Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Rußpartikelfilter-Diskussion

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Rußpartikelfilter-Diskussion

    Chers amis du Berlingo,



    ehrlich gesagt habe ich die Problematik mit dem Rußpartikelfilter nur am Rande mitbekommen. Was hat es genau damit auf sich? Worum geht es exakt? Was bedeutet es für derzeitige und zukünftige Diesel-Fahrer?




    Ist schon bekannt, ab wann der Berlingo MIT Rußpartikelfilter lieferbar sein wird (ich habe nämlich noch keinen )?
    Wäre es klüger mit dem Kauf zu warten oder ist alles nur "heiße Luft"?


    Wäre eine Nachrüstung ein MUSS??




    Bis heute war ich immer der Meinung, dass Diesel-Fahrzeuge umweltfreundlicher seien. Ist dies ein Irrtum???




    Danke für eure informativen, netten und humorvollen Beiträge.




    Amitiés,




    Johanna von Orléans

  • #2
    Hallo Fr. Orléans.......

    ja, das ist so eine Sache. Wegen der Umwelt und einem immer geringeren Schadstoffausstoß wird nun mehr oder weniger schnell der Diesel mit einem Partikelfilter ausgerüstet.
    Der Berlingo hat bis jetzt noch keinen. Wenn denn eine "Nachrüstmöglichkeit" da ist, bis jetzt gibt sie es noch nicht, dann werden wohl viele nachrüsten.
    Einerseits um Steuen zu sparen, eine evt. Förderung zu bekommen durch die sich der Einbau verbilligt, oder aus Umweltgründen.
    Konkretes gibt es da noch nicht, aber alle warten drauf. Wie ich gerade gelesen habe, gibt es den neuen 1.6er HDI in Belgien schon zu bestellen. Das das der modernere Motor ist, wird er wohl auch bald hier angeboten werden.
    Wenn ich heute einen Diesel kaufen wollte - neu versteht sich - dann würde ich noch etwas warten, bis sich diese ganze Sache mit den Filtern etwas konkretisiert hat. Und dann entscheiden, was ich kaufe.
    Zur Zeit fehlen einfach konkrete Daten.

    Zu Deiner Frage:"ist die Nachrüstung ein Muss?"

    Nun- müssen tut keiner!! Die Frage ist, was kostet die Nachrüstung? Was gibt es an Förderung? Wie hoch steigt die Steuer für Fahrzeuge ohne Filter? Was bekomme ich noch in einiger Zeit für mein Auto ohne Filter????
    Deswegen mein Tip mit dem Abwarten, bis man hier zuverlässige Antworten geben kann.

    LG

    Werner

    Kommentar


    • #3
      Hi Johanna,

      hier ist was über Irrtümer im allgemeinen und speziellen.

      Kommentar


      • #4
        Antwort der Peugeot Kundenbetreuung

        Sehr geehrter Herr ..,

        Zurzeit sind uns keine Planungen unseres Herstellers Automobiles Peugeot S.A., Paris, bekannt, den Peugeot Partner in naher Zukunft mit Rußpartikelfilter (FAP) anzubieten.

        Nach Information des Herstellers Automobiles Peugeot, Paris, ist die Nachrüstung des Rußpartikelfilters (FAP) nicht vorgesehen. Voraussetzung für dieses System ist der Einsatz der Common-Rail-Dieseleinspritzung (HDi). Denn nur der so mit Kraftstoff versorgte Motor ist in der Lage, die Grunderfordernisse für einen besonderen Verbrennungsablauf zu steuern.

        Selbst wenn vorgenannte Voraussetzung gegeben ist, bietet der Hersteller keinen FAP-Nachrüstsatz an. Sobald Änderungen zu dieser Thematik vorliegen informieren wir selbstverständlich alle unsere Vertragspartner.

        Es tut uns sehr Leid, Herr Puchmüller, dass wir Ihnen keine anders lautende Antwort mitteilen können. Gleichwohl danken wir für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt!

        Mit freundlichen Grüßen
        Annegret Thörner
        Peugeot Kunden-Betreuungscenter

        Kommentar


        • #5
          Kleine Anmerkung

          Gestern kam im Radio 'ne Aussage über den nächsten Steuercent,der dem Dieselpreis aufgeschlagen werden soll ,um weitere 350 mio.€uronen in die Kassen von Eichel zu spülen.

          Gruß Kai

          Kommentar


          • #6
            Zitat von partner 99
            Kleine Anmerkung

            Gestern kam im Radio 'ne Aussage über den nächsten Steuercent,der dem Dieselpreis aufgeschlagen werden soll ,um weitere 350 mio.€uronen in die Kassen von Eichel zu spülen.

            Gruß Kai
            Wenn schon lästern, dann bitte korrekt: in die Kassen der Bundesländer !!! Kfz-Steuer ist Ländersache.

            Peter

            Kommentar


            • #7
              Ich würde das mit den Aussagen der PSA-Gruppe nicht so ernst nehmen. Nach Aussagen meiner Werkstatt stehen z.Z. vier Firmen in den Startlöchern, die Nachrüstfilter (auch für die Berlingos) anbieten werden. Die warten nur noch auf die Absicherung durch die Politik. Da winkt für alle Anbieter und Werkstätten ein Riesengeschäft, das locker ein- bis zweistellige Millionenbeträgen in die Kassen spülen wird. Welcher Unternehmer läßt sich so etwas entgehen? Die bei der PSA-Gruppe wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie dieses Geschäft den Spezialfirmen (Twin-tec, HJS, ATU u.a.) überlassen würden. Ne, ne, macht Euch mal nicht verrückt. In spätestens zwei Jahren haben wir alle den Filter drin.

              Wolfgang

              Kommentar


              • #8
                Zitat von wolfgamadeus
                Ne, ne, macht Euch mal nicht verrückt. In spätestens zwei Jahren haben wir alle den Filter drin.

                Wolfgang
                sach ich ja, abwarten.....das regelt sich alles. Is natürlich nur für die blöd, die jetzt gerade schnell ein neues Auto brauchen....

                LG

                Werner

                Kommentar


                • #9
                  Es genügt nicht, einen Filter unters Auto zu schrauben

                  aus F.A.Z etwas Ueberblick zu den Moeglichkeiten:

                  Es genügt nicht, einen Filter unters Auto zu schrauben

                  In der Feinstaub-Debatte folgen auf hysterische Töne jetzt Einsichten in die Möglichkeiten der Technik

                  Die Diskussionen um die Feinstaubbelastung der Luft haben beinahe unwirkliche Dimensionen angenommen. Hysterie war in den vergangenen Wochen ausgebrocheln. Daß die Fakten eine andere Botschaft übermitteln, wurde dabei kaum zur Kenntnis genommen. Denn die Luftbelastung in Deutschland hat seit 1990 um mehr als 90 Prozent abgenommen. Die VDI-Nachrichten melden in ihrer jüngsten Ausgabe: "Die Luft war noch nie so sauber wie heute."
                  Die Atemluft über Deutschland wurde also drastisch entlastet. Aber hat denn dann die Feinstaubbelastung dramatisch zugenommen? Keineswegs, denn mit der gesamten Staubbelastung nahm auch die Feinstaubbelastung ab. Feinstaub hat es immer gegeben und wird es immer geben. Nur gelang es in den vergangenen Jahrzehnten, immer bessere Meßmethoden zu entwickeln, die selbst feinste Verunreinigungen bis zur Größe von Atomen erfassen können. Daraus zu schließen, die Feinstaubbelastung habe zugenommen, entbehrt jeder Grundlage und bietet nicht die Handhabe, Bürger und Wirtschaft zu drangsalieren.
                  Unrealistische Werte
                  Entzündet hat sich die ganze Diskussion an einer unrealistischen Feinstaubrichtlinie der EU, die nun zum Maßstab hektischer Aktivität geworden ist. Aus den "15 000 Dieseltoten" im Jahr und dem erlogenen "Dieselasthma" wurden inzwischen "65 000 Feinstaubtote", die sicherlich in der näheren Zukunft nicht mehr ausreichen werden, um einen gewissen Bedarf an Sensationen zu decken. Es wäre die Aufgabe des Umweltbundesamtes und des Umweltministers gewesen, die Feinstaubrichtlinie an die EU zurückzuverweisen und realistische Werte zu verlangen. Statt dessen haben beide Gremien Öl ins Feuer gegossen und die behördliche Glaubwürdigkeit weiter untergraben. Selbst wenn Autos völlig verboten würden, sorgte die Natur für die Verteilung von solchen Feinstaubmengen, daß die Meßgeräte viele Male im Jahr Alarm geben müßten. Ein Vulkanausbruch auf der Nordhalbkugel, Sand aus der Sahara oder der Wind über trockenen Feldern treiben die Feinstaubwerte in die Höhe, abgesehen von jeder menschlichen Aktivität, die den Staub der Umgebung aufwirbelt.
                  Da die Realität im Umweltschutz schon längst unter den Hammer gekommen ist und das Auto als Umweltfeind Nummer eins gebrandmarkt wurde, konzentriert sich die Feinstaubhysterie denn auch auf den Diesel, obwohl dessen Partikelausstoß schon immer nur einen Bruchteil an der Luftbelastung ausmachte. Zudem war es noch nie möglich, Ruß aus Industrieanlagen, Hausheizungen und Dieselmotoren zu trennen. Alle kursierenden Angaben über den Anteil der unterschiedlichsten Emittenten beruhen auf Hochrechnungen, die der Manipulation Tür und Tor öffnen. Dabei wird verschwiegen, daß bis zu 50 Prozent der Luftverunreinigungen aus biologischen Quellen stammen. Fellfasern, Haut- und Pflanzenfragmente, Pollen, Sporen, Bakterien, Viren, Proteinkristalle und sogar Kopfschuppen beleben unsere Atemluft - und zwar rund um den Erdball bis in unbesiedelte, entfernte Gegenden. Zusammen mit allen anderen werden diese Verunreinigungen von den Verbrennungsmotoren angesaugt und verbrannt. So gesehen, sind unsere Autos bereits heute Luftreinigungsmaschinen, weil sie schmutzigere Luft ansaugen, als sie zum Auspuff hinausblasen.
                  Seit 1990 haben die Rußemissionen (Partikel) der Diesel auch ohne Filter um 93 Prozent abgenommen. Das heißt, der Diesel hat sein Soll übererfüllt. Das gilt sowohl für Personen- wie für Lastwagen. Einige für die Schadstoffgrenzwerte der Euro-4-Norm entwickelte Diesel liegen bereits im Bereich von 95 Prozent Reduktion. Mit offenen Partikelfiltern, die keine aufwendige Regelung verlangen, könnten zusätzlich rund zwei Prozent der Partikel beseitigt werden. Bis zum Ende des Jahres werden weitere extrem schadstoffarme Diesel für die Grenzwerte der Euro 4 auf den Markt kommen, während mindestens die gleiche Menge überalterter Diesel auf den Schrott wandert.
                  Nicht unproblematisch ist die für ältere Diesel geforderte Nachrüstung mit Partikelfiltern. Abgesehen davon, daß es dafür noch keinen gesetzlichen Rahmen gibt, sind sie überhaupt nur dann zulässig, wenn der Automobilhersteller für jedes Modell seine Freigabe erteilt. Sonst erlischt die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für das Fahrzeug. Denn für den Filter muß auch Platz unter dem Wagenboden vorhanden sein, und er muß gegen den Wagenboden abgeschirmt werden, damit er die Umgebung nicht in Brand setzt. Derzeit werden Nachrüstlösungen von fünf Herstellern angeboten, von denen einige eine Partikelreduktion von mehr als 40 Prozent versprechen. Damit gehören sie zu den Speicherfiltern, die regelmäßigen Abbrand des Filterinhalts verlangen. Das aber ist mit einfachen Mitteln nicht zu erreichen, sondern nur mit einer aufwendigen Regelanlage, die einen bestimmten Beladungsgrad erkennt und dann den Abbrand einleitet. Anfettung des Abgases durch Nacheinspritzung von Kraftstoff scheidet aus, sie ist bei vielen älteren Dieseln überhaupt nicht möglich. Die Additivlösung ist zu teuer, zumal sie Umbauten am Wagen verlangt. Eine solche Filteranlage ist für weniger als 1500 Euro nicht zu produzieren, wobei der Einbau in vielen Fällen zu einer reinen Bastellösung führt, die kein Automobilhersteller genehmigt. Die permanente Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer für ältere Diesel ist bereits eine schwere Belastung, so daß viele ihrer Besitzer nicht in der Lage sein werden, einen Filter einzubauen, dessen Kosten möglicherweise den Wert des Wagens übersteigen. Offene Metallfilter, wie sie etwa von Twin-Tec und Oberland Mangold angeboten werden, reduzieren den Partikelausstoß um etwa 40 Prozent und benötigen keine zusätzliche Regelanlage. Hier geschieht die Oxydation der Partikel kontinuierlich durch chemische Reduktion. Dabei wird durch die katalytische Beschichtung Stickoxyd gebildet, das mit dem Kohlenstoff der Partikel reagiert, diese oxydiert und dabei den Sauerstoff verliert. Übrig bleibt harmloser Stickstoff. Eine Überhitzung oder gar Verstopfung kann nicht eintreten. Diese Filter vernichten die Feinstpartikel vollständig. Je größer die Partikel, desto geringer die Umwandlung. Deren Menge wird ebenfalls drastisch gemindert. Die Wirkung des Filters von "nur" 40 Prozent kommt dadurch zustande, daß die verbleibende Partikelmasse gewogen wird. Dabei überwiegt der Einfluß nur weniger großer Partikel jede andere Maßnahme. Bei der Feinstaubdiskussion aber geht es um die feinsten Partikel, nicht um jene großen, die in den Atemwegen keinen Schaden anrichten können, wenn sie jemals dort hingelangen.
                  Die drastische Reduktion der Feinstpartikel hat MAN in aufwendigen Versuchen über mehrere Jahre am PM-Katalysator der Emitec nachgewiesen. Ebenso aber auch, daß mit steigender Geschwindigkeit und folglich steigender Abgastemperatur steigende Rußmengen umgewandelt werden. Das wurde durch einen anderen Hersteller nach Versuchen mit einem Transporter bestätigt. Dort wuchs bei steigenden Abgastemperaturen die Reduktion der Ruß-Gesamtmenge auf mehr als 70 Prozent. MAN und BMW verwenden den PM-Kat serienmäßig, MAN in seinen Nutzfahrzeugen, BMW im 1er mit Automatikgetriebe.
                  Einheit aus Katalysator und Filter
                  Nachrüstung hat Vorteile, wenn sie mit einfachen Mitteln und ohne Gefahr für Motor und Wagen möglich ist. Bei der Lösung von Twin-Tec und anderen Anbietern bilden Oxydationskatalysator und Partikelfilter eine Einheit, weil beide Funktionen aufeinander abgestimmt sein müssen. Beim Einbau des Filters wird der alte Oxy-Kat entfernt, der bei älteren Fahrzeugen schon einen Teil seiner Wirksamkeit eingebüßt haben kann. Das heißt, die Beseitigung von Kohlenmonoxyd und unverbrannten Kohlenwasserstoffen wird erheblich verbessert und entspricht dann dem neuesten Stand.
                  Die enormen Summen, die in der Industrie allein für die Besänftigung der Hysterie völlig sinnlos gebunden werden, sollten besser in den Bau von Syntheseanlagen für Biomasse zur Herstellung des höchstwertigsten Dieselkraftstoffs BTL, auch Sundiesel genannt, investiert werden. Damit können alle Schadstoffe - und nicht nur einer - mit einem Schlag um rund 50 Prozent reduziert werden, während die Belastung der Atmosphäre mit Kohlendioxyd drastisch abnimmt. Denn was dann an Kohlendioxyd aus dem Auspuff kommt, haben die Pflanzen zuvor der Atmosphäre entzogen. Aber auf diesem Ohr ist die Politik offensichtlich taub, obwohl solche Syntheseanlagen nach dem Verfahren von Choren Hunderttausende neuer und bleibender Arbeitsplätze schaffen und die Abhängigkeit vom Rohöl reduzierten.
                  CHRISTIAN BARTSCH F.A.Z

                  Kommentar


                  • #10
                    Tip ...

                    Hallo !
                    Hier ein Tip für die Spritsparer

                    Tschüß
                    Zitat von Johanna
                    Chers amis du Berlingo,
                    Wäre eine Nachrüstung ein MUSS??
                    Johanna von Orléans

                    Kommentar


                    • #11
                      ....und hier noch ein paar tolle Einstiegsleisten aus Chrom

                      http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...971215985&rd=1

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X