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Berlingo HDI zum 1. Mal richtig ausgefahren

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  • Berlingo HDI zum 1. Mal richtig ausgefahren

    hi,

    vor einer woche machten wir nen miniverbrauchstest(450 km Autobahn, 220 km Bundesstrasse). bei 2000 u/min hochschalten, bundesstrasse 100 km/h, autobahn 110 km/h. ergebnis 6.7 l/100 km.

    heute nun waren wir ca. 200 km auf der autobahn(+ 200 km gut ausgebaute bundesstrasse bei 120 km/h) unterwegs. dabei hatten wir die gelegenheit die höchstgeschwindigkeit ausgiebig zu testen, da kaum verkehr war(darum dauervollgas).

    ergebnis: 170 km/h auf topfebener strecke, 186-187 km/h bergab.

    sogar als die autobahn ziemlich stark anstieg fiel er nie unter 155 km/h.

    und das beste, der verbrauch lag bei nur 7.8 l/100 km. irgendwie kaum vorstellbar für mich, daß zwei sooooo extreme fahrweisen(habe beim beschleunigen immer erst über 3500 u/min geschaltet, auch wenn das beim diesel eh nix bringt. wollte halt wirklich wissen, wie weit man den verbrauch nach oben treiben kann) sooooo nen minimalen verbrauchsunterschied ergeben. unterschiedliche betankungen kann ich ausschliessen, da gleiche tanke bzw. sogar selbe zapfsäule.
    komisch oder?

    gruß

    max

  • #2
    Hallo Mad Max,
    mit dem Verbrauch, daß kommt hin.
    Wir sind letzte Woche auch 420 Km Autobahn gefahren ( hin 420 km und zurück 420 km).
    Hin, nur mit Tempomat 130 Km/h - Verbrauch 7,4 liter
    Und zurück , wenn frei war Bleifuss

    so´n scheiß, der Tank ist noch nicht lehr


    grüße Andreas

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    • #3
      Und in der Zeit die Du rausgefahren hast kannst Du was für den Umweltschutz tun

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      • #4
        Zitat von MadMaxII
        irgendwie kaum vorstellbar für mich, daß zwei sooooo extreme fahrweisen sooooo nen minimalen verbrauchsunterschied ergeben.
        Genau das habe ich auch immer wieder festgestellt. Ich fahre immer die gleichen Strecken im Alltag und tanke auch meist an der gleichen Tanke. Einmal eine Tankfüllung extrem geschlichen,früh geschaltet, BAB nich über 110.
        Brachte nur knapp einen Liter/100. Dazu kam ich mir aber wie ein Verkehrshindernis vor - neee, da bleib ich lieber beim normalen Fahrstil - habe mir ja keinen HDI geholt um dann wegen einem Liter Diesel umher zu schleichen....

        LG

        Werner

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        • #5
          Da kann ich Werner nur beipflichten.
          Zwischen extremem Sparfahrstil und einem flotten zügigen Dahingleiten ist kaum ein Unterschied festzustellen.

          Irritiert hat mich allerdings ein Erlebnis von letzter Woche, also ich ca. 600 km mit einem grossen Pferdeanhänger zurückgelegt habe und trotz 90 km/h auf der Autobahn zwischen den Lkws der Verbrauch zwischen 8 und 9 Liter lag.
          Normal sind bei mir so ca. 6 Liter.
          Hätte gedacht, dass dies schon besser ist, da der hohe Berlingo dem höheren Anhänger etwas den Fahrtwind abnimmt, dies ist aber nicht so.

          Aber bei den Spritpreisen derzeit ist eine sparsame Fahrweise durchaus angesagt.

          Gruss Andi

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          • #6
            Zitat von pappa
            Und in der Zeit die Du rausgefahren hast kannst Du was für den Umweltschutz tun
            Genau,
            dann mache ich an einer Raststätte pause und lasse anschliesend den Müll liegen...

            grüße Andreas

            Kommentar


            • #7
              Zitat von pappa
              Und in der Zeit die Du rausgefahren hast kannst Du was für den Umweltschutz tun

              ich hatte ja extra darauf hingewiesen, daß es ein test war, der extrem sein sollte. normal fährt kein mensch so mit dem berli. wollt halt die obere und die untere grenze abstecken. und der test hat ja gezeigt, daß sogar bei sehr schneller fahrweise die umwelt auch nicht recht viel mehr belastet wird.

              gruß

              max

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              • #8
                28.03.2004 49.308
                268
                29,48


                27,09
                11,0
                -----------------------
                29.06.2003 33.172
                1.080
                54,50


                46,82
                5,0
                ------------------

                Mit Berli 1 HDI auch mal Testfahrten gemacht:
                Also 5,0 Liter mit Schleichfahrt und 11,0 Liter mit 200 KM "echtem" Vollgasanteil geht.
                Von geringem Unterschied kann man da nu wirklich nicht reden

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von kruemel
                  28.03.2004 49.308
                  268
                  29,48


                  27,09
                  11,0
                  -----------------------
                  29.06.2003 33.172
                  1.080
                  54,50


                  46,82
                  5,0
                  ------------------

                  Mit Berli 1 HDI auch mal Testfahrten gemacht:
                  Also 5,0 Liter mit Schleichfahrt und 11,0 Liter mit 200 KM "echtem" Vollgasanteil geht.
                  Von geringem Unterschied kann man da nu wirklich nicht reden
                  das kann gut sein, wenn du wirklich nur den vollgasanteil genau messen kannst. nur wie soll das gehen? 200 km und schon wieder tanken? das dürfte nicht repräsentativ sein, da bei so kurzen strecken auch schon 1 oder 2 liter, die weniger rein gehen, das ergebnis verfälschen. und im kreis fahre ich nur ungern auf der AB, nur um wieder an der gleichen tanke vollzumachen.

                  wenn ich bei der von mir angegebenen strecke wirklich nur AB gehabt hätte, wäre der verbrauch sicher höher gewesen, nur leider beginnt die nächste AB in 50 km entfernung.

                  was ich hauptsächlich mit dem thread ausdrücken wollte, ist die tatsache, daß sich die verbräuche zwischen sportlich und verkehrshindernis beim HDI kaum unterscheiden. gemessen im alltäglichen leben und nicht auf´m DIN-prüfstand, wo man wirklich ganz "reine", aber eben im alltäglichen verkehr absolut unrealistische, verbräuche erzielen kann.

                  gruß

                  max

                  Kommentar


                  • #10
                    Hallo Max,

                    also ich kann genau das bestätigen, sein nunmehr 57.000 km - zwischen "defensivst" und vollgas (jeweils für meine Begriffe ) liegen max. 1,6 l, unter 5,9 und über 7,5l bin ich niee gekommen, auch nicht permanent Landstrasse oder vollbepacktest mit 5 Personen auf der AB an die Nordsee mit Tempo 150.

                    Kommentar


                    • #11
                      Also bestätigen kann ich das leider auch nicht: Verbrauch liegt bei mir bei normaler gemischter Fahrweise bei ca 6-6.5 l/100km, über 150 km/h genehmigt sich das Scheunentor dann schon mal 8-9 Liter. Und das ist schon erheblich.
                      Ist aber rein physikalisch leicht zu erklären, da der Windwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit wächst.

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von fraggl
                        Also bestätigen kann ich das leider auch nicht: Verbrauch liegt bei mir bei normaler gemischter Fahrweise bei ca 6-6.5 l/100km, über 150 km/h genehmigt sich das Scheunentor dann schon mal 8-9 Liter. Und das ist schon erheblich.
                        Ist aber rein physikalisch leicht zu erklären, da der Windwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit wächst.
                        Aha:
                        100 km/h entsprechen einem Windwiderstand 100%.

                        110 km/h, also 10% mehr Geschwindigkeit,
                        zum Quadrat, entspricht 100% Zuwachs im Windwiderstand.

                        Also den Doppelten, Faktor 2, von 100 auf 110 km/h?

                        Erstaunlich...

                        Kommentar


                        • #13
                          Wann gehts hier weiter?
                          Physik hat mich bislang kaum interessiert, ich denke in der 8./9. durfte ich das abwählen...
                          Daher habe ich hier Verständnisfragen...

                          grüsse

                          Kommentar


                          • #14
                            Ach ja, editieren ist ja ein Klassenpriveleg...

                            Wenn nun der Windwiderstand sich verdoppelt,
                            bei einer Geschwindigkeitszunahme von lediglich 10%, von 100 auf 110 km/h,
                            der Vebrauch aber definitiv sich bei diesem Geschwindigkeitsunterschied nicht verdoppelt,
                            wird der Wirkungsgrad des Antriebs derart besser?

                            Oder was sagt der Windwiderstand zum Verbrauch aus?
                            Man spricht doch immer von dem Windwiderstandsbeiwert,
                            einem dem Produkt aus Windwiderstand und Stirnfläche.


                            Fragen gibts...

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von HKI.
                              Aha:
                              100 km/h entsprechen einem Windwiderstand 100%.

                              110 km/h, also 10% mehr Geschwindigkeit,
                              zum Quadrat, entspricht 100% Zuwachs im Windwiderstand.

                              Also den Doppelten, Faktor 2, von 100 auf 110 km/h?

                              Erstaunlich...
                              Hallo HKI,
                              da wäre wirklich sehr erstaunlich. Das Abwählen in der 9. Klasse war wohl ein Fehler. Nicht böse sein, ich lache nicht über dich, sondern über deine kuriose Mathematik, für einen Physiker ist sowas wirklich ein guter Montagsmorgenwitz.

                              Aber ich liefere auch gerne die Korrektur dazu:
                              Bei quadratischer Abhängigkeit des Widerstandes von der Geschwindigkeit wächst dieser bei 10% Zuwachs der Geschwindigkeit um den Faktor 1,1² = 1,21 , also auf 121%, bei Geschwindigkeitszuwachs um 20% um 1,2² = 1,44 usw.
                              Für Verdoppelung des Widerstandes muß die Geschwindigkeit also um den Faktor Wurzel 2 zunehmen, das ist ca. 1,41, in deinem Beispiel also dann bei 141 kmh.
                              Nach deiner Berechnung würde der Windwiderstand ja bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit um 100% im Quadrat = 10000%, also das hunderfache zunehmen ....

                              Gruß

                              Alexander

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