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    Na, das hat mich ja geschockt. Gestern abend Reportage über Gewährleistung bei deutschen Automobilherstellern in Plus/Minus. Au weia. Die übernehmen ja garnix mehr.
    Folgendes wird praktiziert: Der Händler verkauft und übergibt den Wagen - soweit so gut. Ab dem Zeitpunkt haftet der HÄNDLER die nächsten 6 Monate für Mängel. Nach diesem Zeitpunkt gilt die Beweislastumkehr, d.h. der KÄUFER muss nachweisen, das es sich um einen Mangel handelt, der schon bei der Übergabe vorhanden war - mission impossible.
    Nix Garantie. Und jetzt der HAMMER der Woche:
    Im gesamten Rest der Welt gewähren genau dieselben Hersteller bis zu 5 JAHRE WERKSGARANTIE!!
    Angeblich ist dies bei allen Herstellern so mit Ausnahme einiger Japaner/Koreaner und Franzosen.
    Also nie wieder deutsche Autos kaufen!! Und da wundern sich die Hersteller, dass die Verkaufszahlen zurückgehen.

    Mann bin ich froh dass ich Berlingo fahre und keinen Stress hatte die letzten 2 1/2 Jahre.

    Gute Fahrt
    Jan
    Zuletzt geändert von ; 04.08.2004, 09:25.

  • #2
    Hallo zusammen,

    das beschriebene Procedere bezieht sich auf die gesetzliche Regelung und gilt u.a. auch bei Gebrauchtwagen, wenn dies nicht eindeutig ausgeschlossen wurde. ist also de facto ein Vorteil für den Verbraucher.

    Das hat m.E. nix mit der 2/3/5 jährigen Werksgarantie zu tun. Also: Ruhe bewahren !!!

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    • #3
      Die deutschen Hersteller haben die Garantie abgekündigt (offizielle Aussagen der jeweiligen Pressesprecher, allen voran VW!!), d.h. es gilt "nur" noch die gesetzliche Regelung.

      Gruss
      Jan

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      • #4
        Bei Citroen gibt es zum Glück noch die 24 Monate Werksgarantie:

        Zitat www.citroen.de:

        CITROËN bietet eine Neuwagengarantie von 24 Monaten sowie eine zusätzliche Garantie auf Lack von 36 Monaten bei Personenkraftwagen und 24 Monaten bei Nutzfahrzeugen.
        Da wir uns sicher sind, dass Wind und Wetter unseren Fahrzeugen nichts anhaben können, gibt es zusätzlich für jedes Fahrzeug eine Garantie gegen Durchrostung von 12 Jahren bei Personenkraftwagen.

        Zitat Ende

        Gruß

        Alexander

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        • #5
          Moin, moin!

          Jan, stimmt. Von den deutschen Herstellern liefert nur noch Opel (glaube ich) seine Modelle mit Garantie aus. Bei allen anderen Hersteller aus D gibt's nur noch die gesetzliche Gewährleistung, d. h. der Händler kommt in den ersten 6 Monaten für die Schäden auf. Danach muß der Kunde beweisen, ob der Schaden bereits bei Auslieferung bestanden hat.
          Ich denke, daß man, wie bei Cit, auch noch eine Garantie dazukaufen kann, die dann allerdings auf den Wagenpreis aufgerechnet werden muß. Außerdem bist Du sehr von der Kulanz des Herstellers abhängig, was bei BMW u. DC eigentlich kein Problem darstellt...

          Gewährleistung und Garantie sind 2 Paar Schuhe. Das darf man nicht vergessen. Für die Garantie kommt der Hersteller auf, für die Gewährleistung haftet der Verkäufer, also dort wo Du den Wagen gekauft hast.

          Kaufst Du also Dein Auto beim Händler X in Y, mußt Du etwaige Schäden mit ihm abrechnen. Geht dieser Händler X in Konkurs, hast Du ein Problem. Wenn Du Glück hast, übernimmt Händler Z im Nachbarort die Gewährleistung, sonst stehst Du im Regen.

          Beim Garantiefall kannst Du dagegen europaweit bei den Markenvertragswerkstätten den Schaden beheben lassen.

          Tja, da werden Kosten auf dem Rücken der Händler gespart, die es eh nicht ganz so einfach haben. Vorschriften des Herstellers müßen eingehalten werden, eine bestimmte Anzahl von Modellen müssen verkauft werden sonst gibt's Abzüge beim Rabatt, u.s.w, u.s.w.

          Gruß ,
          Christian

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          • #6
            Zitat von Fantomas

            Tja, da werden Kosten auf dem Rücken der Händler gespart, die es eh nicht ganz so einfach haben. Vorschriften des Herstellers müßen eingehalten werden, eine bestimmte Anzahl von Modellen müssen verkauft werden sonst gibt's Abzüge beim Rabatt, u.s.w, u.s.w.

            Gruß ,
            Christian
            Oder der Betrieb wird dicht gemacht, so wie es meinem freundlichen damals ergangen ist.... wobei das seine Variante war. Wer weiß ob da noch was anderes hinter steckte...... ei dont knoff

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            • #7
              hi!

              Das sagte mein Freundlicher auch. Der Importeur hatte allen Vertragshändlern gekündigt um neue Verträge "auszuhandeln". Nur waren das Bedingungen, die ein kleiner Händler auf dem Land nie und nimmer erfüllen konnte.

              Er hätte zum einen komplett Neubauen müssen, zum anderen einen Verkäufer und einen Außendienstmitarbeiter einstellen müssen. Außerdem hätte er eine große Anzahl von Autos pro Quartal abnehmen müssen und für jedes Modell mindestens einen Vorführwagen anmelden müssen. Auf dem Lande ist sowas nicht machbar...

              So hat der gute Mann, über 34 Jahre Cit-Händler, "nur" noch eine Vertragswerkstatt unserer Marke. Er sagt, daß er damit wesentlich besser fahren würde, er brauche halt nicht mehr allen M... aus Köln mit zu machen. Autos bestellet er nach wie vor dort, verkaufen tut er sie im Namen der der NL Dortmund oder des nächstgelegenen Händlers.

              Auch größere Autohändler hier in Brilon und Umgebung machen es so. Der VW-Fritze z. B. ist "nur" noch Händler von VW, aber keiner mehr für Audi.

              Gruß ,
              Christian

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              • #8
                Ich war auch geschockt, dies ist m.E. der Gipfel der Kindenfeindlichkeit. Zu hoffen bleibt, dass sich VerbraucherInnen-Organisationen und dgl. heftig zur Wehr setzen. Eine Garantie (und nicht Sachmängelgewährleistung) für 2 Jahre ist doch heute (oder war es...) Standard.

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                • #9
                  Zitat von Fantomas
                  :

                  Beim Garantiefall kannst Du dagegen europaweit bei den Markenvertragswerkstätten den Schaden beheben lassen.

                  Tja, da werden Kosten auf dem Rücken der Händler gespart, ...
                  ...denen auch noch die Neuwagen-Kunden davonlaufen, weil die dann einen EU-Reimport mit europaweiter Herstellergarantie kaufen werden. Mehr Vertragswerkstätten werden pleite gehen -> nix mehr mit Gewährleistung bei desen Händlern.

                  Wird nicht mehr lange dauern, bis dieser Garantieaspekt neben dem Preis ein Hauptwerbeargument der Reimporteure werden wird.

                  Der Schuß wird nach hinten losgehen. Kosten gespart, aber keine Kunden in D gewonnen -> die Verluste werden trotz Kostensenkung steigen.

                  Gruß
                  Martin

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                  • #10
                    Zitat von Fantomas
                    Jan, stimmt. Von den deutschen Herstellern liefert nur noch Opel (glaube ich) seine Modelle mit Garantie aus. Bei allen anderen Hersteller aus D gibt's nur noch die gesetzliche Gewährleistung, d. h. der Händler kommt in den ersten 6 Monaten für die Schäden auf. Danach muß der Kunde beweisen, ob der Schaden bereits bei Auslieferung bestanden hat.
                    Ich denke, daß man, wie bei Cit, auch noch eine Garantie dazukaufen kann, die dann allerdings auf den Wagenpreis aufgerechnet werden muß. Außerdem bist Du sehr von der Kulanz des Herstellers abhängig, was bei BMW u. DC eigentlich kein Problem darstellt...

                    Gewährleistung und Garantie sind 2 Paar Schuhe. Das darf man nicht vergessen. Für die Garantie kommt der Hersteller auf, für die Gewährleistung haftet der Verkäufer, also dort wo Du den Wagen gekauft hast.

                    Kaufst Du also Dein Auto beim Händler X in Y, mußt Du etwaige Schäden mit ihm abrechnen. Geht dieser Händler X in Konkurs, hast Du ein Problem. Wenn Du Glück hast, übernimmt Händler Z im Nachbarort die Gewährleistung, sonst stehst Du im Regen.

                    Beim Garantiefall kannst Du dagegen europaweit bei den Markenvertragswerkstätten den Schaden beheben lassen.

                    Tja, da werden Kosten auf dem Rücken der Händler gespart, die es eh nicht ganz so einfach haben. Vorschriften des Herstellers müßen eingehalten werden, eine bestimmte Anzahl von Modellen müssen verkauft werden sonst gibt's Abzüge beim Rabatt, u.s.w, u.s.w.

                    Gruß ,
                    Christian
                    opel ist ein us-amerikanischer hersteller, kein deutscher.

                    Kommentar


                    • #11
                      ...

                      Ford ebenso, trotzdem keine Garantie...

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                      • #12
                        Zitat von markus rumler
                        opel ist ein us-amerikanischer hersteller, kein deutscher.
                        Zitat von Fantomas
                        Ford ebenso, trotzdem keine Garantie...
                        Für mich ist Opel sehr wohl ein deutscher Hersteller. Nur weil Opel zu General Motors als Konzern gehört, ist es doch kein amerikanisches Unternehmen.
                        Ford kommt zwar aus USA, aber Ford Deutschland ist ja keine Importfirma, sondern plant und produziert eigenständige Modelle für Deutschland und Europa.

                        Für mich wäre beim Kauf die Garantie schon sehr wichtig. Und da im Ausland jeder Hersteller (auch die Deutschen) Garantie anbieten, würde ich mir im Falle eines Falles lieber ein Reimport Auto kaufen. Die haben dann Garantie - die Händler machen bei Garantiearbeiten laut TV Berciht auch keine Probleme.

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                        • #13
                          OT: Die kuriosesten Ford laufen eh in AUS vom Band...

                          EDIT für noch ein OT: Schaut Euch mal die Garantie von Mercedes in CH an.

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