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Berlingo I 10.000 km gefahren - Fazit

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  • Berlingo I 10.000 km gefahren - Fazit

    Hallo

    Ich fahre inzwischen 10.000 km meinen Berlingo HDI (Bj. 9/00) mit inzwischen 90.000 km auf dem Tacho. Zeit, um einen Zwischenbericht zu verfassen:
    Den Wagen übernahm ich im Mai von meinen Eltern, die inzwischen ihren 3. Berlingo fahren (wieder HDI, davor 1.9D, den mein Bruder fährt). Ich fahre täglich ca. 120 km zur Arbeit und zürück (95% Autobahn) und jedes 2. Wochenende in die Südeifel (ca. 200 km eine Strecke). Dabei nutze ich die Gelegenheit in Echternach (Lux) zu tanken (z. Z. 67,7 cent/Liter). Da ich meist im LKW-Tempo über die Autobahn rausche und auch sonst sehr defensiv fahre, lag mein ermittelter Kraftstoffverbrauch NIE über 5 Liter/100 km, meistens so zwischen 4,2 und 4,7 l/100 km. 1000 km mit einer Tankfüllung sind bei mir bisher immer möglich gewesen (Bestwert 1310 km). Die Bremsklötze (noch Originalsatz) haben noch eine Belagstärke von ca. 3 mm, was noch locker für 10.000 km reichen sollte. Die vorgeschrieben Ölwechselintervalle von 20.000 km werde ich, wie bei all meinen bisherigen Fahrzeugen, um ca. das doppelte überschreiten, da auf Grund der „Langstreckenfahrten“ der Motor sehr wenig belastet wird. Ich habe bisher alle Wartungsarbeiten selber durchgeführt, da ich vor langer Zeit als Kfz-Mechaniker mein Brot verdiente. Allerdings werde ich bei Arbeiten an der komplexen Elektrik (Motor) zurückscheuen, da mir neben den Kenntnissen auch die Prüfmittel fehlen. Der Praxisbetrieb hat mir bisher gezeigt, dass der Berlingo ein sehr zuverlässiges und komfortables Fortbewegungsmittel mit enormen Raumangebot ist, welches ich auch häufig nutze. Der Berlingo ist nicht nur ein Familyauto. Meine bessere Hälfte (nur Beifahrer) ist vom Berlingo sehr angetan, insbesondere das „Busfeeling“ gibt ihr ein Gefühl von Sicherheit und „Behaglichkeit“. Außer Diesel sind bisher keine Kosten auf mich zugekommen. Mängel sind bisher keine aufgetreten. Als der Berlingo noch in dem Besitz meiner Eltern war, wurde die Steckverbindung unter dem Beifahrersitzt instand gesetzt, weil die Airbagkontrolle leuchtete. Zusätzlich wurde das Wackeln der Beifahrersitzlehne beseitigt. Alles bekannte Berlingo-Schwächen, die aber nicht gravierend sind, wie ich finde. Der Motor verrichtet seine Tätigkeit sehr laufruhig, genügsam mit Kraftstoff und Schmiermittel (Ölverbrauch noch nicht messbar) und das Fahrwerk federt sehr gut. Von schwammigen Fahrverhalten, wie er in einigen Motormagazinen bemängelt wird, kann ich nicht klagen. Offensichtlich haben „Autotester“ andere Ansprüche.
    Kritikpunkte gibt es aber trotzdem. An der Verarbeitung will ich mich nicht auslassen. Ich finde sie nicht übermäßig nachlässig, obwohl man auch keine 25.000 Euro-Auto-Ansprüche stellen sollte. Was mich ein wenig stört (meine Lebensgefährtin mehr), sind die Brummfrequenzen des Motors bei 1200 bis 1800 Touren. Beim neuen Berlingo ist das Brummen nicht mehr vorhanden, wie ich zumindest beim Auto meiner Eltern feststellen konnte. Ein Außenthermometer fehlt leider. Ich habe mir über das RDS-Radio ein Thermometer eingebaut. Die Übersetzung des 1. Ganges ist sehr lang geraten, was im Winter Probleme beim Anfahren auf Schnee bereiten wird (selbst erlebt).

    Mein 10.000km Fazit: Der Berlingo hat seine Mission bisher voll erfüllt.

    Gruß aus Ratingen,

    Frank

  • #2
    Mööönsch Frank, ---beneidenswert Deine Verbräuche. Da sieht man wieder, was Tempo und Langstrecke ausmachen kann!!!!

    Viel Spass noch mit dem Berli !!!

    LG

    Werner

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    • #3
      Respekt Frank!

      Fahre meinen Berlingo II HDi auch sehr viel auf der Autobahn, allerdings schon zwischen 130km/h und 160km/h. Da bin ich mit ca 7 Litern unterwegs. Bei schnellerer Fahrt und beladen werdens auch gut 7,5 Liter, bei sanfterer Fahrweise um die 6,7 Liter.

      Aber Deinen Verbrauch nehme ich mal als Anreiz, die nächste Tankfüllung wird geschlichen und gespart....

      bitti

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      • #4
        Hallo Werner,

        ich bin bisher mit dem Berlingo 1x Topspeed gefahren. Auf der A1 von Blankenheim Richtung Euskirchen. Tacho war irgendwo bei 185, Drehzahlmesser bei 4000 (leicht bergab und Windschatten VW T5). Allerdings habe ich nach wenigen Minuten "Herzschmerzen" bekommen und das Tempo gedrosselt, als ich an den rotglühenden Turbolader und den enormen Verbrennungsdruck im Motor dachte (vom Kraftstoffverbrauch ganz zu Schweigen).
        Eine einfache Gleichung lautet: hoher Verschleiß=hohe Kosten

        Gruß,

        Frank

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        • #5
          Hallo Bitti,

          gerade beim Berlingo mit seiner großen Stirnfläche steigt der Kraftstoffverbrauch beim Steigern der Geschwindigkeit überproportional an. Ich habe seinerzeit in der Schule gelernt: "Bei Verdopplung der Geschwindigkeit steigt der Luftwiderstand zum Quadrat."

          Übrigens, der CW-Wert des aktuellen Berlingo liegt bei 0,37 (Werksangabe) und ist gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass der CX bei Auto Motor und Sport vor 20 Jahren oder mehr bei Daimler-Benz im Windkanal mit 0,37 ermittelt worden ist. Mathematisch: das Produkt von Stirnfläche (ist beim Berli natürlich größer) und CW-Wert ergibt den Luftwiderstand.

          Gruß,

          Frank

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          • #6
            Zitat von FrankP
            Hallo Werner,

            ich bin bisher mit dem Berlingo 1x Topspeed gefahren. Auf der A1 von Blankenheim Richtung Euskirchen. Tacho war irgendwo bei 185, Drehzahlmesser bei 4000 (leicht bergab und Windschatten VW T5). Allerdings habe ich nach wenigen Minuten "Herzschmerzen" bekommen und das Tempo gedrosselt, als ich an den rotglühenden Turbolader und den enormen Verbrennungsdruck im Motor dachte (vom Kraftstoffverbrauch ganz zu Schweigen).
            Eine einfache Gleichung lautet: hoher Verschleiß=hohe Kosten

            Gruß,

            Frank
            hallöchen,....

            was nix kost,das is auch nix.

            gruss Sven HS

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            • #7
              Zitat von FrankP
              Eine einfache Gleichung lautet: hoher Verschleiß=hohe Kosten
              Ja Frank, da hast Du wohl recht. Ich will ja auch nich meckern. Ich bin mir schon im Klaren, dass "zügiges Fahren", spätes Bremsen usw. schon seine Zuschläge in Form von höheren Verschleiss und Spritkosten bewirkt. Das fängt mit den Reifen und Bremsen an und hört mit dem Spritverbrauch noch nicht auf.
              Aber wenn man berufsmäßig unterwegs ist, kann man nicht immer so, wie man vielleicht möchte und sollte.
              Außerdem ist der Berli von mir mein Firmenwagen, der sich letztlich auch irgendwie bezahlt macht.
              Zudem ist der Stadtverkehr, den ich zu 95% fahre, eh verschleißfördernder als ein gemütliches dahingleiten.
              Umso besser , dass er unter diesen Bedingungen bisher absolut dieser Anforderung gerecht wird, auch wenn die Verbrauchs und Verschleisswerte nicht ohne sind.

              LG

              Werner

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              • #8
                Hallo,

                noch ein kleiner Nachtrag. Ich vergass mitzuteilen, dass ich den geschwindigkeitsabhängigen Intervall-Wischer bescheuert finde.. Der geht viel zu schnell, gerade wenn es nur fieselt (z. B. auf der Autobahn), ist das nervig.

                Neuer persönlicher Rekord bei der Reichweite. Habe gestern 1400 km geschafft und dann 10 Liter aus dem Kanister nachgefüllt, damit ich dann in Echternach voll tanken kann.

                Gruß,

                Frank

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                • #9
                  Zitat von FrankP
                  Hallo,

                  Neuer persönlicher Rekord bei der Reichweite. Habe gestern 1400 km geschafft und dann 10 Liter aus dem Kanister nachgefüllt, damit ich dann in Echternach voll tanken kann.

                  Gruß,

                  Frank

                  Frank,ich ziehe meinen Hut!
                  Das ist ja irre
                  ich habe bisher als niedrigsten Wert etwas über 5L erreicht.
                  Der günstigste Verbrauch liegt wohl bei Geschwindigkeiten um die 90km/h
                  auf langer Strecke.
                  LG
                  Reimund

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                  • #10
                    Also ich hab jetzt auf meinen fast 11000km drauf gefahren und der geringste Verbrauch war 6,6 Liter - ein Benziner.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von FrankP
                      Hallo,

                      noch ein kleiner Nachtrag. Ich vergass mitzuteilen, dass ich den geschwindigkeitsabhängigen Intervall-Wischer bescheuert finde.. Der geht viel zu schnell, gerade wenn es nur fieselt (z. B. auf der Autobahn), ist das nervig.

                      Neuer persönlicher Rekord bei der Reichweite. Habe gestern 1400 km geschafft und dann 10 Liter aus dem Kanister nachgefüllt, damit ich dann in Echternach voll tanken kann.

                      Gruß,

                      Frank
                      Also Frank,

                      mal augehend davon das der Tank rappelvoll war (60L)und du den Berli leergefahren hast macht das einen Verbrauch von 4,29L/100km. Nimms mir nicht übel, aber das glaub ich so nicht.

                      Laut Beschreibung beträgt der Verbaruch bei konstant 90km/h 4,9l/100Km. Und diese Werte sind eigentlich im normalen Betrieb, auch bei äußert sparsamer Fahrweise nicht zu toppen, da hier keine Anfahr- und Beschleunigungsmanöver einbezogen werden.

                      Was diesen modulierten Interwallwischer angeht Stimme ich dir voll zu.

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                      • #12
                        Zitat von Reimund
                        Frank,ich ziehe meinen Hut!
                        Das ist ja irre
                        ich habe bisher als niedrigsten Wert etwas über 5L erreicht.
                        Der günstigste Verbrauch liegt wohl bei Geschwindigkeiten um die 90km/h
                        auf langer Strecke.
                        LG
                        Reimund
                        Hallo Reimund,

                        der günstigste Verbrauch wird wohl bei der Geschwindigkeit liegen, bei dem die Fahrwiderstände (Luft- und Rollwiderstand) am niedriegsten sind, aber noch mit dem höchsten Gang gefahren werden kann. Beim HDI werden das wohl um die 50 km/h sein. Dieses Tempo auf Autobahnen zu fahren, währe natürlich praxisfremd. LKW-Tempo halte ich aber für ok. Ich nutze auch häufig den Windschatten der LKWs aus (aber nicht zu dicht auffahren - dann wirds gefährlich). Der Berlingo hat leider kein Verbrauchsmessgerät an Bord, aber durch die große Stirnfläche sollte der Kraftstoffverbrauch im Windschatten stark zurückgehen. Ideal sind aber LKWs, die einen hohen Aufbau und eine Schmutzfängerleiste haben, die fast bis zur Fahrbahn reicht. Der Luftstrom von "unten" ist dann sehr gering.

                        Das der günstigste Verbrauch, wie viele annehmen, beim max. Drehmoment liegt, ist Quatsch. Wohl eher der spezifische Kraftstoffverbrauch, der in g/kWh (Gramm pro Kilowatt Stunde) gemessen wird.

                        Gruß,

                        Frank

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