mit einer Anhängerkupplung gemacht , aber zum Glück iser ja vorne schön hoch, da is nicht viel passiert.

        MfG
        Jan

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        • #5
          Zitat von jackjoe
          Habe heute mal ne Anfrage zu Citroen geschickt und promt ne Antwort erhalten:

          -------------------------------------------------------------------
          From [email protected]
          To [email protected]
          Subject Ihr_Schreiben_an_CITROËN_Deutschland
          Date Wed, 30 Mar 2005 11:50:05 +0200
          Attachments

          Der Berlingo hat einen Oxidationskatalysator ab Werk verbaut
          -------------------------------------------------------------------

          Was auch immer das heißen soll.
          Typische Citroen-Antwort
          Der Oxidationskatalysator hat leider rein gar nichts mit den Partikelfiltern zu tun, um die es hier geht. Der Oxidationskatalysator sorgt dafuer dass per chem. Reaktion Stickoxide und Kohlenmonoxide unschaedlich gemacht werden. Der Feinstaub geht aber ungehindert durch....
          Ich habe heute auch mal nachgefragt bei Citroen...Antwort steht noch aus.
          Gleichzeitig habe ich auch mal bei Citroen-Oesterreich nachgefragt. Vielleicht sind die da schon etwas weiter ?

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          • #6
            Hi,

            sobald es die ersten Fahrverbote wegen Feinstaub hagelt, werden alle nach Nachrüstfiltern schreien. Das wird dann genau so laufen wie damals, als Autos mit Kat bei Smokalarm fahren durften und die ohne nicht. Die Lawine ist losgetreten. Bald blüht der Nachrüstmarkt. Ihr werdet sehen. EU sei Dank.

            Gruß Martin

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            • #7
              Diese mail habe ich Samstag erhalten:

              Twin-Tec Rußfilterkats für französische PKW


              Sehr geehrter Herr *******,

              zunächst einmal besten Dank für Ihr Interesse an den oben erwähnten Produkten, vor allem aber für die Informationen nach sicherlich sehr aufwendigen Recherchen innerhalb der PSA-Kundschaft.

              Auch wir gehen davon aus, dass der Gesetzgeber die Nachrüstung von Rußfiltern ab 01.01.2006 fördern wird, allerdings ist länderseitig bisher noch keine Finanzierung gesichert und, was viel wichtiger ist: zum jetzigen Zeitpunkt liegen noch keine Richtlinien vor, welche Anforderungen an die Nachrüstung von Rußfiltern gestellt werden.

              Erst nach Kenntnisgabe sind wir in der Lage, unser Lieferprogramm zu komplettieren und die einzelnen Produkte entsprechend homologieren zu lassen.

              In der Prioritätenstellung werden wir uns ganz sicher nach Marktvolumina, Markenakzeptanz sowie aber auch nach der Möglichkeit der Zusammenfassung von Motorentypen richten. Hier ist eine Anzahl von deutschen Modellen naturgemäß in der ersten Betrachtung, so dass wir nicht damit rechnen können, Rußfilterkat-Systeme für PSA-Fahrzeuge vor etwa Mitte 2006 anbieten zu können.

              In jedem Fall werden uns Ihre Hinweise über die umrüstwilligen Fahrzeughalter der einzelnen PKW-Typen bei der Produktauswahl hilfreich sein. Die weitere Entwicklung, auch programmbezogen, werden wir im Internet unter www.twintec.de oder www.dieselrussfilter.de darstellen, so dass Sie zeitgerecht erfahren können, wann wir mit Lieferungen der für Sie interessanten Fahrzeuge einsetzen.

              Freundliche Grüße

              Jochen Krainski

              Vertriebsleitung






              Wie so oft hat die liebe Politik mal wieder was verschlafen.
              Mit dem Ruf nach Fahrverboten sind Sie dann um so schneller statt erstmal die Grundlagen für die Einführung des Filters zu schaffen. Wenn ich es recht entsinne ist noch im letzten Jahr der Termin für die Einführung des Filters in die weite Zukunft geschoben worden.
              Und jetzt diese Panik und die Reaktionen von der politischen Seite kann ich nicht nachvollziehen. Die Wähler sollen es mal wieder ausbaden.

              Wer an einem Filter Interesse hat sollte sich bei http://russfilter.dyndns.info/ eintragen, vielleicht beschleunigt der Wunsch nach dem Filter den Vorgang.


              LG Uwe

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              • #8
                Endlich kommt auch mal was gutes von der "EU" Was unsere Regierung nicht gebacken bekommt, schafft jetzt ganz schnell die neue EU-Richtlinie, das finde ich richtig Klasse, jetzt kann sich von den Herren um Trittin keiner mehr rausreden.
                Ich hoffe nur, das die Nachrüstfirmen nicht erst wieder Monatelang die deutschen Autoherrsteller bevorzugen und wir ewig lange auf einen Nachrüstsatz warten müßen.

                Kommentar


                • #9
                  Noch was zum Thema:

                  90 Prozent der Peugeot-Diesel mit Rußfilter

                  Rund 90 Prozent aller Käufer eines Peugeot-Dieselfahrzeugs in Deutschland haben sich in den ersten zwei Monaten des Jahres 2005 für eine Version mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP entschieden. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Saarbrücken mit. Im Jahr 2004 lag dieser Wert noch bei 85 Prozent. Im Januar 2005 sei das einmillionste Fahrzeug mit Rußpartikelfilter vom Band gelaufen. Seit Einführung der FAP-Technik im Jahr 2000 liege Deutschland mit über 118.000 zugelassenen Fahrzeugen bis Februar 2005 auf Platz drei hinter Spanien mit 121.600 Fahrzeugen. Spitzenreiter bleibt Frankreich mit über 404 000 Zulassungen.

                  Quelle:
                  http://www.ftd.de/ub/in/1111217815275.html?nv=wn

                  Gruß

                  Alexander

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                  • #10
                    Zitat von kruemel
                    Endlich kommt auch mal was gutes von der "EU" Was unsere Regierung nicht gebacken bekommt, schafft jetzt ganz schnell die neue EU-Richtlinie, das finde ich richtig Klasse, jetzt kann sich von den Herren um Trittin keiner mehr rausreden...........
                    (
                    Hallo allerseits, das stimmt so nicht!
                    Es ist ca. ein Jahr her, da habe ich mich bei dem Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordneten, Dr. Ernst Diter Rossmann, erkundigt, wann dann endlich der Dieselrußfilter gefördert wird.
                    Am gleichen Tag noch erhielt ich eine umfassende Antwort per E-Mail. Dem angehängt waren auch zwei Schriftstücke bzw. Initiativen der Bundesregierung, eine davon waren von Trittin selber. Aus diesen ging eindeutig hervor, daß Deutschland eine solche Verordnung nicht alleine, also ohne die EU, erlassen kann! Ich hatte diese komplette Antwort einerzeit hier auch "veröffentlicht", finde das aber nicht wieder.
                    Wenn es also nach der deutschen Bundesregierung geht, hätten wir diese steuerliche Förderung schon, die EU hat bisher alle Initiativen gestopt.
                    Gruß Wolfgang
                    Seit 2013: Citroen Picasso C3 Airdream Exclusive mit EGS6-Getriebe
                    April 2011 bis Febr. 2014 Berlingo MS HDI 112.
                    2009-2013 Nemo HDI. Bretthart aber ungemein praktisch
                    2004 bis 2009: Berlingo HDI, damit habe ich 140.000 problemlose Kilometer gefahren
                    Ab Sommer 2023: Proace City Verso HDI Automatik in Bismutsilber

                    Teilnehmer an zwölf Berlingo-Pfingsttreffen, neun Berlingo-Grünkohlessen und zwei Sommertreffen.

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                    • #11
                      Zitat von Ouzo auf Berli
                      Wenn es also nach der deutschen Bundesregierung geht, hätten wir diese steuerliche Förderung schon, die EU hat bisher alle Initiativen gestopt.
                      Hi!

                      Bremser ist der Bundesrat. Kfz-Steuer ist eine Ländersteuer und die Bundesländer können/wollen sich nicht auf eine steuerliche Förderung einigen.

                      Peter

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                      • #12
                        Hallo,
                        muss mich jetzt auch mal zu dem Thema äußern. Schon vor mehr als 5 Jahren wurden Untersuchungen (an der Uni ETH Zürich) zum Partikelausstoß von Diesel PKW mit alarmierenden Ergebnissen veröffentlicht. Beispielsweise wurde festgestellt, dass ein (damals) neuer Mercedes Turbodiesel fast genauso viele Partikel ausstößt wie ein rauchender uralt Dieselmotor, die Partikelgröße aber viel kleiner ist und damit die Rußmenge nach Gewicht auch kleiner ist. Jedoch wurde damals schon eindringlich davor gewarnt, dass genau diese kleinen Partikelgrößen ein sehr großes gesundheitsschädliches Potenzial haben, da sie sehr tief in die Lungenverästelungen eindringen und evtl. sogar von dort in die Blutbahn gelangen können. Das gesamte Thema ist also schon sehr alt. Was mich persönlich ärgert ist die Tatsache, dass damals die deutschen Automobilhersteller mit diesen Ergebnissen konfrontiert wurden und den Partikelfilter als einfache und absolut wirksame Lösung damals schon konsequent abgelehnt und auf eine Rußreduzierung durch optimierte Motorsteuerung gesetzt haben. Dies funktioniert natürlich nicht und kann vor allem nicht in allen betriebszuständen eines Dieselmotors gewährleistet werden. Hier hat die Managementebene der deutschen Automobilhersteller absolut versagt. Ein relativ einfach zu lösendes Problem wollte man mit komplizierter deutscher Technik lösen und hat dabei von Anfang an auf den falschen Weg gesetzt. Als nächstes hat die deutsche Politik versagt, indem sie den Automobilherstellern den Weg in Sachen Dieselruß nicht klar prognostiziert und der Öffentlichkeit nicht eindringlich vom Kauf von Dieselfahrzeugen abgeraten haben. Der Werbung vom sauberen Diesel PKW wurde nichts entgegengestellt. Diesel PKW sind ja in zweifacher Sicht umweltschädlicher als Benzin PKW. Einmal der Rußausstoß und dann der gegenüber einem Benzin PKW mit Kat extrem hohe NOx Ausstoß. Darüber sollte die Öffentlichkeit doch mal informiert werden und jetzt schon dem Diesel PKW Käufer klargemacht werden, dass er 1. einen Rußfilter braucht und 2. in Zukunft mit der Forderung nach einem Kat für die NOx rechnen muss. Nicht dass dann wieder das Fordern nach Steuervergünstigung für eine nicht umweltfreundliche Technologie anfängt. Ich denke, dass die Dieseltechnologie im PKW Bereich sowieso langfristig keine Zukunft hat.
                        Ich würde und habe in den letzten Jahren allen die mich gefragt haben vom Kauf eines Diesel PKW abgeraten und den Vielfahrern ein Erdgas PKW empfohlen. Die jetzige Entwicklung war schon lange abzusehen.
                        Übrigens ist in der Schweiz Diesel teurer als Benzin. Dort hat man anscheinend konsequenter das Wissen um die Umweltgefahren umgesetzt.
                        So long.
                        Manni

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                        • #13
                          WDR2 Radio - 7Uhr und etwas

                          Hallo zusammen!

                          Punkt 1: Ich kann Manni nur zustimmen. Aus den von ihm genannten Gründen haben wir uns letztes Jahr für einen 1.6i entschieden, obwohl vom Fahrgefühl der HDI einen besseren Eindruck machte.

                          Punkt 2: Heute morgen habe ich auf WDR 2 einen Bericht gehört, nachdem die armen Mercedes- und VW-Fahrer sowie Werkstätten total verunsichert seien und leider noch kein Kat im Angebot sei. Leider hat dieser Bericht mit keiner Silbe erwähnt, dass Twintec für zahlreiche Modelle der genannten Konzerne bereits Filter anbietet.

                          Punkt 3: Im gleichen Bericht wurde erwähnt, dass PKW-Diesel nur 6 % Anteil am Feinstaub haben. Es stellt sich aus meiner Sicht dann wirklich die Frage, ob die ganze Diskussion bezüglich eines Fahrverbots für PKW-Diesel einen Sinn hat, außer dem, gegenüber der EU kräftigen Aktionismus zu zeigen. Ich könnte mir vorstellen, dass aufgrund der auslaufenden Heizperiode die Belastung in den nächsten Monaten weitaus geringer wird. Was passiert jetzt eigentlich mit den Heizungen, die in den letzten Jahren nicht modernisiert wurden. Bekommen die auch ein Heizverbot?

                          Mit nachdenklichen Grüßen,

                          Udo

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                          • #14
                            Zitat von running_udo
                            Leider hat dieser Bericht mit keiner Silbe erwähnt, dass Twintec für zahlreiche Modelle der genannten Konzerne bereits Filter anbietet.
                            Hi!

                            Und was Twintec derzeit noch nicht anbietet wird in Österreich bereits eingebaut. Remus bietet dort den Rußfilterkat auch für den 1,9 D (Renault) an. http://www.remus.at/RFK/

                            In Graz wird der Einbau mit 400 EUR gefördert (300 EUR land Steiermark, 100 EUR Stadt Graz.

                            Da nützt auch kein Schimpfen über Trittin (der fordert schon seit Jahren eine steuerliche Förderung für den nachträglichen Einbau von Rußfiltern) und die Bundesregierung. Der wahre Bremser ist der unionsdominierte Bundesrat - zuständig für die Kfz-Steuer. Die wollen vor allem den "Regierungskarren" so richtig an die Wand fahren sehen.

                            Und welcher Deutsche baut schon freiwillig in Österreich einen Rußfilterkat ein ohne zu wissen, was ihn danach in Deutschland steuerlich erwartet.

                            ps: Bekannte in Österreich berichten mir, dass es keinen Leistungsverlust gibt, nur einen minimalen Mehrverbrauch von 0,3 bis 0,5 l/100 km.

                            Remus wird in Deutschland von der Fa. Twintec vertrieben und Twintec wartet schon mehrere Jahre auf den steuerlichen "Startschuss".

                            Peter

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Manni
                              Hallo,
                              muss mich jetzt auch mal zu dem Thema äußern. Schon vor mehr als 5 Jahren wurden Untersuchungen (an der Uni ETH Zürich) zum Partikelausstoß von Diesel PKW mit alarmierenden Ergebnissen veröffentlicht. Beispielsweise wurde festgestellt, dass ein (damals) neuer Mercedes Turbodiesel fast genauso viele Partikel ausstößt wie ein rauchender uralt Dieselmotor, die Partikelgröße aber viel kleiner ist und damit die Rußmenge nach Gewicht auch kleiner ist. Jedoch wurde damals schon eindringlich davor gewarnt, dass genau diese kleinen Partikelgrößen ein sehr großes gesundheitsschädliches Potenzial haben, da sie sehr tief in die Lungenverästelungen eindringen und evtl. sogar von dort in die Blutbahn gelangen können. Das gesamte Thema ist also schon sehr alt. Was mich persönlich ärgert ist die Tatsache, dass damals die deutschen Automobilhersteller mit diesen Ergebnissen konfrontiert wurden und den Partikelfilter als einfache und absolut wirksame Lösung damals schon konsequent abgelehnt und auf eine Rußreduzierung durch optimierte Motorsteuerung gesetzt haben. Dies funktioniert natürlich nicht und kann vor allem nicht in allen betriebszuständen eines Dieselmotors gewährleistet werden. Hier hat die Managementebene der deutschen Automobilhersteller absolut versagt. Ein relativ einfach zu lösendes Problem wollte man mit komplizierter deutscher Technik lösen und hat dabei von Anfang an auf den falschen Weg gesetzt.
                              Hi Manni,

                              bis dahin gehe ich Deinen Weg, allerdings sehe ich mich als Dieselfahrer ab jetzt von Dir provoziert. Es ist nicht gut einfach anderen den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben.

                              Zitat von manni
                              Als nächstes hat die deutsche Politik versagt, indem sie den Automobilherstellern den Weg in Sachen Dieselruß nicht klar prognostiziert und der Öffentlichkeit nicht eindringlich vom Kauf von Dieselfahrzeugen abgeraten haben. Der Werbung vom sauberen Diesel PKW wurde nichts entgegengestellt. Diesel PKW sind ja in zweifacher Sicht umweltschädlicher als Benzin PKW. Einmal der Rußausstoß und dann der gegenüber einem Benzin PKW mit Kat extrem hohe NOx Ausstoß. Darüber sollte die Öffentlichkeit doch mal informiert werden und jetzt schon dem Diesel PKW Käufer klargemacht werden, dass er 1. einen Rußfilter braucht und 2. in Zukunft mit der Forderung nach einem Kat für die NOx rechnen muss. Nicht dass dann wieder das Fordern nach Steuervergünstigung für eine nicht umweltfreundliche Technologie anfängt. Ich denke, dass die Dieseltechnologie im PKW Bereich sowieso langfristig keine Zukunft hat.
                              Ich würde und habe in den letzten Jahren allen die mich gefragt haben vom Kauf eines Diesel PKW abgeraten und den Vielfahrern ein Erdgas PKW empfohlen. Die jetzige Entwicklung war schon lange abzusehen.
                              Übrigens ist in der Schweiz Diesel teurer als Benzin. Dort hat man anscheinend konsequenter das Wissen um die Umweltgefahren umgesetzt.
                              So long.
                              Manni
                              An unseren Umweltproblemen sind wohl alle Verbrennungsmotoren, also auch Ottomotoren, mit schuld. Selbst mit einem Kat ausgerüstete Fahrzeuge stoßen immernoch genügend NOx aus. Dazu kommen noch CO und HC. Mal zur Erinnerung, nach Euro4 ist das Verhältnis bei CO 1 : 0,5 und bei NOx sind es 0,08 : 0,25 g/km. HC wird übrigens nur bei Ottomotoren gemessen. Erdgas kann diese Verhältnisse zwar verändern, aber auch dieser Treibstoff hat seine schlechten Seiten. In Summe betrachtet, werden es in Zukunft beide Arten von Motoren schwer haben die Zeit zu überdauern. Der Grund ist nicht nur die Umwelt, sondern auch die Erdölreserve.

                              Was die Schweiz angeht, da denke ich einfach mal an GB. Da sind die Kfz-Steuern für Otto- und Dieselmotor gleich und die Steuer für Treibstoff auch. Dass ergibt, dass der Diesel teurer ist, als Benzin. Diese Art der Besteuerung liegt allerdings nicht am Umweltbewußtsein der Briten. Mit Sicherheit nicht, denn in Sachen Umweltschutz ist GB ein Entwicklungsland.
                              Natürlich will ich den Schweizern nicht das Selbe unterstellen und deshalb sollte man vor einer Aussage mal dort nachfragen.
                              Zuletzt geändert von ; 31.03.2005, 15:28.

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