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Heckzelt/Regenschutz bei Flügeltüren?

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  • #16
    Zitat von Uwe-S Beitrag anzeigen
    Beim zusammenbauen wird dann erst der Türlappen aufgerollt und mit Schlaufen zusammengebunden. Dann hängt man das Dach des Zeltes an der linken Hecktür aus. Alles hängt jetzt nach unten. Die zusammengerollte Zelttür befindet sich senkrecht an der Kante der rechten Hecktür. Nun alles mit einer 90grd Drehung nach oben schieben und mit Schlaufen zusammenbinden.

    Uwe-S
    So ähnlich falte ich meine wiederverwendbaren Einkaufstaschen. Mike Krüger hat darüber ein schönes Lied geschrieben. Also nicht über meine Einkaufstaschen im speziellen aber... du weißt schon
    Viele Grüße, Christiane

    mein dritter Berli:
    e-HDI 90 Selection, schwarz
    Musketier Hinterachsfedern, Westfalia AHK
    Orga-Nr. vom 09.12.14, bei mir seit 02.01.15
    Meine Camping-Alben:
    Singlecamper-Ausbau
    Versorgerbatterie im Koffer
    CEE-Stromversorung 3-er Berlingo / Partner

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    • #17
      Es geht wohl eher um Übernachten, als um Campen, Uwe.
      Wenn ich in einer Gegend unterwegs bin, suche ich mir abends einen ruhigen, offiziellen Parkplatz, z.B. einen Rastplatz am Wasser oder am Ortsrand. Oft stehen dann da sogar Bänke, Tische und Mülleimer... Da ich nicht mit großem Wohnmobil unterwegs bin, keine Campingstühle rausstelle und bisher kein Buszelt/Heckzelt aufgebaut habe, hat sich nie jemand daran gestört, weder Angler noch Vogelkundler. Dafür gab es mit späten Badegästen, Anglern, Spaziergängern, Hunde-Gassi-Führenden, Anliegern, Bewohnern von Häusern in der Nähe usw. so manchen netten Plausch und sogar gegenseitige Einladungen auf ein Bier. :-)
      Wenn ich mich in meinem Auto erschöpft zum Schlafen niederlege, um meine Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen, bin ich immer offiziell.

      Das Kederprofil habe ich mir angesehen, interessant. Stört es dich nicht, dass der über das Autodach blasende Wind, unter dem Kederprofil durch, unters Tarp fahren kann?
      Hast du das Reimo Sonnedach "Mauritius M" mit Verstärkungen nachgerüstet? Sieht auf dem Foto so aus, als ob da am Rand was Steifes eingearbeitet wäre.
      Auf der Reimo-Webseite ist die Saugnapfvariante zu sehen.

      Danke für die Schilderung deiner Aufrollvariante. Wenn ich das richtig verstanden habe, hängt der aufgerollte Türlappen nach Aushängen des Daches auf der anderen Seite dann senkrecht innen an der Seite der Kante der Tür, wo sich die Türklinke befindet. Hochgebunden hinge die Rolle dann waagerecht im oberen Bereich des Fensters einer Tür.
      Automatisch spannen würde sich das Dach dann bei Öffnen der Tür aber nicht, sondern man müsste die Schnallen lösen, die die Türlappen-Rolle samt zusammengefaltetem oder -gerollem Zeltdach waagerecht halten, und dann das Dach auf der anderen Seite einhängen.

      Mir kommt da die Idee, dass Dach und Türlappen aus einem Stück und zusammengerollt als Rolle innen am Autodach angeschnallt sein könnten. Zumindest bei trockenem Wetter wäre es kein Problem, es so aufzurollen. Bei nassem Wetter könnte eine innen angebrachte Rolle tropfen (wäre auch bei ersterer Variante so).

      Hm, mir gefällt auch weiter die Idee, eine starre Dachplatte zu verwenden. Vielleicht klappbar...ich tüftele mal auch daran weiter.

      VG Fori

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      • #18
        Und wenn du einfach einen Angelschirm aufspannst und am Auto irgendwie befestigst?
        Viele Grüße, Christiane

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        • #19
          Zitat von Fori Beitrag anzeigen
          Das Kederprofil habe ich mir angesehen, interessant. Stört es dich nicht, dass der über das Autodach blasende Wind, unter dem Kederprofil durch, unters Tarp fahren kann?
          Hast du das Reimo Sonnedach "Mauritius M" mit Verstärkungen nachgerüstet? Sieht auf dem Foto so aus, als ob da am Rand was Steifes eingearbeitet wäre.
          Auf der Reimo-Webseite ist die Saugnapfvariante zu sehen.
          Der Luftspalt über dem Dach stört meiner Frau und mich nicht. Das Sonnendach wird vor allem im Sommer verwendet.
          Den ersten Test haben wir aber bei ziemlich verregneten windigen Wetter im September machen müssen. Auch da hat es den Test bestanden.
          Normalerweise kommt in dieser Jahreszeit das Busvorzelt zum Einsatz.

          Das "Mauritius M" hat auf einer Seite Laschen und zwei verschieden starke Keder herstellerseitig.
          Vorn habe ich noch eine Schlaufe angenäht. Durch diese wird eine zusätzliche Verbindungsstange zwischen den aufrechten Tarpstangen geschoben und hält das Sonnendach in Form.

          Uwe-S
          Berlingo Shine Blue HDi120 S&S, Bj.2016
          Multifunktionsauto: PKW / Transporter /Camper
          Album, mein Berlingo Minicamper

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          • #20
            Ich suche ja was für über die Hecktüren und der Angelschirm hat mich grad auf das hier gebracht. :-)

            Wobei ich dann, wenn schon sowas in der Art, eher ein selbsttragendes Heckzelt bevorzugen würde: http://ocean-cross.de/index.php?r=product/show&id=59 Der Aufbauaufwand dürfte etwa vergeichbar sein mit dem Autoschirm, dürfte aber windstabiler sein und viel mehr Schutz bieten. Allerdings ist das nix für mal schnell Aufbauen auf dem Parkplatz. Die 10 kg Gewicht finde ich auch ziemlich heftig. Ich möchte das komplett ausgestattete Auto nicht zu schwer werden lassen. Ins Dach kommt schon ein älteres Zooom-Weekendbett (aufgehängt, anders als die jetzigen) und auch sonst soll ja einiges an Ausrüstung mit...

            Ich hab jetzt auch noch mal eingehender in diversen Foren im Netz gelesen und das gleiche Anliegen beschäftigt z.B. zahlreiche T4 und T5-Nutzer mit Flügeltüren. Die hier genannen Ideen wurden dort auch alle schon mal durchgekaut, von Dachplatten über Zeltplanen bis zu Rollos und Markisen. Ist ja auch naheliegend.

            VG Fori
            Zuletzt geändert von Fori; 11.02.2019, 15:18.

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            • #21
              Guten Morgen,

              der Autoschirm ist auch gut. Mich würde allerdings das Einklipsen-Müssen stören. Sind ziemlich viele Clips. Aussteigen-Schirm auf macht man eben schneller, wenns regnet.

              Ich glaube, wenn ich sowieso schon einen Dachträger hätte, dann würde ich doch so eine Gordigear Markise fürs Heck nehmen. Reißverschluss auf, ausrollen, Füße raus, fertig. Und genau so schnell wieder im Sack. 1,40 m breit. Wenn es nicht gerade stürmt, musst du sie nicht mal abspannen. Bin nur nicht sicher, wie breit der Berlingo hinten oben ist. Aber damit hättest du nicht mal Zusatzgepäck, und dann vielleicht noch nasses, im Auto.
              Viele Grüße, Christiane

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              • #22
                Hallo Christiane,

                klar, so ein Angelschirm ist schneller aufgestellt. Allen diesen Schirmen (inkl. Autoschirm) ist gemeinsam, dass sie praktisch extrem windanfällig sind.

                Die Idee mit der Markise ist genial! :-) Wäre ja das gleiche Prinzip wie ein Rollo: Rausziehen und wieder aufrollen in Sekunden. Da würde ich sogar überlegen, ob ich die nicht fest hinten aufs Dach schraube, unabhängig vom Dachgepäckträger.
                Ich messe die Breite mal aus... Die Markise müsste ja seitlich über die Kanten der Türen im offenen Zustand hinaus reichen, damit nix einregnet.
                Ich müsste dann nur noch einen Türlappen für den hinteren, senkrechten Abschluss anfertigen und ggf. kleine Seitenteile für den oberen Spalt zwischen offener Tür und Karosse.

                Bis dahin verwende ich die vorhandenen Rollos bzw. ein passendes Platte als Dach als Provisorium.

                Viele Grüße
                Fori

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                • #23
                  Hab mir die Vidos angesehen, wo der Auf- und Abbau der Markise auch vorgeführt wird: http://www.gordigear.com/car_awnings...wning.php?l=de
                  Ich muss sagen, ich bin sehr angetan, egal, ob man das Teil am Heck oder an der Seite montiert. Auf- und Abbau scheinen schnell zu gehen, alle Teile sind miteinander verbunden und somit gleich verfügbar und schnell wieder verstaut. Durch den festen Rahmen erscheint mir die Konstruktion relativ windstabil. Bei Regen und Wind lassen sich, durch die Teleskop-Aufstellstangen, eine Ecke oder eine ganze Seite absenken, damit Wasser ablaufen kann und Wind weniger Angriffsfläche hat. Auch das modulare Ergänzungssystem ist genial... 220 € für die kleinste Version ist wesentlich mehr, als meine schon vorhandenen Tarps gekostet haben, aber wenn die Qualität stimmt, fände ich das noch akzeptabel.
                  Ein Wehrmutstropfen sind die 8 kg Gewicht der 140 cm breiten Version und die 10 kg bei 200 cm Breite, zumal ebenfalls am Dach angebracht. Zusammen mit meinem Weekendbett wird dies das Fahrverhalten meines Hochdachkombis nicht gerade verbessern. Auch die noch nutzbare Dachlast (für Kajaks) wird sich deshalb evtl. verringern.

                  Da mein Kastenwagen auch eine seitliche Schiebetür hat, wäre auch die seitliche Montage denkbar.

                  Bisher habe ich Markisen immer als Ausdruck von Spießbürgerlichkeit angesehen...nun liebäugele ich selbst damit...ob mir das zu denken geben sollte?

                  VG Fori

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                  • #24
                    Zitat von Fori Beitrag anzeigen
                    Bisher habe ich Markisen immer als Ausdruck von Spießbürgerlichkeit angesehen...nun liebäugele ich selbst damit...ob mir das zu denken geben sollte?

                    VG Fori
                    Ist doch vollkommen egal. Die sind cool!

                    Vor allem darf sie aber nicht breiter sein als das Auto. Da müsstest du mal messen, das weiß ich gerade nicht. Vielleicht kommt auf die 140 cm rechts und links noch was dazu für die Halter etc.
                    Zuletzt geändert von Berlinginia; 11.02.2019, 16:34.
                    Viele Grüße, Christiane

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                    • #25
                      Als ich per Kajak, Canadier oder Reiserad mit Zelt unterwegs war, waren die Leute, die am Strand oder Flussufer mit ihren Bierbäuchen in ausladenden Campingstühlen vor ihrem protzigen Wohnmobil mit Satellitenschüssel unter der Markise saßen, Spießer! Jetzt bin ich selbst so einer...schäm... Okay, es ist nur ein spartanischer, winziger Minicamper ohne Einbauküche, Dusche, Klo und Satellitenschüssel und der Bierbauch fehlt auch (noch), aber trotzdem...

                      ...man beachte die Zwinkersmilies. :-)

                      Hier ist auch ein informatives Video: https://www.youtube.com/watch?v=BZntBFDTq2M
                      Mit den Schrauben lässt sich die Markise schnell anbringen und wieder entfernen. Bei längerer Fahrt ließe sie sich im Auto verstauen, abends wieder aufstecken. Ich würde sie vermutlich nur auf Campingtouren mitführen. Als Regenschutz beim Ein- und Ausladen im Alltag wäre das eher nix.

                      Sehr praktisch finde ich auch, dass die Markise selbststehend ist. Wenn man also bei Windstille lediglich temporär Schatten oder Regenschutz benötigt und das Ganze bald wieder zusammen klappen will, ist der Aufwand sehr gering und man hat eine sehr große, abgedeckte Fläche.

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                      • #26
                        Zitat von Fori Beitrag anzeigen


                        Sehr praktisch finde ich auch, dass die Markise selbststehend ist. Wenn man also bei Windstille lediglich temporär Schatten oder Regenschutz benötigt und das Ganze bald wieder zusammen klappen will, ist der Aufwand sehr gering und man hat eine sehr große, abgedeckte Fläche.
                        Genau, das reizt mich auch. Ich würde sie bei mir an der Fahrzeugseite anbringen. Ich habe zwar auch noch das Beistellpavillon, das auch in 5 Min. steht inkl Heringen und auch an den Berlingo passt. Aber das ist immer ein Zelt, das wirkt noch wieder anders als wenn man schnell mal ein Schutzdach ausfährt. Mit dem Wohnwagen unterwegs, habe ich es gern bei Kurzaufenthalten als schnellen Unterstellplatz für Stühle etc. aufgebaut, was einem sonst im Wagen im Weg wäre. Als Popup Teil nimmt es im Auto viel Platz weg, wogegen die Markise immer außen mitfährt.

                        Hat eben alles Vor- und Nachteile, je nachdem wie lange und wohin man will.
                        Viele Grüße, Christiane

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                        • #27
                          Zitat von Fori Beitrag anzeigen
                          Als ich per Kajak, Canadier oder Reiserad mit Zelt unterwegs war, waren die Leute, die am Strand oder Flussufer mit ihren Bierbäuchen in ausladenden Campingstühlen vor ihrem protzigen Wohnmobil mit Satellitenschüssel unter der Markise saßen, Spießer! Jetzt bin ich selbst so einer...schäm... Okay, es ist nur ein spartanischer, winziger Minicamper ohne Einbauküche, Dusche, Klo und Satellitenschüssel und der Bierbauch fehlt auch (noch), aber trotzdem...

                          Must dich nicht schäme, für besagte Gruppe von Campern kommst du mit deinem Minicamper heute noch aus einer anderen Welt. Und ein Tarp /Markise, hattest du doch auch schon damals mit.

                          Mit dem Boot habe ich immer Campingplätze gemieden, manchmal ging es nicht anders, leider.
                          Jetzt dient mein Minicamper als Basis für 1-3 Tagesturen.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2 Schirmsegeln.jpg
Ansichten: 1
Größe: 34,4 KB
ID: 520954

                          Uwe-S
                          PS, um den Bierbauch mach dir mal keine Sorgen, der wächst von ganz allein
                          Berlingo Shine Blue HDi120 S&S, Bj.2016
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                          • #28
                            Zitat von Berlinginia Beitrag anzeigen
                            Vor allem darf sie aber nicht breiter sein als das Auto. Da müsstest du mal messen, das weiß ich gerade nicht. Vielleicht kommt auf die 140 cm rechts und links noch was dazu für die Halter etc.
                            Hab nachgemessen und die Markise passt genau! Die Flügeltüren haben oben im geöffneten Zustand einen Abstand von ca. 135 cm von Innenkante zu Innenkante, die Markise würde also ziemlich exakt mit der Außenkante der Türen abschließen.
                            Die Markisenhalterung ist 150 cm breit: http://www.gordigear.com/car_awnings...p?l=de&s=specs
                            Der Berlingo First bis 2009 ist 172,4 cm beit: https://de.wikipedia.org/wiki/Citro%...6%E2%80%932009)
                            (Gemessen wird m.W. an der Außenkante der Rückspiegel.) Somit passt alles prima.

                            Ich habe inzwischen auch die beiden Rollos mal als Dachplane ausprobiert und mich entschieden, das 1 m breite zu verwenden. Das Rollo wird im entrollen Zustand oben quer über die geöffneten Flügeltüren gelegt, so dass die beiden Verstärkungen (ein Metalltohr und eine Holzleiste) außen an der Tür herab hängen. Ich werde an jeder Seite noch Spanngummis anbringen, die an der unteren Türkante eingehängt werden können und das Rollo spannen und fixieren.
                            Die Außenkante der Tür ist in geöffnetem Zustand ca. 80 cm vom Türrahmen entfernt. Man kann also das Rollo dicht abschließend einige cm auf das Autodach reichen lassen und ggf. an der hinteren Seite einige cm über die Flügeltüren überstehen lassen.
                            Ich werde mir jetzt noch eine Halterung für das Rollo an der Seitenwand des Kastens innen anbringen sowie eine Türplane basteln, die ich hinten anhängen kann und die bis zum Boden führt und (ist aber nachrangig) ggf. eine Verlängerung für die Flügeltüren zum Boden und einen Steifen zum Verschließen des Spaltes an den Türscharnieren.
                            Das Entrollen und Auflegen des Rollos und ggf. Einhängen der Spanngummis dauert wenige Sekunden, das Abnehmen, Aufrollen und Ins-Auto-Legen vielleicht eine halbe Minute. Insofern eine alltagstaugliche Methode, zum Immer-Dabei-Haben. Vor allem ist diese unauffällig, auch auf Tour, wenn man auf einem Parkplatz steht.
                            Diese Konstruktion hält auch einiges an Wind aus (als ich das Ganze ausprobiert habe, kamen einige Windböen). Ich werde noch eine Querstange basteln, die bei stärkerem Wind oben zwischen die beiden Flügeltüren geklemmt weden kann und diese spreizt bzw. verhindert, das es diese zusammen drückt.

                            Wenn ich die Spanngummis angebracht habe, mach ich mal Fotos im fertig montierten Zustand.

                            VG Fori

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                            • #29
                              Ja, mach mal Fotos! Für mal eben schnell ist das doch eine gute Idee.
                              Viele Grüße, Christiane

                              mein dritter Berli:
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                              • #30
                                Zitat von Berlinginia Beitrag anzeigen
                                Ich würde sie bei mir an der Fahrzeugseite anbringen. Ich habe zwar auch noch das Beistellpavillon, das auch in 5 Min. steht inkl Heringen und auch an den Berlingo passt. Aber das ist immer ein Zelt, das wirkt noch wieder anders als wenn man schnell mal ein Schutzdach ausfährt. Mit dem Wohnwagen unterwegs, habe ich es gern bei Kurzaufenthalten als schnellen Unterstellplatz für Stühle etc. aufgebaut, was einem sonst im Wagen im Weg wäre. Als Popup Teil nimmt es im Auto viel Platz weg, wogegen die Markise immer außen mitfährt.
                                Hallo Christiane,

                                ich könnte mir vorstellen, nun beide Varianten zu verwenden, also sowohl mein selbstgebasteltes Dach bzw. Heckzelt für die Hecktüren, als auch eine Markise an der Seite als Ersatz des bisherigen Tarps. Beide haben eine unterschiedliche Funktion.

                                Dach und Planen am Heck an den Flügeltüren erweitern praktisch den Inneraum, schaffen einen gegen Wind und Regen geschützten Bereich, sind immer verfügbar und überall verwendbar, auch außerhalb von Campingplätzen. Da kann man geschützt kochen, sich im Stehen umziehen und sich waschen und hat beim Be- und Entladen des Kofferraumes einen Regenschutz.

                                Die Markise schafft einen großen, gegen Sonne und leichten Regen (bei wenig Wind) geschützten Bereich außerhalb des Innenraumes. Besonders in der Sommerhitze ist das ein großer Vorteil. Bei meinem alten Berlingo habe ich dafür die Heckklappe hochgeklappt und eine dieser Picknickdecken drüber gelegt, mit der Silberfolie als reflektierende Schicht nach oben. Das ergab eine ausreichend große Schattenfläche. Mit den Flügeltüren geht das jetzt so nicht mehr.

                                Beide Varianten ergänzen sich also auf Tour. Im Alltag ist das Heckdach immer dabei und die Markise wird nur bei Bedarf angebracht.

                                Ich bin mir daher noch nicht sicher, ob ich die 140 cm breite Markise wählen würde oder gleich die 2 m breite. Neben dem Auto gefallen mir 2 m besser. Bei 140 cm bläst jeder leichte Wind den Regen von der Seite drunter.

                                Übrigens habe ich die Tage erst festgestellt, dass sich die Flügeltüren auch im 90 Grad-Winkel nach außen klappen lassen, wenn man die beiden Haltebügel innen aushängt. Somit könnte ich eine 2 m breite Markise (oder ein breiteres Heckzelt) auch am Heck des Autos aufklappen. Nur zum Fahren müsste ich sie wieder an die Seite schrauben.

                                Übrigens passt das Dacia-Dokker-Heckzelt von Zooom angeblich nicht an den Berlingo First mit Flügeltüren, aber die Firma würde lt. ihrer Mitteilung ein passendes Heckzelt anfertigen, wenn man das Auto dafür hinbringt. Wer sowas nicht selbst basteln möchte, kann also dort anfragen.

                                An Uwe-S: Interessant -ist das nicht ein Nortic Navigator? :-)

                                VG Fori

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