Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Neue Steuererhöhungen für Dieselfahrzeuge ?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Neue Steuererhöhungen für Dieselfahrzeuge ?

    Die jeweils zum 01. Januar erfolgten Kfz-Steuererhöhungen in den Jahren 2001, 2004 und 2005 basierten noch auf Beschlüsse der ehemaligen Bundesregierung (CDU/CSU/FDP) aus dem Jahre 1997.

    Derzeit sind keine weiteren Steuererhöhungen beschlossen.

    Allerdings möchten zwei unionsregierte Bundesländer (Bayern, Baden-Württemberg) gerne die Kfz-Steuern mal wieder erhöhen – der deutsche Michel schiebt die Steuererhöhungen ja doch Rot-Grün wieder in die Schuhe – obwohl Kfz-Steuern ja Steuern für die Bundesländer sind.

    München, 05. Apr - Die bayerische Landesregierung hat sich zur Bekämpfung der Feinstaub-Belastung in der Luft für finanzielle Vergünstigungen für Halter von Diesel-Autos und Lastwagen mit Rußfilter ausgesprochen.

    Bei Autos seien bundesweit aufkommensneutrale steuerliche Anreize für Diesel-Rußfilter nötig, sagte Umweltminister Werner Schnappauf nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München. Besitzer älterer Fahrzeuge müssten etwas mehr, Eigentümer neuer oder nachgerüsteter Wagen etwas weniger bezahlen. Für Lkw schlug die Landesregierung vor, bei der Lkw-Maut den Spielraum für unterschiedliche Gebühren zu Gunsten schadstoffärmerer Fahrzeuge auszunutzen. "Je früher sich in neuen oder nachgerüsteten Lkw Rußfilter auszahlen, desto schneller werden die Spediteure auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umstellen. Deshalb muss für Ruß-Lkw eine höhere Maut fällig werden als für Lkw mit Filtern", forderte Schnappauf (CSU).

    Die Bundesregierung hatte beschlossen, beim Kauf von Neuwagen in den Jahren 2006 und 2007 bei der Kfz-Steuer einmalig Nachlässe für Dieselfilter zu gewähren. SPD- und unionsgeführte Länder hatten das Vorhaben aber zurückgewiesen, weil ihnen dadurch Einnahmen aus der ihnen zustehenden Steuer entgingen. In der bayerischen Landeshauptstadt München war bereits an Ostern der Jahreswert für die erlaubte Zahl von Tagen mit Überschreitungen des Feinstaub-Grenzwertes übertroffen worden.

    Quelle: Reuters
    und

    Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) sagte nach der Sitzung, er halte steuerliche Anreize nach wie vor für den falschen Weg. Er verwies auf Kosten von 200 Millionen Euro jährlich für das Land, falls die Bundesregierung die Kosten für den Rabatt auf die Bundesländer abwälze. Zudem plädierte er für einen Verzicht auf weitere Subventionen.

    Die baden-württembergische Landesregierung billigte gestern ein entsprechendes Konzept gegen den Willen von Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU). Demnach sollen für Autos, die mit Filter ausgestattet sind, weniger Kraftfahrzeugsteuern als heute bezahlt werden. Fahrzeuge ohne Rußfilter werden künftig mit einer höheren Steuer belastet.
    Quelle: Stuttgarter Zeitung

    Peter

  • #2
    ..liest sich für mich eher so: die Steuern bleiben gleich für die, die Filter haben und werden erheblich teurer für die, die keinen haben...weil Steuersenkungen kann ich mir schonmal gleich gar nicht vorstellen...
    Naja zumindest wird das Citroen dazu bewegen, die ablehnende Haltung gegenüber Nachrüstfiltern zu überdenken...sonst können sie nämlich den ganzen Bestand an HDis ohne Filter postwendend verschrotten...

    Kommentar

    Lädt...
    X