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Berlingo 1,8L Schlamm im Motorölnachfülldeckel

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  • Berlingo 1,8L Schlamm im Motorölnachfülldeckel

    Hallo erstmal,
    habe den 1,8 L Berlingo mit 90 PS,
    als ich gestern Öl nachgefüllt habe, habe ich gesehen das so eine bräunlich
    schmierige Masse im Deckel ist. Am Ölmeßstab sind kleine wassernäßeperlen drauf, hoffe jetzt nicht das da die Kopfdichtung durch ist !

    Hat so etwas vielleicht noch jemand festgestellt der einen 1,8 fährt ?

    Gruß
    Harald

  • #2
    Hallo bluetooths

    Die Moccabraune Masse kommt vom hohen Wassergehalt im Öl und das wahrscheinlich vom Kurzstreckenverkehr!
    Wie lange liegt der Ölwechsel zurück?Fährst Du ab uns zu auf die Bahn?
    (Dann würde das Wasser wieder verschwinden)

    Gruß Kai

    Siehe auch hier:
    http://www.berlingo.org/showthread.p...0&page=1&pp=10

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    • #3
      Hallo Kai,

      nein die Kiste wird fast nie auf der Autobahn gefahren, ist das
      Stadtauto meiner Frau.
      Den letzten Ölwechsel hab ich vor einem Jahr gemacht, ist im Sommer wieder dran.
      Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt dann praktisch vom Kondenzwasser.

      Danke für deine Hilfe

      Gruß
      Harald

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      • #4
        Hi und Guten Morgen,

        sehe ich nicht so dramatisch, im Winter bin ich jetzt auch etwas mehr Stadt gefahren (etwa 1 Monat) und hatte auch eine seifige Masse im Deckel. Habe mir auch schon Gedanken gemacht und mich im Netz belesen. Wird wohl am Stadtverkehr und daraus resultierenden Kondenswasser liegen. Nach dem Urlaub in Dänemark war jedenfalls alles wieder weg ... Also mal ordentlich warmfahren damit das Wasser verdunsten kann ...

        Marcel

        Berli 1.8i 99 BJ

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        • #5
          Hallo Harald,

          für das Stadtauto Deiner Frau würde ich Dir das Mobil 1 OW-40 wärmstens empfehlen. Ist zwar etwas teuer, dafür ist es aber Spitze. Damit habe ich schon mehrere "verdreckte" Motoren wieder "blitzeblank" gekriegt.

          Hier zwei Links, die meine Erfahrungen bestätigen:

          1. http://www.ciao.de/Mobil_1_OW_40__Test_2784866

          2. http://www.db-forum.de , weiter auf Motor, Beitrag Alles rund ums Motoröl ...

          Nimm Dir für den 2. Link einfach mal viel Zeit.

          Peter

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          • #6
            Schlamm im Deckel

            Hallo, ich würde mal sagen, das eventuell etwas mit der Kurbelgehäuseentlüftung etwas nicht stimmt ! Wenn alles andere in ORDNUNG ist, dann schau hier mal nach ! Das war nämlich früher bei den Benziner ( VW - ich hatte mehrere ) auch die Problematik, es sammelt sich dann vermehrt KONDENSWASSER an, weil es nicht abgefüht wird ! UND man meint eventuell vor einem KOLLAPS zu stehen, dem ist aber nicht immer so..........................
            Natürlich sind KURZSTRECKEN, das totale GIFT für das AUTO udn auch dazu noch das ständige an und aus ! Im Gegensatz zum TAXI ( früher ), dort ging der Motor nicht mal nach 24 Stunden aus und lief somit trotz KURZSTRECKEN, 500.000 Km !

            Frage doch mal Deinen Händler nach der Kurbelgehäusenentlüftung, wo die ENDET ?????????????????????????????????????????????????? ????????????????

            Mfg B. Gläser

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            • #7
              Zitat von glaeser
              Hallo, ich würde mal sagen, das eventuell etwas mit der Kurbelgehäuseentlüftung etwas nicht stimmt !
              Och ne, Kinners, nicht alles was 1.8i heißt ist auch gleich ein Problem der Kurbelgehäuseentlüftung.... - Beim Verbrennen von Kohlenwasserstoffen (Benzin, Diesel, Gas etc.) entsteht hauptsächlich CO2 und H2O, wie wir wissen 2 höchst gefährliche Stoffe, weil gegen CO2 ist der Bundeumweltminister (was atmet der eigentlich aus?) und in H2O sind schon ganz viele Leute ertrunken, aber ich schweife ab... - Das meiste dieser 2 Substanzen, die bei der Verbrennung entstehen und ein größeres Volumen einnehmen als die in der Ansaugluft verwirbelten Kohlenwasserstoffe, dient dazu, den Kolben nach unten zu drücken, so dass wir fahren können. Ein bißle was von diesen gasförmigen Substanzen mogelt sich aber auch an den Kolbenringen vorbei und saust ins Kurbelgehäuse. Hier dürfte das CO2 sofort durch die nächste Öffnung (Kurbelgehäuseentlüftung) raussausen (der Motor pupst quasi ) und dem H2O wirds in dem im Kurzstreckenverkehr noch untemperierten Öl etwas zu kalt, so dass es beschließt wieder den flüssigen Aggregatzustand anzunehmen. Da es im Kurbelgehäuse aber richtig rund geht, weil da die Kurbelwelle sich ein paar tausendmal in der Minute rumdreht, wird das H2O mit dem Öl, was da sein soll, vermischt und es bildet sich eine "Emulsion" (so was wie in der Feuchtigkeitscreme fürs Gesicht oder in der Milch, bevor man sie zu Butter rührt). Diese Emulsion ist nunmal bräunlichcappucinokaffefarbig - je nach H2O-Menge im Öl. Fährt man nun eine längere Strecke, wird das Öl richtig kuschelig warm und das H2O findet das so toll, dass es wieder gasförmig wird. Nun hat es die Chance, den gleichen Weg zu gehen, wie oben das CO2. Und siehe da, nach einer längeren Autobahnfahrt ist wieder nur Öl im Öl

              Zitat von glaeser
              Wenn alles andere in ORDNUNG ist, dann schau hier mal nach ! Das war nämlich früher bei den Benziner ( VW - ich hatte mehrere ) auch die Problematik, es sammelt sich dann vermehrt KONDENSWASSER an, weil es nicht abgefüht wird ! UND man meint eventuell vor einem KOLLAPS zu stehen, dem ist aber nicht immer so..........................
              Natürlich sind KURZSTRECKEN, das totale GIFT für das AUTO udn auch dazu noch das ständige an und aus ! Im Gegensatz zum TAXI ( früher ), dort ging der Motor nicht mal nach 24 Stunden aus und lief somit trotz KURZSTRECKEN, 500.000 Km !
              Ich hab mal gelesen, dass ein Kaltstart mindestens so viel Schaden anrichtet wie 30km Fahrbetrieb.

              Btw Gläser: Ich tu mich ein bißchen schwer mit dem Lesen deiner Artikel. Nicht jedes 5. Wort ist so bedeutungsschwanger, dass man es durchgehend groß schreiben muss... - oder hat deine Tastatur ein Problem?

              Grüßle

              Markus

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              • #8
                Zitat von d-zug
                Ich hab mal gelesen, dass ein Kaltstart mindestens so viel Schaden anrichtet wie 30km Fahrbetrieb.
                Grüßle

                Markus
                1 Kaltstart = 200 km auf der Autobahn

                So hab' ich es zu meiner Azubizeit gelernt.

                Gruß,

                Frank

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                • #9
                  Zitat von d-zug
                  Btw Gläser: Ich tu mich ein bißchen schwer mit dem Lesen deiner Artikel. Nicht jedes 5. Wort ist so bedeutungsschwanger, dass man es durchgehend groß schreiben muss... - oder hat deine Tastatur ein Problem?

                  Grüßle

                  Markus
                  Es gibt auch so schöne Möglichkeiten wie Fettschrift, unterstrichen oder kurisv, wenn man etwas hervorheben will

                  Kommentar


                  • #10
                    ...mensch D-Zug,
                    das liest sich aber echt schön.
                    Kuschelig warm,echt gut

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo,

                      besten Dank für euere Tips, bin jetzt schon beruhigt das ihr teilweise
                      auch so eine schöne Creme im Öl habt.

                      Kannte das nur von meinem Vorgängerfahrzeug das dann den Löffel wegen
                      einer undichtigkeit im Motorblock abgegeben hat.


                      Naja gegen den kurzstreckenverkehr kann ich ja mal nix gegen machen, aber werde beim nächsten Ölwechsel das bessere Öl reinschütten, um dann vielleicht doch auf der sicheren Seite zu sein.

                      Gruß
                      Harald

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                      • #12
                        Zitat von bluetooths
                        Naja gegen den kurzstreckenverkehr kann ich ja mal nix gegen machen, aber werde beim nächsten Ölwechsel das bessere Öl reinschütten, um dann vielleicht doch auf der sicheren Seite zu sein.

                        Gruß
                        Harald
                        Hallo Harald,

                        benutze schon länger Castrol GTX7 Dynatec 5W40, im 1.6 16V damals wie jetzt auch im HDi. Gibt keine Probleme. 5 Liter gibts für ca. 30 € im Baumarkt, wenns im Angebot ist, das bringe ich auch zu meinen Inspektionen mit.
                        Auf der Packung steht, daß es ideal für Kurzstrecken und Vielfahrer wäre.
                        Ich fahre ja meist täglich auch nur 6km zur Arbeit, seltener mal längere Strecken.

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                        • #13
                          Hallo!

                          Wer erschöpfend über das Thema Motoröl informiert werden möchte, kann hier mal nachlesen. Dafür sollte aber etwas Zeit mitgebracht werden, ist etwas länger... Besonders die Beiträge von "Sterndocktor" sind interessant.

                          Eine Zusammenfassung gibt's hier.

                          Zum oben erwähnten Öl gibt es in der Zusammenfassung unter "Castrol" auch eine Bemerkung: Ist ein HC-Öl.

                          Gruß Stephan

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